Trockener Wein Bedeutung

Weinwissen für Einsteiger: Verwirrende Informationen - Wie man das Weinetikett richtig liest

Ein Rot- oder Weißwein sagt in Deutschland meist, dass er trocken ist. Günstige Süßweine werden meist als süß gekennzeichnet. Der Restzuckergehalt ist in vier Stufen unterteilt und reicht von trocken bis halbtrocken und süß bis süß. Beispielsweise der Begriff "trocken". Das ist ein Wein, der in diese Kategorie fällt.

Weinwissen für Einsteiger: Unübersichtliche Informationen - Wie lese ich das Etikett richtig?

Sie kennen den Wein, den Sie kaufen - weil Sie ihn mit Bekannten, in einem Lokal oder bei einer Degustation ausprobiert haben oder weil Sie sowieso kein einziges Mal ein gewisses Wagnis eingehen und immer nach dem selben greifen. Meist aber kaufen Sie den Wein im Blindversuch. Die Etikette gibt dann den alleinigen Hinweis auf den Inhalt der Flasche, und da fängt das eigentliche Dilemma an: Im Gegensatz zu dem, was wir uns erhofften, sind die Informationen darauf oft rätselhaft und unbegreiflich.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Wir werden hier nicht alle Fragestellungen und Informationen aufklären können, das Weingesetz und die Etikettenwelt ist zu aufwendig. Es stimmt, dass es obligatorische Hinweise gibt, ohne die ein Wein nicht vermarktet werden darf. Hinzu kommt jedoch ein großer Handlungsspielraum, der von Staat zu Staat variiert, was sehr umständlich ist.

"So ist es beispielsweise bei deutschsprachigen Winzern äußerst schwer, die inhaltliche Aussagekraft anhand der Informationen auf dem Label zu beurteilen", sagt Weinbauer und Wein-Blogger Dr. med. Dirk Wurtz. Der verbindliche Hinweis für den Wein ist eindeutig. Die Etikette gibt die Weinmenge und den alkoholischen Gehalt an. Zudem muss das Qualitätsniveau (siehe unten) sowie das Ursprungsland und der Produzent (Winzer) und Flaschenabfüller genannt werden, denn nicht jeder Weinbauer hat seinen eigenen Abfüllbetrieb und nicht jeder Produzent bearbeitet seine eigenen Weintrauben.

Wenn nur der Flaschenabfüller erwähnt wird, wurde der Wein aus gekauften Komponenten (Trauben, Traubenmost, Wein) hergestellt - aber das allein sagt noch nichts über die Weinqualität aus. Alle Weine mit einer AP-Nummer wurden von den Behörden geprüft. Potentielle Allergieauslöser müssen zusätzlich markiert werden, wie z.B. Sulfit.

Außerdem: Alle rechtsrelevanten Angaben müssen auf dem Label sichtbar sein. Es gibt vier Qualitätsniveaus für in der Bundesrepublik produzierte Weinsorten. Unten ist der Wein, früher Tischwein der Deutschen. Bei diesen Weinen geht es um reine Weinsorten ohne geographische Herkunftsangabe.

Auf diesem Qualitätsniveau kann der Traubenmost mit etwas Glukose versetzt werden, um den Blutalkoholgehalt zu steigern; Experten sprechen von einer Chaptalisierung. Der Wein darf dann aber am Ende nicht mehr als 11,5 Promille Spiritus haben. In seinem Fall ist die Herkunftsbezeichnung schmaler, der Wein ist einer Region zuzuordnen. Beispiel: Steht auf dem Label "Landwein Rhein", kann der Wein aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen oder aus Hessen sein.

Bei Landweinen ist die Chaptalisation zulässig, aber wenn sie durchgeführt wird, darf der Wein nicht mehr als 11,5 Promille Weingehalt haben. Auch hier gibt es sehr gute ländliche Weinsorten mit 14%igem Alkoholgehalt, was aber auf den Gehalt an natürlichem Zucker in den Weintrauben zuruckzuführen ist. Sie muss wesentlich strengeren Anforderungen genügen als die der beiden niedrigeren Ebenen.

Dieser Wein muss in einem speziellen Weinbaugebiet erzeugt worden sein und der Weinbauer darf nur Traubensorten einsetzen, die für dieses Gebiet genehmigt sind. "Wenn ein Wein die Qualitätsweinprobe nicht bestehen kann, kann er trotzdem als Landeswein vertrieben werden", sagt Weinfachmann Dr. med. Würtz. "Es gibt hier große Tropfen, die wegen ihrer Andersartigkeit" keine offizielle Testnummer haben.

