Wein

Spätburgunder Frankreich

Pinot Noir / Pinot Nero / Pinot Noir kaufen. Mönastrell – Nebbiolo – Nero d´Avola – Pinotage – Sangiovese – Shiraz / Syrah – Pinot Noir – Tempranillo – Zinfandel / Primitivo . Nicht nur phonetisch ist Franken sehr nah an Frankreich. Jeder, der behauptet, dass exzellenter Pinot Noir, d.h. Pinot Noir, nur aus dem Burgund in Frankreich stammt, hat mindestens das letzte Jahrzehnt verschlafen. Diese Trauben werden neben dem Burgund im Loiretal und Elsass in Frankreich, gelegentlich aber auch im Languedoc angebaut.

Power Act Spätburgunder 3: Spätburgunder aus Frankreich, D und Oesterreich

Power Act Spätburgunder Elevator 3 standen Schlange und so wanderten die gewohnten Weinliebhaber noch einmal ins Wuppertaler Gelände, um mit ihm 16 Spätburgunder auf die Probe zu stellen. Es ging wieder um das ehemalige Match zwischen den beiden Mannschaften. Was für eine Freude, dass man sich so herrlich über Weine auseinandersetzen kann.

Diese Pflanzen haben die geschickte Signatur des Weinbauers und sind dank ihrer belebenden Lebendigkeit, Reinheit und Frucht eine direkte Quelle der Lebensfreude, haben aber viel Spielfreude und Vielschichtigkeit, so dass die Anspannung auch beim dritten Glas nicht abklingt. Für viele Deutsche jedoch nichts Neues: viel starkes Brennholz, zu viel Kompost und Körbe mit Himbeeren, nichts gegen Erbeeren.

Ja, ich kenne meine Freundinnen, es gibt noch andere, aber es waren nicht genug von ihnen in dieser Nacht im Spiegel. So war ich recht flach, da der Tropfen noch unversehrt war. Am Gaumen erstaunlich süss, ohne übermäßigen Reichtum, lieber von mittlerer Fülle, guter Konsistenz, Tangerinen und leicht getrockneten Steinfrüchten, manche Tafelnachbarn reden lieber von gelatinierten Früchten, keine besondere Fülle oder Verfeinerung, aber mit unversehrter Konsistenz und vernünftigem Gang und angemessener Dauer.

Im Bouquet Pinot Noir nach deutschem Design, wie es mir nie gefallen hat – gekochte Walderdbeeren, Gewürze und etwas Gemuese, rustikal, nicht sehr bezauberndes Brennholz nach Kochschinken und Räuchern, im Hintergund duftet es. Am Anfang im Gaumen deutlich und fruchtig. Das Obst erinnert wieder an Erdbeere, Pflaume und Waldbeere.

Nicht schlecht, seine Ambition ist deutlich zu sehen und kann dank einer guten Säurestruktur und einem ausgewogenen Geschmack gesehen werden. Am Gaumen ist der Geschmack sehr edel, ziemlich schlank, aber mit viel belebender, fruchtiger und würziger Säuerlichkeit. Auch das zweite Gläschen ist ein Genuss. Die mineralischen Noten verleihen dem Rotwein eine gewisse Spielfreude und Vielschichtigkeit, der perfekte Gebrauch von Holz, etwas Kardamon und Nelke.

Sehr emailliert, viele Röstnoten, ohne Ende, beinahe zu süße Früchte nach Zwetschgen, Erdbeeren und Erdbeeren, sehr angenehm, aber ohne viel Spielspaß und Ausstrahlung. Ich hatte den Tropfen schon viel besser im Weinglas und ich habe mich entschieden, ob es an der Trinkflasche lag, oder ob sich mein Gaumen ganz allmählich verändert. Er ist trotz guter Säurezusammensetzung nicht frisch, da der Rotwein über den ganzen Gang hinweg zu konzentriert und beinahe monoton gemurmelt ist.

Ziemlich lange Nachhallzeit. Zweifellos sind die Ziele eindeutig und natürlich hat der Tropfen eine gewisse Güte, aber ich würde ihn sowieso nicht abkaufen. Das, was wir jetzt im Becher hatten, war der hübscheste Weißwein des Tages, hatte nur wenig mit Pinot Noir zu tun. Die Nachhallzeit ist mittellang ohne besonderes Vorspiel.

Das Fruchtfleisch ist eine Mischung aus Himbeer-Extrakt, roter Johannisbeere und einem Schuss weißen Pfeffers, aber das Obst hat einen mittellangen Abgang mit Mineralnuancen und einer schokoladigen Note. Das erste Mal ein Wald, wie ich ihn mag – er bleibt im Verborgenen, gibt dem Parfum Konturen und Tiefen und lässt nur einen leichten Anflug von mildem Kaffe und Qualm erahnen.

In der Mündung von gleicher Qualität. Die sehr klare und fruchtige Struktur im Stamm, vielmehr auf der Seite der dunkeln Beeren, erinnern mich an Heidelbeerjoghurt, Heidelbeeren und junge Pflaumen, sehr lebendige, spielerische Säuren, die Gerbstoffe haben noch ein wenig Klauen und das Eichenholz gibt dem Weißwein genügend Konturen und Biß. Kompakt, fester Fluss, sehr lang, leicht abgekühlt.

Die Weine spielen in einer anderen Klasse und werden sicher von einer verlängerten Lagerzeit profitiert haben. Unser Meister des Weines, Herr Stefan, hat mit uns Streiche gespielt und so hat er uns den neuen Chef aus der gleichen Position vor die Augen gestellt und wieder war die ganze Gruppe hocherfreut. Die Schrift des Weinbauers hat man erkannt, denn wieder ein Rotwein mit klarem Fruchtaroma und geschicktem Einsatz von Holz.

Am Gaumen auch ein schmaler Repräsentant mit reinen Früchten, Sauerkirschen, Apfelsinen und roten Korinthen. Die feinporigen Gerbstoffe, das holzige Tannin ist kaum sichtbar, im Nachgeschmack noch etwas trocken und man muss das schlanke Jahr deutlich mögen, denn der Tropfen ist sehr elegant, fein und erscheint daher beinahe erfrischend.

Lang anhaltender, zarter Nachgeschmack. Wir sind hocherfreut und notieren wieder 92 + Zählzeiten. Am Gaumen mag ich den guten Tropfen wegen seiner Festigkeit. Der Säuregehalt ist zu meiner großen Zufriedenheit sehr sanft und glatt, was dem Rotwein eine leicht zarte Textur verleiht. Lange Nachhallzeit mit viel Abwechslung. Über das Waldstück kann ich nicht schreiben, weil es nicht vorkommt.

Spätburgunder, wie ich ihn mag, obwohl der Rotwein schon sehr mager ist. Das Präludium von großer Raffinesse und einer verführerischen Auszugssüsse. Pikanter Säuregehalt, Gerbstoffe mit Grippe und ein wenig Röstaroma gleichen den Geschmack aus. Und bis dahin ein wundervoller Tropfen. Unglücklicherweise erscheinen im Abgang recht reife Früchten, die dann etwas von der Anmut des Weines einnehmen, auch der Spiritus erwärmt sich ein wenig.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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