Wein

Spanische Weine Bewertung

Sie wissen vielleicht, dass spanische Weine seit vielen Jahren meine Favoriten sind. Daher ist der Auftritt der wichtigsten spanischen Weinführer immer ein besonderes Ereignis für mich. Spanien ist damit das Land mit den meisten großen Goldmedaillen des gesamten Wettbewerbs. In Spanien gibt es Flamenco, Paella und Stierkampf. Kostenlose spanische Videos online – spanischer Wein.

Spanisch Weine

Die spanische Wirtschaft ist eines der weltweit dynamischen Weinländer. Lediglich die Länder Südfrankreich und Süditalien stellen vergleichbare Produktionsmengen her. Bis in die 1980er Jahre wurden spanische Weine hauptsächlich in Massenproduktion produziert – heute werden vermehrt hochwertige Weine, teilweise von höchster Qualität, produziert. Die spanischen Weine werden aus über 250 Traubensorten zubereitet. Der weiße AIRENEN deckt allein ein drittel der spanischen Weinberge ab.

Obgleich es die größte Weinanbaufläche der Welt gibt, werden spanische Weine seit langem als zweite Klasse zu den Weinen aus England, Österreich, Frankreich and der Schweiz verkauft. Dieses Vorurteil über spanische Weine war nicht unberechtigt. Der spanische Weinbau litt jahrzehntelang unter protektionistischen Maßnahmen – der spanische Binnenmarkt war so abgeschottet, dass es für die Weinbauern kaum Anreize gab, zu investieren. Mit dem Bild, dass spanische Weine preiswert, kräftig und alkoholhaltig sind, könnte man gut zurechtkommen.

Die spanischen Weine wurden in überholten Weingütern mit unzureichender Ausstattung und fragwürdiger hygienischer Behandlung hergestellt. Es ist nicht möglich, in der Wärme von Spanien einen neuen, knackigen und spannenden Tropfen zu produzieren. Es wurde an die bevorzugte Position vieler Gegenden, die hervorragenden Klimabedingungen und die Originalität der spanischen Weine erinnert. Durch den Qualitätsgedanken und die neuen Verfahren der temperaturgeführten Gärung war es nun auch möglich, exzellente Weine aus typischen heimischen und zum Teil sehr althergebrachten Rebsorten herzustellen.

Die spanischen Weine haben in den letzten 20 Jahren größere Erfolge erzielt als in den vergangenen 20 Jahren. Durch sein günstiges klimatisches Umfeld ist das Land für den ökologischen Weinanbau vorbestimmt. Inzwischen ( (ab 2012) hat das Land mit über 57.000 ha den größten Bio-Weinberg in Europa. Gemessen am Anteil liegen sie nahezu gleichauf mit den Ländern Ã-sterreich (8,6%), Italiens („6,5%“) und Frankreichs (6,3%).

Welche Qualität hat der spanische Tropfen?

Die Weinmarktverordnung der Europäischen Union von 2009 hat das Qualitätssicherungssystem für Weine in allen EU-Ländern harmonisiert. Seitdem unterliegen die Weine Spaniens folgenden offiziellen Qualitätsniveaus in abnehmender Reihenfolge: Weine der obersten Güteklasse „Denominación de Orginal Protegida“ („Geschützte Ursprungsbezeichnung“) unterliegen besonders strengen Anforderungen. Auch spanische DOP-Weine werden einer Sensorik unterworfen. Unter der Voraussetzung, dass die Weine die Anforderungen der Herkunftsbezeichnung entsprechen, können die Erzeuger die früheren Qualitätszeichen D. O. und D. O. C. weiter auf dem Gütesiegel ausweisen.

Er muss aus Weintrauben hergestellt werden, die in einer Gegend mit erhöhtem Ansehen angebaut werden. Die geographische Lage des Weines gibt ihm seine charakteristischen Züge. Für das DOCa-Qualitätsniveau gilt eine Verschärfung, die erst nach zehn Jahren mit dem DO-Siegel zuerkannt wird.

Derartige spanische Top-Weine kommen bisher nur aus den Gebieten Ríoja und Prio. Der spanische Qualitätswein der zweiten Güteklasse „Indicación geografischer Ursprung“ muss geringere Ansprüche haben als der DOP-Wein. Diese haben gewisse Merkmale, die für die jeweilige Gegend charakteristisch sein müssen. Der niedrigste Grad an spanischem Weißwein ist ganz klar Vin.

Das Qualitätsniveau ist dem des „Deutschen Landweins“ gleichwertig. Diese Weine können aus unterschiedlichen Gegenden des Landes gemischt werden. Zusätzlich zu den erwähnten Qualitätsniveaus gibt es in ganz Europa weitere Kennzeichnungen, die auf dem Label vermerkt sein können und gewisse Qualitätseigenschaften aufweisen: Verkostung: Junge spanische Weine, die nicht im Barrique reifen und früh trinken sollten.

Krianza: Lagerung in Eichenfässern für zwei Jahre. Reservat (Rotwein): Lagerung in Barriques für zwei Jahre. Reservat (Weißwein): Lagerung im Fass für mind. sechs Monaten, danach 18 Monaten in der Flaschenabfüllung. Rotweine: Lagerung in Barriques für mind. zwei Jahre, danach in Flaschen für drei Jahre.

Weißweine: Lagerung in Barriques für mind. sechs Monaten, danach in Flaschen für 42 Monaten.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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