Wein

Trinktemperatur Weißwein

Persönlich habe ich jedoch festgestellt, dass sehr oft Weißweine zu kalt und Rotweine zu warm getrunken werden. Bei der Verkostung von Wein spielt die richtige Temperatur des Getränks eine entscheidende Rolle, wobei zu beachten ist, dass es nicht DIE ideale Temperatur gibt: Unser Weinliebhaber Sven Reinbold hat die wohltemperierte Aufgabe übernommen und ist für uns klug geworden. Bei richtiger Trinktemperatur entwickeln sich die Aromen optimal und der Wein wird zum Genuss. Der Hinweis auf eine empfohlene „Trinktemperatur“ ist kein Nitpicking oder Besserwisser, denn für jeden Wein ist die Temperatur einer der entscheidenden Faktoren für den Genuss. Weisswein direkt aus dem Kühlschrank?

Die Trinktemperatur von Rotweinen

Bei falscher Trinktemperatur können Sie jeden Rot- oder Weißwein zersetzen. In den Weinen sind Spiritus und Säuren enthalten, zwei Substanzen, deren Geschmack sehr von der jeweiligen Körpertemperatur abhängig ist. Außerdem enthalten die Weine Gerbsäuren und Gerbsäuren, die kräftig mit Luftsauerstoff reagiert. Die Belüftung des Weines und die Trinktemperatur sind also Hilfsmittel, mit denen man an einem guten Tropfen arbeiten kann.

Nichts ist für den Deutschen sicherer als die Trinktemperatur von Wein: rotes Getränk bei Raumtemperatur und kalter Weißweinkühlschrank. Zu dieser Zeit gab es einen Kachelofen, der das Wohnzimmer des Patriziers auf 18°C aufheizte. Danach ein zweites Gläschen einfüllen, zur Spüle in der Wohnküche gehen, sehr warmes Trinkwasser einlassen und dieses zweite Gläschen in einem Bad auf 23°C erhitzen.

Bei 23 °C bekommt man den Tropfen kaum noch runter, wenn man die coolere Version ausprobiert hat. Mit der Kraft, mit der der heiße Tropfen das Fruchtfleisch tötet, wurde der letzte Skeptiker bekehrt. Noch besser schmeckt der leichte Rotwein – der’Zechweine‘ aus unserer Rotweinübersicht – bei 16°C. In der Sommerterrasse mit gegrilltem Grillfleisch können Sie es ausprobieren und wenn Sie es mögen, vertiefen Sie die Ausnahmeregelungen, indem Sie auf 14°C abkühlen.

Lassen wir den Eisschrank und den Weißwein an. Noch vor 5 Jahren war die Kühlraumtemperatur mit 7 °C gleichmäßig festgelegt. Allerdings arbeiten die meisten modernen Kühlgeräte bei 4 °C und haben oft noch Obst- oder Fleischabteile mit niedrigeren Temperaturen in sich. Bei 4°C ist nur ein Drink aus unserem Themenbereich zulässig: Sekt.

Sie können gern einfache Schaumweine, Cavas und Co. bei 4°C einfüllen. Jahrgangssekt und alle Sorten des Champagners werden ab 5 °C aufgetischt. Für alle Weine, die wir in der Weißweinübersicht als Sechweine beschrieben haben, wird die Temperatur des klassischen Kühlschranks verwendet. Für die Rubrik 2 unserer Übersicht sind zwei Grade wärmere Temperaturen eine ausgezeichnete Trinktemperatur – brechen Sie sich kein Bein, wenn Sie es etwas zu kühl gießen, erwärmt sich der Tropfen von selbst.

Erst beim Verzehr ist es lästig, wenn der Most zu kühl ins Fass kommt, denn während der Aufwärmphase wird das Gericht kühl. Für den zur Mahlzeit servierten Tropfen nehmen Sie die Trinkflasche eine Viertelstunde vor dem Genuss aus dem Kühlraum (eine halbstündige, wenn sie bei 4 °C funktioniert).

