Trockener Weißwein

Weisswein

Zu dieser Kategorie gehören eher trockene und gleichzeitig leichte Weißweine. Getrockneter Weißwein in einer Literflasche und edle Weißweine wie Grauer Burgunder oder Sauvignon Blanc aus dem Weingut im Wein-Online-Shop. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "trockenem Wein" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von französischen Übersetzungen. Egal ob Sie trockene, milde oder sehr süße Weine bevorzugen, ob Sie Weißwein oder Rotwein bevorzugen, ist nur eine Frage Ihres persönlichen Geschmacks. Das moderne Weinland Luxemburg hat eine lange Weinbautradition, die vor allem für trockene Weißweine bekannt ist.

Weisswein

Der Weißwein ist ein aus der alkoholischen Vergärung von Trauben gewonnener Weißwein. Durch das Zusammenwirken der zur Verfügung stehenden Traubensorten, verschiedene Prozesse in der Weinbereitung und unterschiedliche Restzuckergehalte resultiert die große Auswahl an Weißweinen. In fast allen Anbaugebieten werden die eigentlich grünen, gelben oder sogar hellroten Traubensorten kultiviert.

Um süße Weissweine zu erhalten, wird die Alkoholgärung abgebrochen, bevor der Gesamtzuckergehalt des Mostes in Spiritus umgewandelt wird. Der Weißwein ist auch der Basiswein der meisten Sekte. Im Sekt wird das bei der Vergärung anfallende Kohlendioxid im Sekt in Lösungen beibehalten. Das Kohlendioxid verlässt nach dem öffnen der Flaschen den Tropfen und führt dazu, dass der Tropfen im Weinglas schäumt.

Verglichen mit der Produktion eines Rotweines ist der Vorgang des Pressens von Weißwein aufwendiger. Bereits im Frühstadium seiner Diplomarbeit stellte der Ampelograf, Herr Dr. G aleristas, fest, dass die weißen Traubensorten aus einer Veränderung der roten Traubensorten erwachsen sind. Die australischen Wissenschaftler haben 2007 die Gene WvMYBA1 und WvMYBA2 als die für die Farbgebung der Traubensorten entscheidenden Faktoren identifiziert.

1 ] Bisher wurden in allen Rotweinsorten die Sorten WvMYBA1 und WvMYBA2 nachgewiesen und erlauben so den Rückschluss auf eine gemeinsame Abstammung. Wenn eines ( (insbesondere das Gen VvMYBA1)[2] oder beide Genen verloren gehen, kommt es zu einem Rotfärbungsverlust. Bei den Traubensorten Pinot Noir, Pinot Gris und Pinot Blanc handelt es sich um fast identische Traubensorten, die sich nur in der Färbung der Trauben abheben.

Aufgrund der aufwändigeren Produktionsprozesse von Weissweinen und dem späten Auftreten von Weissweinen wird davon ausgegangen, dass die ersten Tropfen Rotwein waren. Es ist nicht möglich, das Datum zu bestimmen, ab dem auch Weissweine produziert wurden. Die schriftlichen Zeugenaussagen über Weißwein sind jedoch bereits aus dem alten Griechenlands erhältlich (" → History of viticulture in Greece").

Flusspferde von Ko's haben dem Rotwein allgemein Heilwirkungen zugeschrieben und ihn als Desinfektions-, Schmerz- und Mittel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Aus seinen Beschreibungen geht hervor, dass er bereits zwischen einem weinhaltigen und einem herben Weißwein unterschieden hat. In den Niederlanden wurden säurehaltige Weissweine aus der Region la Rochelles in die Niederlande geliefert, wo sie zu Brandy verarbeitet wurden.

Der Rotwein namens Clariant ging jedoch in großen Stückzahlen von Bordelais nach Deutschland. Das trifft besonders auf die konkurrierenden Republik Venetien und die Republik Genf zu. Die Venediger haben über den Port von Montevasia den Weißwein Malvasia exportiert und zum einen zur Belieferung der Kreuzfahrer und zum anderen zur Bekanntmachung dieser Weinsorte in ganz Europa beizutragen.

Außerdem wird behauptet, dass die Kreuzfahrer die Muskatreben nach Deutschland mitbrachten. Auch weil der Rebensaft wegen seines Alkoholgehalts oft steril und sauber war, wurde er immer beliebter. Das Vorhandensein dieser Weingärten war mehr auf die Wichtigkeit des Weins als auf die Produktqualität zurückzuführen.

