Wein

Subskription

Das Abonnement ist, ähnlich einem Zeitschriftenabonnement, ein Vorverkaufsverfahren im Buchhandel, in der klassischen Musik, im Lagergeschäft, im Softwarevertrieb und im Weinhandel. Im Bordeaux heißt der Kauf eines Weines im Abonnement en Primeur. Durch den Kauf von „en primeur“ sichern Sie sich Ihre Bordeaux-Favoriten per Vorbestellung, die in der Regel nach Ablauf des Abonnements ausverkauft sind, später teurer werden oder nur auf Auktionen erworben werden können. Teile unseres Sortiments (z.B. Bordeaux, Burgund etc.) bieten wir Ihnen im Abonnement an. Wir laden Sie jedes Jahr ein, den neuen Jahrgang in Bordeaux zu abonnieren.

Indizierung

Das Abo ist, ähnlich einem Zeitschriftenabonnement, ein Vorverkaufsverfahren im Bücherhandel, in der Klassik, im Lagergeschäft, im Software-Vertrieb und im Keller. Jahrhunderts wurde das Abonnementverfahren auf dem dt. Büchermarkt etabliert, um die Veröffentlichung von Arbeiten zu erleichtern, die aufgrund ihres besonderen Inhaltes, ihrer besonderen gestalterischen Konzeption oder ihres vorgesehenen Volumens wahrscheinlich schwierig zu verkaufen sind.

Jahrhundert, zum Beispiel in Kupferstichen, vielbändigen Lexika oder wissenschaftlichen Literatur, um eine bedarfsgerechte Auflage zu bestimmen und die Abdeckung der Produktionskosten zu garantieren. Als Sonderform des Abonnements galt die Vorbestellung, bei der die Arbeit im Vorfeld vergütet werden musste.

Zu dieser Zeit wurden die wohlbekannten Abonnenten oder Vornamen mit Namen, Tätigkeit, Wohnsitz etc. oft auf einer Auflistung im Titelblatt des Werks erwähnt. Aufgrund ihrer persönlichen Daten sind diese ausgedruckten Abonnenten- und Gewinnerlisten wichtige Informationsquellen für die generelle Zeitgeschichte und Soziologie des gebildeten Bürgertums des 18. und 19. Jahrhunderts sowie für die Biographie und Ahnenforschung einzelner Abonnenten.

Analysen der einzelnen Titel und deren Abonnementlisten wurden bereits publiziert. Die wissenschaftliche Republik und ihre große Abonnementwerbung von 1724-1803 ist am besten zu ergründen. Das Buchabonnement ist von der bisherigen Abonnementwerbung insbesondere durch Anzeigen in gedruckten Zeitungen und Zeitschriften, insbesondere in allgemeinen und literarischen Nachrichtenblättern, abhaengig. Das Abonnement ist daher auch ein spezielles Stück in der Geschichte der Werbung und der Information.

Das Abonnement im Bücherhandel ist heute eine bindende Vorabbestellung über den Handel oder Abonnementkunden. Im Bereich der Unterhaltungsmusik gab es ein Abonnement für Auftritte. So gehörte beispielsweise der Komponist zu den ersten freischaffenden Musikern ernster Kunst, die 1781 nach dem Verlassen des Fürstbistums Salzburgs als Hofmusikant abonniert wurden.

Dies erfolgte so, dass er für seine nächsten Auftritte, bei denen sich diejenigen, die diese Veranstaltungen verfolgen wollten, angemeldet haben, Abonnementlisten in den Musikläden auflegte. Es ist noch nicht erforscht, ob Wolfgang Amadeus Mozarts erste Anwendung dieser Technik war und ob andere freischaffende Künstler, wie z. B. Louis-van-Beethoven, ihre Auftritte nach ihm auf diese Art und Weise durchführten.

Auch die Frage, ob diese Musikabonnements nur nichtverbindliche Willenserklärungen oder bereits rechtsverbindliche Verträge waren, ist noch nicht geklärt. Es gibt eine Form der Zeichnung von Gesellschaftsanteilen an Börseneinführungen von Gesellschaften, die ihren Namen in eine AG ändern oder eine Kapitalmaßnahme an die Börse platzieren wollen. Diese Bank bietet ihren Kundinnen und Kunden die neuen Anteile zu vorher vereinbarten Konditionen zum Ankauf an.

