Wein

Spanischen Wein Kaufen

Neben Sherry ist Spanien ein klassisches Rotweinland. Wein aus Spanien & Deutschland – Brandy, Gin, Hierbas, Sherry & Co. Bei Weinfleck finden Sie immer den richtigen Wein. Vertrauenswürdige Shop – Sicher und vertrauensvoll einkaufen! Hans-Oliver Spanier und seine Frau Carolin Spanier-Gillot gehören zu den wichtigsten Weinproduzenten in Rheinhessen.

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Mit 1,2 Mio. ha Weinbergen ist das Land das grösste Weinanbauland der Erde. Bei einer Jahresproduktion von 40 Mio. Hektoliter Wein steht das Land hinter den Ländern Spaniens und Italiens, da die spanischen Bodenverhältnisse und das spanische Umfeld nur niedrige Ernteerträge zulassen. Der Weinanbau in diesem Land dauert viel mehr als in Deutschland. lesen Sie mehr….

Trotz der schwierigen klimatischen Verhältnisse gibt es in ganz Europa eine große Auswahl an Weinsorten und -qualitäten. Die Verhältnisse zwischen den Anbauflächen für Rot- und Weißwein sind mehr oder weniger ausgewogen, was zunächst überrascht, da das Land als Rotweinland bekannter ist. Mit seinen vielen Weinbergen, die mit den Rebsorten AIREN, PARDIELLO oder MACOBEO bepflanzt sind, ist das Land weltweit die Nummer 1 unter den Weißweinproduzenten.

Vor mehr als 3.000 Jahren siedelten sich die Phoenizier in Süd-Spanien an und begründeten die heutige andalusische Metropole Cadiz. Sie pflanzten die ersten Weingärten rund um Cadiz, weil sie den Weinanbau bereits für sich entdeckten. Später errichteten sie Basen an der Westküste des Mittelmeers und andere in andalusischen Gewässern.

Im Zuge des Aufstiegs des Kaiserreichs wurde das Land von mehreren Auseinandersetzungen getroffen, da sowohl Carthage als auch Rome Besitztümer in diesem Land hatten und ihre Konkurrenten verdächtig ansahen. Das hat sich auch auf den Weinanbau ausgewirkt, der das Fachwissen der alten Griechen in den Weinanbau einbezog und die spanische Weinprovinz Hispanien, der romanische Begriff, erlangte neue Weinqualitäten.

Mit dem andalusischen Wein (Baeticer) und dem Wein aus Estragona (Terraconenser) konnte man sich mit italienischem Wein messen und wurde bald in grösseren Stückzahlen nach Italien ausgeführt. Auch bei der Überwindung von Gallien durch den Kaiser spielt der spanische Wein eine wichtige Rolle, denn während dieser Kampagne wurden wahrscheinlich weniger Italiener als viel einfachere, alkoholische Weinsorten aus Hispanien konsumiert.

Die Visigoten übernahmen nach dem Zerfall des Imperiums für 250 Jahre die Macht in ganz Europa, danach folgten die maurischen Mönche. Der Weinanbau in diesem Land kam unter beiden Herrschenden nicht zum Stillstand, denn vor allem die Araber waren recht tolerant und liessen die Weingärten trotz des Alkoholverbots des Islam unberührt.

Nach der Rückeroberung von Spanien durch die Katholischen und der Entdeckungsreise nach Amerika kam der Weinanbau in Spanien zu seiner ersten Eheschließung. Der Wein wurde nicht nur als Stimulans verwendet, sondern auch, wie in der Antike, um die Bakterienbelastung im Wasser zu reduzieren.

Gerade in dieser Zeit entstand die Verbindung zwischen den Spaniern und Deutschland. Den Engländern gefiel der Wein aus dem spanischen Raum, weil er stark alkoholhaltig und vor allem billiger war als der Wein aus Deutschland. Vor allem die Briten bevorzugen die kräftigen andalusischen Tropfen. Doch bald gerieten auch Großbritannien und der spanische Staat in Streit, so dass sich die Briten dem Wein aus Portugal zuwendeten.

Jahrhunderts war die Beziehung zwischen den Spaniern und Engländern ein stetiges Auf und Ab, so dass die Wende zu den Portugiesen mehrmals wiederholt wurde. Von der Zeit der Weinverbindungen zwischen Großbritannien und Italien kommt auch die nahe Verbindung zwischen Wein aus Jerusalem, in der ganzen Welt lieber unter dem britischen Name“ bekannt ist, und den Weinhändlern aus Deutschland.

Bald wurde der Wein zu einem zeitgemäßen, professionellen Wein, während der übrige spanische Weinanbau vernachlässigt wurde. Später als im übrigen Europa trafen diese Unglücke Spaniens ein, und die Weinbauern aus dem nordspanischen Bordelais wollten Weingärten kaufen, um ihre verwüsteten Weingärten zu ersetzen.

Die Neuanpflanzung erfolgte in ganz Europa, mit Ausnahmen von der Ríoja, mit französischen Klassikern. Mit dem EU-Beitritt Spaniens im Jahr 1986 wurde die Tradition des Weinbaus gepflegt und war weniger an neuen Weinbergen und Weinkellern mitbeteiligt. In den 90er Jahren begann in diesem Land eine gewisse Revolution mit Auslandsinvestitionen.

Die Kellertechnik und die Arbeiten im Weingarten wurden erneuert und katapultieren den Wein aus dem spanischen Raum in die obere Klasse der Winzer. Das spanische Weinrecht verwendet zwei Klassifizierungskriterien: zum einen die geographische Herkunftsbezeichnung und zum anderen den Anbau. Nahezu auf jedem Label eines spanischen Weines ist Ursprung und Qualitätsniveau gewährleistet, wodurch die Qualitäts-Pyramide aus drei Ebenen zusammengesetzt ist.

Der spanische Tischwein ist ein einfacher und preiswerter Wein, der oft in Fässer gefüllt und oft in andere Staaten ausgeführt wird, um farblose und alkoholarme Weinsorten zu veredeln. Ungeachtet der Dürre, die in weiten Bereichen des Landes herrscht, gibt es in ganz Europa immer noch eine große Klimavielfalt. In Nordspanien ist ein kleines Stück Land atlantischem Klima mit höherem Niederschlag und niedrigeren Außentemperaturen ausgesetzt.

Daher produzieren der Ébro, die Ausläufer der pyrenäischen Hügel, der grüne Nord-Westen und das Umland der Nordmittelmeerküste einige der besten spanischen Weinkeller. In den letzten Jahren haben die Weinbauern in Zentralspanien immer mehr hochwertige Traubensorten kultiviert und in modernste Kellertechnologie investiert, so dass sich das Niveau der Qualität der Weine weiter verbessert.

Noch heisser als in anderen spanischen Gebieten ist es hier. „Die“ Tafelweine werden selten gepresst, da man auf dem heimischen oder ausländischen Weinmarkt nicht mit den anderen spanischen Gebieten mithalten kann. Aperitife, Süßweine und Brände aus dem andalusischen Raum hingegen sind in der ganzen Welt bekannt und geschätzt.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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