Tafelwein

Landwein

Unter dem Begriff Wein (früher Tafelwein) versteht man die niedrigste Qualitätsstufe des Weines, die keiner besonderen Qualitätskontrolle unterliegt. Damit entfällt der irreführende Zusatz "Platte". Der Tafelwein ist ein sehr einfacher Qualitätswein. Hier gibt es sehr schöne Tafelweine. Der Tafelwein ist die niedrigste Qualitätsstufe nach deutschem Weinrecht.

Landwein

Die Bezeichnung des Weines (früher Tafelwein) bezieht sich auf die niedrigste Qualität des Weines, die keiner bestimmten Qualitätskontrolle unterworfen ist. In der neuen EU-Weinmarktordnung 2009 wurde der Ausdruck "Tafelwein" durch den Ausdruck "Wein" abgelöst. Gemäß der Klassifizierung der Weinsorten nach Güteklassen des Weinbaugesetzes 2009[2][3] gibt es die Kategorie der Weinsorten ohne Ursprungsbezeichnung[4]. In der neuen EU-Weinmarktordnung 2009 wurde der Terminus Tafelwein durch den Terminus "Wein" abgelöst und ist im Weinbaugesetz 2009 nicht inbegriffen.

Benennung: Weine ohne g.U. oder g.g.A.[5] können unter gewissen Bedingungen Sorten- oder Jahrgangsbezeichnungen aufweisen. Hier zählen die Brandweine zu den Tischweinen. Der Tafelwein (Vino de la Mésa) ist in der Regel ein recht guter Begleiter zu Speisen, seltener Markenartikel, aber manchmal auch zu Weingütern aus gewissen Anbauregionen wie der Region Ríoja. Die Etikette muss den Namen Win de Tables und den alkoholischen Anteil tragen.

Seit 1973 heißen die italienischen Tischweine Wein sortenrein. Manche der in dieser Kategorie angebotenen Weinsorten haben kein DOC- und DOCG-Label, sind aber trotzdem von der Qualität her überzeugend. Der Tafelwein wird nach dem Weinbaugesetz von 1970 mit dem Namen Ásztali Bors bezeichnet.

Landwein

Der Tafelwein ist ein sehr schlichter Qualitätswein. Hier gibt es sehr gute Tischweine. Dennoch gilt auch für Tafelwein eine Reihe von Bestimmungen, die dem Weinrecht entsprechen müssen. Sie darf nur aus ganz speziellen Traubensorten zubereitet werden. In jedem Weinbaugebiet gibt es wieder spezifische Regelungen, um einen zu vermarkten.

Ist der Tafelwein mit Alkohol versetzt, darf er nur einen ganz spezifischen Alkoholanteil haben. Nur in ganz speziellen Gebieten wird der Tafelwein zubereitet. Auch viele Weinbauern produzieren nur diesen Qualitätswein, denn bei Qualitätswein muss die Rebsorte für Tests und viele Tests durchgehen. Aus diesem Grund gibt es auch sehr gute Eigenschaften unter den Tafelwein.

Selbst wenn die Weinsorten nicht bereichert werden, gibt es kein Alkohollimit. Es kann also auch vorkommen, dass ein höherwertiger Qualitätswein zum Tafelwein degradiert wird. Wenn sich ein Weinbauer auf seinen Tafelwein spezialisiert, dann kommen unter bestimmten Bedingungen sehr gute Tropfen heraus. Ein Tafelwein darf jedoch weder seine Ursprungsbezeichnung noch seine Position auf dem Etikett anführen.

Der Weinliebhaber versteht es, ein Label zu interpretieren. Einen etwas besseren Tafelwein nennt man dann Country-Wein. Der Begriff Tafelwein suggeriert bereits, dass es sich um einen schlichten Tafelwein handele, der gut zu einer Mahlzeit zu genießen sei. Es ist in der Regel leicht und verdaulich und leicht zu ernähren.

Mehr zum Thema