Die Bewohner der israelischen Hemisphäre haben es geschafft, anstelle von Weinen aus dem Osten des Mittelmeeres ihre eigenen Weinsorten nach Großbritannien und in die Niederlande zu bringen. Große Weißweinmengen wurden aus dem Seehafen von Rio del Sol (Sanlucar du Barrameda) versandt. Vor allem in Großbritannien war dieser Tropfen unter dem Markennamen Säckchen sehr populär. Sogar der Kampf gegen die Engländer und die Besiegung der Spanier konnte den Import von spanischem Obst und Gemüse nach Großbritannien kaum mindern.

Der Fund der Verwendung von Edelfäulebeeren geht auf die Hälfte des 17. Jh. in der ungarischen Geschichte zurück. Auch wenn die Brüder die Weinlese für verschollen halten, bringen sie die Weintrauben mit. Bei der Verkostung des Jungweins im folgenden Frühling wurden sie von seiner hervorragenden Güte überraschen. Die gewollte Verwendung von Edelfäulebeeren in der Weinregion Bordeaux von Bordeaux lässt sich bis ins Jahr 1836 im Weinkeller des Schlosses Le Tours de l'Tour Blanche zurückverfolgen.

Der ursprüngliche Weißwein wurde zum Sekt. Bereits im 17. Jh. wurde der Weißwein im Weinbaugebiet abgefüllt, um seine Frischhaltung zu gewährleisten, da der dünn-saure Weißwein dem Fasstransport nicht standhält. Durch die frühe Abfüllung gärt der Rotwein in den Weinflaschen ohne Absicht weiter.

Wenn den Engländern dieser Sekt nicht gefallen hätte, wäre die Abfüllung wahrscheinlich wieder weggefallen. Später fand der Tropfen immer mehr Anhänger an den Königshäusern von Frankreich und England. Zudem war er Begründer der Eidg. Versuchsanstalt für Obstbau, Weinbau und Gärtnerei in Wädenswil/Schweiz und hat 1882 in der Geisenheimer Rebsorte Müller-Thurgau die wohl berühmteste neue Rebsorte der Welt gezüchtet.

Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg war er ein erfolgreiches Weingut von bekannten Traubensorten wie dem Ehrenfels. Vor allem in Californien wurde die temperaturkontrollierte Fermentation vervollkommnet. Besonders bei Weißwein ermöglicht diese Methode die Gewinnung von aromatischen und doch kräftigen Weinen. Der Weißwein wird in fast allen Weinanbaugebieten der Welt hergestellt.

Weisse Traubensorten brauchen weniger Hitze und Helligkeit, um ihre volle Ausreifung zu erreichen als die roten Traubensorten. Der Reifegrad der Gerbstoffe in hellfarbigen Traubensorten hingegen ist nur von untergeordneter Bedeutung, da die frühzeitige Kelterung die Gewinnung der Gerbstoffe unterdrückt. Außerdem werden oft schon vor der Phenolreife weisse Trauben gelesen, um einen ausreichenden Säureanteil zu gewährleisten.

Die geschmackliche Ausgewogenheit eines Weißweines basiert im Grunde auf dem Zusammenspiel von Wein und Wein. Der Weißweinanteil beträgt in den Anbaugebieten Deutschlands, Österreichs, Luxemburgs und der Schweiz weit über 50 Prozent. Das Gleiche trifft auf die nordfranzösischen Anbauregionen im Elsaß, der Champagner, der Juragebiet und der Loiré zu.

Ein Ausnahmefall ist das spanische Gebiet, wo trotz des milden Wetters die Weinberge der weißen Varietäten sehr groß sind. Durch die Dürre ist die Pflanzdichte sehr gering: Während in den nordischen Regionen eine Rebe pro m wächst, braucht eine einzige Airén-Rebe in dieser Gegend zwischen 6 und 10 m³. Das Verhältnis von roten und weißen Traubensorten ist in ganz Italien sehr ausgeglichen.

Auch in den wärmeren Gegenden des Mittelmeers werden in seltenen Ausnahmefällen Trockenweine produziert. Bei der Weißweinherstellung setzt sich der frische Traubenmost ausschliesslich aus Traubenmost zusammen. Weißwein aus weissen oder rotbraunen Früchten mit leichtem Fleisch. Nach der Ernte werden die Früchte sofort ausgepresst. Die gewonnenen Traubensäften (auch Traubenmost genannt) werden vorbehandelt und im Gärtank alkoholisch vergoren.

