Wein

Süßlicher Wein

In der Vergangenheit galt die goldene Regel: Süßer Wein gehört zum süßen Essen. Manchmal ist die Kombination sogar ungeeignet, da die möglicherweise stärkere Süße des Weines das schwächere der Speisen geschmacklos erscheinen lässt. Sie ist vielseitig und weit verbreitet, sie produziert üppige und schwere Süßweine wie den Moscato di Cagliari aus Sardinien oder den nach Aprikosen duftenden Moscato di Noto aus Sizilien. Ein süßer Muskateller kommt auch von der Insel Pantelleria südlich von Sizilien. Die Trauben werden umso süßer, je länger die Sonne scheint.

Die typischen Traubensorten für Süssweine

Süssweine sind wieder in Mode. Von vielen Konsumenten seit Jahren zu Recht als „pralles Wasser zum Omas Geburtstag“ abgetan, treten sie nun zunehmend wieder ins Rampenlicht – nicht erst seit ein oder zwei Kochshows, die zum Beispiel einen süßen Wein mit Frischkäse oder Entenleber empfehlen.

Die Rebsorte für edelsüße Weine in ganz Europa. Sind die süßen Früchte und die rassigen Säuren gut ausbalanciert, kann man sehr gute Süssweine vor sich haben. Früher wurden immer wieder billige Weine von fragwürdiger Güte aus der Rebsorte hergestellt, aber sie eignen sich sehr gut für die Produktion von Süssweinen, die im Idealfall pikant und säuerlich sind.

Auch eine sehr pikante Variante, die oft beim Schwimmen vorkommt. Außer dem Riesenriesling eignet sich der Wein auch sehr gut zur Herstellung eines wunderschönen Süßweins. Der Säuregehalt ist wohltuend und die Weinsorten haben ein feines Johannisbeeraroma. Der Muskatgeschmack dieser Traubensorte harmoniert sehr gut mit süßen Weinsorten und sorgt für sehr stimmige Erzeugnisse.

Die Silvan-Traube produziert auch wunderbare süße Weine mit sehr feinen Säuren, die nach Pfirsichen, Äpfel und Honigsorten schmecken. Eine Gaumenfreude für alle süßen Mäuler. Das Kreuz mit den Aromen von Honigen und Orangen und einer milden Säurestruktur von Güte und Geschmack ist auch ein klassischer Süsswein.

Südtiroler Weine – verführerisch im Geschmack

Muskateller an einem Tag im Sommer. Leckeres: Mandelgebäck mit Vinsanto. Sinnliches Vergnügen: Würziger Bergkäse und der“ recio di Valpolicella“. Qualitativ hochwertige Weine, die vollkommen getrocknet schmecken, sind ein relativ neues Problem. In der Tat war die älteste Zeit in der Geschichte des Weines die beliebteste Süsse. Süss und voll war das genaue Gegenteil von mager, sauer und mager.

Der Wein wird hergestellt, wenn die in der Weintraube enthaltene Fruktose in Weingeist umgewandelt wird. Mit zehn g oder mehr ist der Wein halb trocken, ab 18 g wird er als freundschaftlich, süss, ab 45 g als sanft, süss angesehen. Manchmal kann ein Wein mehrere 100 g Rest-Zucker haben! Warum wird die Weintraube so süss?

Das Ergebnis nennen die Südtiroler Weine die“ Rebenvegetation“, buchstäblich eine Nachlese. Da der Herbstnebel nicht immer verlässlich funktioniert, haben die Weinbauern ihre eigenen Verfahren zum Einschrumpfen der Weintrauben entwickelt, lange bevor die Forschung die Geheimnis der Edelfäule ans Tageslicht brachte. Die Weintrauben werden auf einer Strohmatte oder in kleinen Holzkästen ausgebreitet und getrocknet.

Der Wein verdorrt, also ist der Wein ein Wein aus verwelkten Weintrauben. Die Rebsorte ist der Rebsorte Rio de Janeiro (Recioto de la Valpolicella), ein kräftiger süßer Wein, der aus der Corvina-Traube und anderen Traubensorten des Valpolicella-Gebietes hergestellt wird. Der weiße Rekioto wird aus Garganega-Trauben hergestellt, es ist der Rekioto aus dem Hause Saove. Egal ob weiss oder rotbraun, es ist für den Weinbauer eine grosse Anstrengung, denn er muss die Weintrauben mehrfach in die Hände bekommen.

Vor allem in der Toscana ist der Pasito als Wein sehr beliebt. Hört sich an, als sollte es heiligen Wein heißen. Der Name stammt jedoch von Santorini, der bedeutendsten Süßweinadresse der Vorzeit. Nach dem Auspressen der trockenen Weintrauben aus dem Most und der Gärung zum Wein lagert der Toskaner Wein über Jahre in kleinen Holzfässchen auf dem Mansarde.

Das Resultat dieser Sorten ist ein nahezu unzerstörbarer, ölhaltiger Wein. Er ist in allen Farben von nahezu getrocknet über mäßig süss bis sehr süss erhältlich. Wenn es wirklich süss sein soll, kann der Weinbauer die Vergärung abbrechen, bevor die Hefe ihren Betrieb einstellt. Bewährtes Mittel für eine weitere Süßweinkategorie: das Sprühen, d.h. der Zusatz von hochprozentigem Alkohol.

Im Prinzip kann jede Traubensorte süss entwickelt werden, und so gibt es in nahezu allen Gegenden süsse Weine aus heimischen Rebsorten. Einen besonderen Stellenwert haben die sehr aromatischen Weintrauben der alten Muskatellerfamilie Muscat, die in ganz Italien als Basis für die feinen Süßigkeiten verwendet werden. In Piemonte produzieren sie den duftenden, delikaten, leicht gefiederten Muskat d’Asti, der nur fünf Prozentpunkte enthält und im Hochsommer eine gute Limo für die Erwachsenen ist, sowie den ebenso hellen, nicht ganz so feinen Muskat.

Diese Rebsorte ist vielfältig und weit verbreitet, sie produziert üppige und schwer süße Weine wie den Muskat von Kagliari aus Sardellen oder den nach Aprikosen duftenden Muskat von Nizza. Eine süße Muskatnuss kommt auch von der süßen Mittelmeerinsel Siziliens. Ein seltener Vertreter der meist weissen Rebsorte ist der rötlich-rosa Muskat oder der italienische Moschuswein.

Der Malvasier ist eine weitere sehr altertümliche Sorte, die sich ideal für die süße Reifung anbietet. Der traditionelle Toskaner Wein wird aus Malvasier und Trebbianer hergestellt. Die Herstellung des Weines erfolgt traditionsgemäß nach dem Passito-Verfahren. Einige Weinbauern bevorzugen es jedoch, die Weintrauben besonders lange an der Rebe zu belassen, sie sehr lange als sogenannte Reben der Sorte zu ernten und sie ohne weitere Trocknung zu bearbeiten.

Wenigstens genauso gut und oft billiger im Vergleich ist der Ramsolo, ein Verduzzopassito in einer kleinen Gegend im Friuli. Auf einen Blick die schönsten süßen Weine aus Italien von Norden nach Süden:

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

Add comment

Your Header Sidebar area is currently empty. Hurry up and add some widgets.