Bei einem Wein dieser Qualität müssen die Weintrauben ein bestimmtes Mindestgewicht haben. Im Gegensatz zu den folgenden Schritten darf der Traubenmost der Prädikatsweine nicht mit etwas Süßem anreichert werden. Für jede Qualität und jeden Prädikatwein wird das Ursprungsgebiet angezeigt. Die Nummer gibt das Jahr an, in dem die eingesetzten Weintrauben angebaut und ernten wurden.

Falls er nicht vorhanden ist, können Weintrauben unterschiedlicher Rebsorten sein. "Für Qualitäts- und Prädikatsweine ist eine Beimischung von 15 Prozentpunkten generell erlaubt", sagt er. "Dies bedeutet, dass entweder 15 % einer anderen Weinlese, Traubensorte oder eines anderen Ortes als auf dem Etikett vermerkt, in den Wein eingemischt werden können. Ein Rotwein oder Weisswein sagt in der Regel, dass er austrocknet.

Günstige Süßweine werden meist als süss bezeichnet. Ein weiterer Vorteil ist der Alkoholgehalt: Wenn er unter zehn Grad Celsius ist, ist der Wein meist süss. Von 11,5, zwölf, dreizehn Prozenten sollte es getrocknet sein. Befindet sich ein Firmenlogo mit dem Weinadler auf dem Hals der Flasche, kennzeichnet dies den Weinbauer als VDP-Mitglied. Die Klassifizierung der Weinsorten erfolgt im Rahmen des Verbandes nach einem eigenen Schema, einer vierstufigen Schneepyramide mit den Begriffen "Gutswein", "Ortswein", "Erste Lage" und "Große Lage".

Die trockenen Tropfen aus diesen Lagen werden "Großes Gewächs" genannt. Europäische Weinsorten haben in Bezug auf die verbindliche Information viel gemeinsam, denn sie fallen ebenso unter das EU-Recht wie die deutschen. Es handelt sich um Wein aus einer speziellen Region (Appellation), die auf dem Label aufzuführen ist. Wer dieses Qualitätssiegel führen will, muss strikte Auflagen einhalten.

Fazit: Je präziser die Herkunftsangabe, desto höher die Qualität des Weines - zumindest in den meisten Fällen. Die Beigabe von Raiserva auf italienische Weinflaschen deutet darauf hin, dass ein Wein zuerst in Holzfässern und später oft auch auf der Weinflasche lag. Das macht man nur bei gutem Wein, also kann dies ein Zeichen für einen höherwertigen Wein sein - muss es aber nicht.

Es gibt in ganz Europa viele Weinsorten, die in Fässern aus Holz gereift sind. Der Wein muss 24 Monaten in der Flasche bzw. im Barrique gereift sein, wobei die verbleibende Reifezeit sechs und zwölf Monaten in der Flasche liegt. Deshalb werden wir uns hier auf die wesentlichen Informationen konzentrieren. Jeder, der zum Beispiel einen Burgunderwein trinkt und einen Tschablis in der Hand halten möchte, muss bereits wissen, dass Tschablis ein Teil von Burgund ist; er steht nicht auf dem Aufkleber.

In der Weinregion Bourdeaux, wo einige der besten Weinsorten der Erde produziert werden, muss man auch die jeweiligen Anbaugebiete genau wissen, um Rückschlüsse auf die eingesetzten Traubensorten ziehen zu können. In den Weinen des rechten Ufers ist oft mehr Wein zu finden, in den Weinen des rechten Ufers mehr Wein, in den Weinen des rechten Ufers mehr Weins. Klingt der Wein gleich, muss er nichts bedeuten.

Andererseits können Weinsorten aus der gleichen Gegend, aber von anderer Güte, einen ganz anderen Namen haben - die Gemeinsamkeit ist nicht ersichtlich. Einige letzte Anmerkungen zu den einzelnen Details: Vignetten: Die Weintrauben dieses Weines kommen von einer antiken Reben. Mister de bouteille au Château: übersetzt, "abgefüllt im Weingut/Schloss".

Es ist durchaus normal, zum Beispiel in Süd-Afrika oder Asien, dass Weinbauern nur Weintrauben erzeugen und an große Weingüter weiterverkaufen. So gibt es in Sydney viel mehr Weinbauern als Weinbauern. Andererseits ist es in Süd -Afrika inzwischen auch für einen Weinbauern selbstverständlich, Wein aus seinen eigenen Weintrauben herzustellen. Hochwertige Qualitätsweine aus dem Ausland sind in der Regel häufiger im Fachgeschäft zu haben.

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