Wein

Siegerrebe

Der Siegerwein ist eine Weißweinsorte, deren Beeren leicht rötlich sind. Generell: „Siegerrebe“ ist eine der autochthonen Neuzüchtungen und eine der sehr selten angebauten Sorten in Deutschland. Der Siegerwein im Rebsortenlexikon: Die Kreuzung von Madeleine Angevine und Gewürztramine, Ursprungsland der Siegerrebe ist Deutschland, produziert selten sortenreine Weine. Der Siegerwein ist eine weiße Rebsorte, deren Beeren leicht rötlich sind. Der üppige, recht schwere Süßwein wird meist aus Rebsorten wie Huxelrebe und Siegerrebe hergestellt.

siegreiche Rebe

Im Jahr 2007 wurden in der Bundesrepublik 108 Hektar[4] mit der Siegerrebe bepflanzt. 2006 wurden noch 110 Hektar[5] Ackerland bewirtschaftet, nach 167 Hektar[6] im Jahr 1999. Er kann bis zu 10 Tage vor der frühen Reifung des Chassels gelesen werden und wird daher auch in klimatisch ungünstigen Gebieten verwendet.

Der Siegerwein ist daher auch in den Ländern Belgiens und Englands anerkannt. Auch in der ganzen Welt sind die kleinsten Populationen bekannt (0,08 ha, ab 2009, Quelle: Amt für Landwirtschaft OFAG[7]). Besonders im frühen Herbst wird Federweisser aus frühreifenden Traubensorten wie z. B. Baccus, Ortenga oder Siegerrebe zubereitet. Die Weißweine haben einen mäßig starken Säuregehalt ( Säuregehalt (Wein)), der in der Regel 2-3 pro tausend unter den Wert von Müller-Thurgau ist.

Der Ausstoß liegt zwischen 40 und 80 Hektolitern pro Hektare und ist daher mäßig hoch. Die Siegerrebe ist eine Sorte der Edelrebe (Vitis vinifera). Er hat Zwitterblüten und ist daher selbst fruchtbar. Im Weinanbau wird der wirtschaftliche Schaden durch den Verzicht auf ertragreiche Männerpflanzen umgangen. Der siegreiche Weinstock war auch die Basis für andere neue Sorten, wie die Ortega[1].

Er ist für würzige Branntweine geeignet und als Blauschimmelkäsewein bekannt. Vgl. auch die Beiträge Rebbau in Deuschland, Rebbau in Grossbritannien und Rebbau in der Schweiz und die Sortenliste.

siegreiche Rebe

Im Jahre 1929 übernahm Dr. med. Georg Schuh (1879-1949) die Saat der Weibchensorte „Madelaine angevine“ in Alzéy. Den Namen gab es nach dem Spontanruf bei einer Weinprobe: „Das ist der Gewinner“. Folgende Mekmarks sind für diese Rebsorte angegeben[1]: Triebspitzen dicht wollig, gefilzt, weiß-grün bis rotbraun, mittelgroßes Laub, drei bis leicht fünffach, mittelgroße Weintraube, breitschultrig, mittelgroße bis große Früchte, rund, rosafarben bis rotbraun im Geschmack:

lecker, saftig-süß, klares Muskatnussaroma, schmackhaft, Die siegreiche Rebe ist die früheste reifendste in Deutschland. Sie ist empfindlich gegen Kalk und tendiert zum Streuen. Die siegreiche Rebe ist wegen ihrer Frühreife durch Wespenfutter stark bedroht. Er produziert sehr aromatische Weinsorten mit niedrigem Säuregehalt. Edel süss, passt diese Rebsorte als Apéro oder Dessert. Der Siegerwein wird nahezu ausschließlich in Nordrhein-Westfalen und der Rheinpfalz kultiviert.

Eine Übersicht über den siegreichen Weinanbau gibt die folgende Tabelle: Adam, K., Jacob, L. & F. Shumann (1997): Wein-Kompendium. Ausgabe, Vereinigung der Absolventinnen und Absolventen des Nationalen Instituts für Land-, Wein- und Gartenwirtschaft, Neuustadt an der Weinstraße: Art. 426 Klarke, O. (1992): Wein aus aller Herren Länder. Müllers Verlagshaus für deutsche Weinkunde, Stuttgart: 260 S., H. & S. Schweinott, H. & S. Schweinott, 1993.

Fünfte komplett revidierte, erneuerte und verlängerte Ausgabe, Hallelwag-Verlag, Ostfildern: 232 S., 1-444-10445-6.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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