Die neuen Anteile sind häufig „mehrfach überzeichnet“, wenn z.B. 100.000 neue Anteile für 700.000 Anteile verlangt werden. Am ersten Handelstag werden die neuen Anteile oft in großer Zahl gehandelt: Die ersten Aktienkäufer haben oft die Gelegenheit, ihre Anteile mit großem Profit wieder zu veräußern.

In der Weinbranche fliesst jedoch viel Kohle, da der abonnierte Tropfen vor der Flaschenabfüllung gezahlt werden muss. Nur dann hat der Weineinkäufer die Gewissheit, dass der begehrte Waren- und Jahrgangswein zur Verfügung steht und später überhaupt genossen werden kann. Teilweise wird der Jungwein noch drei Jahre nach der Zahlung in Eichenfässern aufbewahrt, bevor er in die Flasche gelangt und an den Endverbraucher geliefert wird.

Es ist sogar bekannt, dass ein Weinkeller vier Jahre nach der Zahlung wartet, bevor der Preis geliefert wird: der Sauternes-Süßwein von Schloss Ischl. Mit anderen Worten, das Abonnement ist auch eine Spekulation: Man rechnet damit, dass der Preis des Weins steigt, bis er geliefert wird. Das Abonnement von Bordeauxwein ist vor allem bei Bordeaux-Weinen zu suchen, nur sporadisch gibt es Weinkellereien in anderen Gebieten, die das gleiche Vorgehen anwenden.

Ein besonderes Feature ist der Abonnementverkauf nach Käufer. Diese Prozedur ist in einem Weinkeller im Bourgogne bekannt geworden: Interessierte melden sich für eine Auflistung an. In dieser Auflistung werden nur die besten hundert Orte zum Einkauf angeboten, die Platzhalter müssen den Tropfen nach der Vergabe zu dem vom Weinkeller festgelegten Betrag bezahlen.

Jeder, der nicht bezahlt, wird von der Karte gestrichen und hat wahrscheinlich noch viele Jahre lang keine Möglichkeit, den Tropfen mitzunehmen. Bei der Softwareverteilung wird die Softwarelizenz für eine vollständige Version (Erstkauf) entweder unmittelbar vom Produzenten oder mittelbar über einen Vermittler angeboten. Auch die später erforderlichen Aktualisierungen (d.h. neue Versionen) sind aufwändig und daher kostspielig im direkten oder indirekten Verkauf.

Es wird auch als Abonnement beim Sammeln für ein Monument oder ähnliches genannt z. B. Frédéric Rudolf Heinrich von Below. Der Abonnent zahlt nur dann, wenn die Zahlung für den Zweck der Einziehung sichergestellt ist. Seine Entdeckerin hatte vorher ein Abonnement organisiert. Der Herausgeber war einer der Pioniere des Abonnements im englischsprachigen Verlagswesen des 17. Jhdt.

So konnte er seinen Verlagshaus durch Anzeigen, Abonnements und die Verbreitung von Gratisexemplaren bewerben. Im Jahre 1750 schrieb er eine Broschüre, die in ganz Deutschland verschickt wurde und in der er interessierte Kreise einlud, die Zeitschrift zu abonnieren. Im Jahre 1751 wurden die ersten beiden Bücher der Lexika der Wissenschaften, der Kunst und der Medien („Enzyklopädie oder (alphabetisch) geordnete Lexika der Naturwissenschaften, des Kunsthandwerks, von einer Autorengemeinschaft“) veröffentlicht.

Die Herausgeberin hat sich verpflichtet, ihren Abonnenten ein Volumen von 368 Blatt pro Monat gegen eine Anzahlung von sieben Exemplaren zu bieten. Im Jahre 1783 gab es 889 Abonnenten, die etwa 1350 Kopien abonnierten. Sie ermöglichte es den Bürgern, Aktien des Königlichen Philharmonischen Orchesters von London zu kaufen, das zugleich einen Abonnementcharakter hatte. Im Jahre 1906 erscheint das Werk „Josefine Müllerbacher.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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