Manche von ihnen sind überraschend heiß zu trinken. Eine gut gereifte erste oder große Pflanze aus dem Burgunder ist am besten, wenn die Trinktemperatur eindeutig im zweistelligen Bereich liegt – bis zu 14 oder 15°C. Trinken Sie ein Großes Gewerbe (GG) aus der Rieslingrebe, sowie einen österreichischen Emerald oder elsässischen Grands Crus dieser Sorte, geben Sie ihn bei 9°C ein.

Sämtliche Weinsorten aus Neuholz werden bei 11° Celsius abgefüllt. Trinkst du deinen eigenen Tropfen, dann entscheidet allein dein eigener Gaumen über die richtige Trinktemperatur. Die obigen Bestimmungen gelten für den durchschnittlichen Weintrinker und sind immer dann verbindlich, wenn auch andere den betreffenden Tropfen mittrinken. Der zu kalte Tropfen hat einen flachen Beigeschmack, weil die Kühle die Gerüche dämpft.

Rot- und holzige Weissweine werden dann verbittert und sehr kratzen, manche auch fetten. Bei anderen Weißweinen ist der Geschmack nichts, manchmal kann man nur noch die Säuren kosten (obwohl diese durch die Kühle verdrängt werden). Warmwein ist vor allem alkoholhaltig (Glühwein), unschön süss, und weist eine dominante Säurestruktur in Geruch und Munde auf.

Nehmen Sie ein Glas des Rotweins und einen guten Tropfen eines gut abgekühlten Weißweines, der in Holzfässern ausgebaut wird. Schmeckt, schwingt den Tropfen und schmeckt immer wieder. Sie sind keine Bananen, wenn Sie den grössten Spaß bei etwas tieferen Temperaturen als den oben genannten haben. Roter Most muss durchatmen, ist die andere weit verbreitetes Wissen über Weine und im Gegensatz zur Raumtemperatur-Geschichte ist die Lösung einfach: wahr.

Fast jeder Jungwein ist widerstandsfähig genug, um zwei Betriebsstunden zu überstehen. Öffnet man einen weniger als fünf Jahre alten roten Tropfen, kann man ihn ohne zu zögern lüften. Weissweine unter zwei Jahren. Bei älteren Weinen empfiehlt es sich, den Kork zwei Std. vor dem Genuss aus der Trinkflasche zu nehmen, einen kleinen Drink zu kosten und sich dann zu entschließen.

Wenn es gut geschmeckt hat, wird der Kork wieder auf die Flaschen gelegt und der Tropfen verbleibt, wo er ist. Wenn es spärlich und geizig mit Früchten geschmeckt hat, stur mahlt, dann lüftet man es. Man gießt es entweder in eine Kanne oder man nimmt eine entleerte, gespülte Trinkflasche und einen Schornstein und gießt den Tropfen von einer in die andere und zurück in das Original.

Danach kann man sie wieder schließen, genügend Druckluft hat sich im Most aufgelöst, ein erneuter Luftkontakt macht keinen Unterschied. Ältere Rotweine sollten beim Dekantieren sorgfältig abgefüllt und vor dem Einfüllen von Sedimenten gestoppt werden. Dieser kommt in den Auslauf und Sie spülen die Flaschen kurz bevor Sie den Tropfen wieder einfüllen.

Eine Sache wird Ihnen wahrscheinlich nicht entgehen: die in der Welt des Weines ärgerlicherweise häufige Auseinandersetzung mit dem Dekanter-Karaffeur know-it-all. Guter Bordelaiser dauert bisweilen zehn Minuten in der Kanne, einige Jungweine sogar eineinhalb Tage. Aber denken Sie daran: Sie können einen guten Tropfen zu Ende durchlüften. Die Welt des Weins teilt sich bei sehr altem Material in zwei Lager: Manche denken, sie müssten belüftet werden, damit sie den Schaum aus der Kleidung rütteln können – immerhin war es in dieser kleinen Fläschchen, in der sie jahrzehntelang waren.

Zu guter letzt noch ein Tipp: Wenn keine Zeit zum Lüften ist, der Tropfen aber gleich zur Verfügung stehen muss, aber nach der Luft brüllt – 5 Min. in einem Mixer oder Meßbecher mit einem Mixer haben die gleiche Wirkung wie zwei Stündige.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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