Im Anschluss an die Vergärung wird der Most abgeklärt, gefestigt und gegebenenfalls verfeinert. In der Produktion von trockenen Weißweinen setzt der Weinbauer verstärkt auf die Aromastoffe, wobei die Trauben einige Tage vor der vollen Reife ernten werden. Bei trockenen Weinen entstehen dadurch strukturschwache und alkoholreiche Weinsorten, denen frische Düfte fehlen.

Vor allem bei den Trockenweinen setzen die Weinbauern aus wirtschaftlichen Gründen zunehmend auf die maschinelle Ernte. Weil in diesem Falle die Einzelbeeren aus dem Stammrahmen herausgeschüttelt werden, kommt es zu kleinen Beerenverletzungen im Stengelbereich. Deshalb ist es besonders darauf zu achten, dass die Trauben so schnell wie möglich im Keller verarbeitet werden, da die spontane Vergärung an den geschädigten Standorten innerhalb weniger Wochen erfolgen kann.

Die Vergärung findet in diesem Falle nicht in Abwesenheit von Sauerstoff statt und führt daher rasch zur Entstehung von Verfärbungen und Weindefekten. Wenn der Abstand zwischen Weingarten und Keller groß ist, können die Trauben mit trockenem Eis abgekühlt oder unter inerter Stickstoff-Atmosphäre mitgenommen werden. Die Beerenernte zur Erzeugung von Süß- oder Süßweinen nimmt eine Vorreiterrolle ein.

Weil die Früchte nicht gleichmässig am Weinstock reifen, werden oft in mehreren Jahrgängen die einzelnen Weintrauben oder sogar die Früchte gelesen (die so genannte Selektion). Ausschlaggebend ist ein hoher Mostgehalt bzw. der Beerenbefall mit der Edlen Fäulnis-Bottiche. Sie ist unerlässlich für die Lese von Rotweinsorten, die für die Produktion von Weißwein bestimmt sind.

Die trockenen Weissweine mit kontinuierlicher Schalenmazeration werden oft als ausgeglichen, rund und mit einem angenehmen Gaumengefühl bezeichnet. Durch die geringe Wassertemperatur wird der unerwünschte Beginn der Alkoholgärung während der Mazeration des Fasses unterdrückt. Bei der Alkoholgärung beginnt die spontane Fermentation und nutzt die Hefe auf den Schalen der Beeren. Durch die unklare Zusammenstellung dieser Hefe-Stämme kann es zu unvorhergesehenen Qualitätsergebnissen kommen, wenn die so genannte "wilde Gärung" oder spontane Vergärung auch in der hausgemachten Obstweinproduktion eingesetzt wird.

Deshalb werden reine Hefe eingesetzt, d.h. es wird ein geeigneter Hefestämme gewählt und die Vergärung nicht dem Zufall überlassen. 2. Der Hauptgärungsprozess (auch Sturmgärung genannt) hält 6-8 Tage an. Bei der Vergärung kann sich die Schmelze auf über 30 Grad aufheizen. Dadurch vermehrt sich die Hefe rascher und der Rotwein gärt zügiger.

Viele Weinproduzenten wollen dies vermeiden und die Gärflüssigkeitstemperatur kontrollieren, um eine temperaturgesteuerte Vergärung zu erwirken. In den meisten Winzern wird Weißwein bei 15 bis 18 Grad vergoren. Mit zunehmender Dauer der Vergärung erscheint der Most umso frisch und dünner, und mit steigender Weintemperatur wird er stärker. Die meisten Weinsorten haben nach der Vergärung einen Alkoholgehalt zwischen 8 und 13 Vol.-%; es gibt Ausnahmefälle, bis zu 17 Vol.-% können durch Vergärung mit ausgesuchten Hefen erreicht werden.

Nach der vollständigen Vergärung des Mostes ist der trocken. Bei vorzeitiger Unterbrechung der Vergärung (Gärungsunterbrechung) wird je nach Restzuckergehalt ein halbtrockener ("süßer") oder süßer Tropfen gewonnen. Die alkoholische Vergärung kann zu einer malolaktischen Vergärung (auch bekannt als biologischen Säureschaden oder BSA) führen. Bei Weißweinen ist der Bioabbau der Säure kaum gewünscht, da der Weißwein rundlicher und kräftiger wird, aber viel von seiner aromatischen Vielfalt einbüßt.

