Spätlese

Spätlese (Spätlese)

Die Spätlese ist ein Prädikat für Qualitätsweine. Die Spätlese ist heute kein Zufallsprodukt, sondern ein genau geplantes Weinwunder. Das Lesen ist erst nach der allgemeinen Ernte zu dem von der jeweiligen Gemeinde festgelegten sogenannten Spätlesezeitpunkt erlaubt. Vor allem aromatische Rebsorten finden im Burgenland ideale Klima- und Bodenbedingungen für die Herstellung von Prädikatsweinen, wie diese Spätlese. Spätlese wurde im Rheingau erfunden und ist eine Qualitätsstufe für deutsche Weine.

Spätlese (Spätlese)

Die Spätlese ist ein Gütesiegel für Spitzenweine. Er zählt zum Qualitätsniveau der Prädikatweine. Das Etikett wird heute im deutschen Sprachraum für die Herstellung von Weinen mit einem gewissen Mindestmostgewicht (gemessen in Öchsle -Graden) eingesetzt. Die Mindestmostgewichte für eine Spätlese variieren in der Bundesrepublik von Anbauregion zu Anbauregion und teilweise auch innerhalb einer Anbauregion von Traubensorte zu Traubensorte.

Der Spätlese ist über dem Kabinet und unter dem Auslesen. In der Zwischenzeit wurden die Weintrauben von der Graufäule (Botrytis cinerea) erkrankt. Sie dachten, die Weinlese sei gescheitert, aber die Brüder holten die Weintrauben und drückten sie. Der Name wurde für besonders gute Qualitätsweine gebräuchlich, und auch die positive Wirkung der Edlen Fäulnis, der Befall durch den Pilz Botrytis cinerea, war aufgedeckt.

Die erste Ausgabe "Karl der Spätlesereiter" der Karl-Comicreihe behandelt dieses Vorkommnis. Bereits seit 1971 müssen die Spätlesen die folgenden gesetzlichen Produktions- und Qualitätsstandards in der Bundesrepublik einhalten: - Spätlese: - Qualitätswein: Die Weinlese muss für die Ernte registriert werden, die Weinlese darf erst nach der allgemeinen Ernte, ab dem vom Herbstkomitee der betreffenden Kommune festgesetzten Spätlesezeitpunkt, erfolgen und die Weintrauben müssen einen Minimalwert für das Gewicht des Mostes überschreiten:

In der Regel sind dies 85° Öchsle, im badischen Weingebiet 86 bis 95 Öchsle, je nach Sorte. Gemäß dem deutschen Weinbaugesetz ist die Bereicherung aller Qualitätsweine mit Prädikaten, zu denen die Spätlese zählt, generell untersagt. Weil es in einem kühlen Raumklima, z.B. an der Mosel, vorkommen kann, dass der Most nicht ganz vergärt und stehen bleibt, gibt es traditionsgemäß auch restliche süße Späte.

Als Spätlese bezeichnet man seit vielen Jahrzehnten vor allem solche natürlich süßen Tropfen, die auch durch Gärunterbrechung mittels Kühlen oder Filtern hergestellt werden können. Viele Weintrinker sind zu dem Schluss gekommen, dass Spätlese immer Süßweine sind. In den vergangenen Jahren wurden jedoch immer mehr Spätleseernten überwiegend im Trockenen angebaut, so dass ein großer Teil des Zuckergehaltes fermentiert wird.

Spätlese-Weine werden in Ã-sterreich als PrÃ?dikatsweine eingestuft. Die Spätlese muss wie alle Prädikatweine eine offizielle Prüfziffer haben.

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