Wein

Spätburgunder Geschmack

Sein Geschmack ist vollmundig und samtig mit einem fruchtigen Aroma, das leicht an Bittermandeln erinnert. Der Spätburgunder wird, wie bereits erwähnt, auch für die Sektproduktion ausgebaut. Viele Winzer akzeptieren, dass die Trauben des Spätburgunders nicht einfach zu handhaben sind. Wenn die Trauben zu reifen beginnen, sind diese drei echten Burgundersorten kaum zu unterscheiden und erst dann entwickeln sich ihre unterschiedlichen Eigenschaften in Farbe, Aroma und Geschmack. Was Sie schon immer über die Rotweinsorte Pinot Noir wissen wollten:

Pinot Noir (Rebsorte, rot)

Ein edler Weinstock mit blauer Traube für eine verführerische Delikatesse. Spätburgunder wird als die am meisten angepflanzte Rotweinart in ganz Europa angesehen. Auch als Spätburgunder, Weißburgunder oder Schwarzburger bekannt. Der Spätburgunder fordert viel Arbeit und nicht zu vergessen die erfahrenen und ehrgeizigen Weinbauern.

Spätburgunder wird in der Schweiz und in Ã-sterreich allgemein als“““ oder“ Pinot Noir“ ( „Blauer Burgunder“) bezeichneter, aus dem die besten der manchmal guten deutschen und der wenigen österreichischen und vielen der besten Schweizer Weine hergestellt werden. Es ist die Rotweinsorte der östlichen Schweiz, wo sie heute fast 1700 Hektar erbringt, während sie in Ã-sterreich nur 400 Hektar umfasst.

Noch in den 70er Jahren wurde der Spätburgunder in ganz Österreich verwendet, um recht weiche und samtweiche Weinsorten herzustellen, die in Bezug auf Farben, Fülle, Alkohol und Pinotcharakter gleichermassen geschwächt waren und mit ihren außergewöhnlichen Cousins aus dem Bourgogne kaum mehr als den gleichen Weinnamen hatten, In den vergangenen Jahren wurden daher in der Bundesrepublik bemerkenswerte, farbenfrohe, tanninhaltige und vollmundige Spätburgunder-Rotweine produziert, oft durch Barrique-Alterung, die ausreichend belegen, dass hier auch ernst zu nehmende rote Tropfen produziert werden können.

Einige Jahre nach der Wende beschrieb der Landwirtschaftsführer „De res rustica“ eine Traubensorte, die dem Spätburgunder ähnlich ist. Die erste urkundliche Erwähnung dieser Varietät stammt aus dem Jahr 884, als unter der Bezeichnung „Clävner“ der Burgunder Weinstock mitgebracht wurde.

Die schon lange zuvor angebaute Sorte wurde im burgundischen Raum urkundlich zum ersten Mal im Jahre 1375 genannt. Das kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass ab dem 12. Jh. die Brüder des in der Region Burgenland begründeten Ordens der Zisterzienser große Beiträge zum Anbau des Spätburgunders leisteten.

Man erkannte die Abhängigkeiten der Geschmacksrichtungen von den verschiedenen Bodenzusammensetzungen und leitete daraus die Basis für die Bezeichnungen in der Weinproduktion ab. Aus den Weintrauben des Weinbergs Close de Vogeot hergestellt, wurde sein roter Wein zum gefragten Wein der damals im Verborgenen in Awignon lebenden Väter.

Der Spätburgunder hat sich in der Bundesrepublik in längeren Abständen ausgebreitet. Die ersten Plantagen im Rheingaus fanden also im 13. Jh. statt, das 16. Jh. galt als die Zeit seiner Verbreitung in der Pfälzer Gegend und erreichte die Ar. In der ersten Jahreshälfte des 19. Jh. erlebte die Produktion von Schaumwein oder Schaumwein einen großen Boom, die Pflanzung der Traubensorte Pinot Noir als Basiswein für die Schaumweinproduktion nahm erheblich zu.

Der Spätburgunder ist bis heute von großer Wichtigkeit für die Sektproduktion. Als Spätburgunder weiss, rosa oder rosa gepresst, ist er neben der Sorte des Rieslings einer der gefragtesten Basisweine für Sekte. Der Spätburgunder hat den guten Namen, dass er besonders schonend behandelt werden muss. Die französischen Regionen des Burgunds und die meisten Weinanbaugebiete Deutschlands entsprechen diesen Vorraussetzungen.

Die Rebstöcke des Pinot Noir entwickeln ihre Keimspitzen sehr frühzeitig, so dass sie besonders durch späten Frost bedroht sind. Die größte Anbaufläche ist mit rund 30.000 Hektar Fläche, von denen der Burgunder und die Champagner den größten Anteil haben. An dritter Stelle steht die 12.000 Hektar große Weinbaufläche des Spätburgunder in Deuschland. Die Spätburgunder werden hauptsächlich als trockene Rotweine ausgebaut.

Sein Geschmack ist körperreich und samtartig mit einem leicht an Bittermandeln erinnernden Aromen. Der Spätburgunder wird, wie bereits gesagt, auch für die Sektproduktion erweitert. Der Weisswein „Blanc de Noirs“ wird aus schwarzen Weintrauben hergestellt, die direkt nach der Ernte gepresst werden und deren Gärung noch nicht eingesetzt hat.

Durch die ausschließliche Qualitätsorientierung der Weinbauern wurde neben dem Spätburgunder eine moderne Sorte vinifiziert. Der klassische Pinot Noir verwendet sehr reife Weintrauben, die einen relativ weichen und tanninarmen Geschmack mit geringer Farbintensität haben. Er wird oft im so genannten Barriquefass ausgebaut, einem Eichenholzfass, dessen Eichenholz einen an vanillige und zimtfarbene Noten erinnert.

Der Spätburgunder ist jung und hat einen Geschmack, der an die dunklen Beeren wie Brombeere, Kirsche und Johannisbeere erinnert. Ältere Weine werden von einem Geschmack geprägt, der an die von Nüssen mit einem delikaten bitteren Ton erinnert.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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