Der Weißwein hat in den wärmeren Weinanbaugebieten durch den Säureabbau seine Form verloren und erscheint flach. Milchsäuregärung schädigt einige Traubensorten kaum und so geht der Champagner nahezu immer durch die AOC. Auch bei den Restsüßweinen wird die Milchsäuregärung verhindert, da sonst ein Teil des restlichen Zuckers umgeschlagen wird.

Mixgetränke mit Weißwein - oft in unterschiedlichen Proportionen - sind z.B. Schorlen- und Laternengröße. Trockener oder halbtrockener Weißwein wird zur Herstellung von Weinschaumsauce verwendet, die normalerweise zu Desserts serviert wird. Die italienische Gastronomie löscht pikante Speisen zum Teil mit Weißwein, z.B. Rissotto. Trockener Weißwein ist ein Weißwein mit einem Restzuckeranteil von weniger als 4 g/l.

Die Herstellung des getrockneten Weißweins ist schwer, da sein natürlicher Ausgleich nur auf den Faktoren Säuregehalt und Alkohohlgehalt aufbaut. In den Trockenweinen finden sich sowohl duftende als auch recht neutral wirkende Düfte. Das Angebot an Restsüß- und Edel-Süßweinen ist riesig und erstreckt sich von Weissweinen mit wenigen g Restsüßigkeit (der "servierenden" Restsüße) bis hin zu nur leicht fermentierten Edel-Süßweinen mit einem hohen Traubenmostgewicht wie dem Trockbeerenauslesen oder dem Tokyoer Essens.

In der Spätlese (französisch:vendange tardive) bleiben die Früchte über die Zeit der Phenolreife hinweg am Holz. Ist der Weinstock voll ausgereift, bildet sich kein weiterer Kristallzucker mehr, sondern das Wasser in den Früchten verdunstet. Strohweine (französisch und italienisch ) sind Weine, deren Weintrauben nach der Ernte auf einer Strohmatte oder einem Holzrahmen abgetrocknet wurden, so dass ihr Zuckeranteil durch die Verdampfung von Wasser zunimmt.

Nur nach dieser Bearbeitung werden die Weintrauben gekeltert. Das Trocknungsverfahren variiert von Region zu Region, aber die Weintrauben werden in der Regel schattiert oder auf Strohunterlage (daher der Begriff Strohwein) oder Holzrahmen mit guter Luftzirkulation gelegt und über mehrere wochenlang, manchmal sogar über mehrere Monaten hinweg abgetrocknet. Das Erscheinungsbild des Schimmels bezeichnet man als Schimmelpilzkrankheit ( "Botrytis cinerea", auch grauer Schimmelpilz genannt) an den ausgereiften Bäumen.

Edle Fäulnis entsteht auf gereiften Weintrauben aus einem Traubenmostgewicht von etwa 80° Öchsle bei warmen Herbsttemperaturen. In der Regel wird die für das Wachstum der edlen Fäulnis notwendige Feuchte dann durch frühen Nebel zugeführt, während die Tage noch ausreichend heiß sein müssen, um die Trocknung der Früchte zu begünstigen. Die Schimmelpilze perforieren die Schale der Früchte mit ihren enzymatischen Eigenschaften.

Dabei entweicht Wasser aus den Früchten und verdampft. Bei der Pressung von gefrorenen Früchten kommt es zu einer Konzentration von Zuckern und Säuren im Fruchtsaft, da ein Teil des Wasser als Stück Eis im Preßkuchen liegt. Auch in einigen Staaten (z.B. Neuseeland) wird eine Eisweinart "künstlich" durch Gefrieren von normalerweise geernteten Früchten zubereitet.

Dieses Verfahren wird in der Fachsprache auch als Kryo-Extraktion in der Region Suternes für hochwertigen süßen Weißwein bezeichnet: die fachliche Übertragung des natürlichen Prozesses Eis in das Kühllager. Broschüren zum Thema Der Brockhauswein. Gräfe u. Unze, Muenchen 1998, ISBN 3-7742-4111-2. u. a. mit der Weinkarte.

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