Wein

Uhudler

Willkommen im Land von Uhudler! Die Uhudler stammt von amerikanischen Reben ab. Kaum ein anderer Wein ist mit den Landkreisen Güssing und Jennersdorf so verbunden wie der Uhudler. Uhudler wird aus direkten Trägerreben (Hybriden) gewonnen, die um die Jahrhundertwende aus Amerika importiert wurden. Sie wollen komplizierte Verbote von Uhudler & Co. nach burgenländischem Vorbild legalisieren.

Uhuudler – Vom Originalgetränk zum Kult-Getränk

Die Uhudler stammen von amerikanischer Rebsorte ab. Es ist ein direkter Träger und extrem widerstandsfähig gegen Phylloxera und Pilzerkrankungen. Klangnamen wie z. B. Rapatella, Dalaware, Cordia und Elevira sind ungepfropfte Varietäten, so genannte Direct Carrier, die hier seit über 100 Jahren zu Hause sind. Der schon damals gepresste Tropfen wurde von den Ehefrauen der Winzerinnen Uhudler genannt, weil der Anblick des übermäßigen Konsums einem „Uhu“ nachempfunden ist.

Der Uhudler liegt rund um die Orte Heiligebrunn, Eltendorf u. M. und kann in allen mit der markanten Uhudler-Flagge gekennzeichneten Geschäften probiert und erworben werden.

Uhudler wurde in die Weinrechtsnovelle vom Aug. 1992 miteinbezogen. Infolgedessen hat der Bundestag des Burgenlandes sieben Direktförderungsvarianten (

Die Uhudler ist ein Österreichischer Weißwein aus dem südburgenländischen Raum. Das Besondere an diesem Rotwein ist, dass er aus Weintrauben von amerikanischen Reben zubereitet wird. Er hat einen etwas größeren Methanolanteil als die klassischen Traubensorten aus Europa, aber aus der heutigen wissenschaftlichen Perspektive ist dies aus gesundheitlicher Perspektive keineswegs fragwürdig. Heute gibt es ohne die Reblaus, die um 1860 die Weinberge Europas zerstörte und 1870 ganz Europa erreicht hat, keinen Uhudler.

Der daraus hergestellte Wein entsprach nicht den üblichen Aromen. Zu Beginn des 20. Jh. wurde die Pfropfmethode vorgestellt, bei der die amerikanischen Rebstöcke als Wurzelstock verwendet wurden und die europäischen Rebstöcke den fruchttragenden Teil bildeten. Später wurden diese direkten Trägerweine Uhudler benannt, ein Name, der in den 1950er Jahren im südburgenländischen Raum aufkam.

In den 70er Jahren wurde Uhudler deshalb nur in Ã-sterreich als „HausgetrÃ?nk“ (Anbau fÃ?r den Eigenbedarf) zugelassen und der Abverkauf wurde verboten. Das Hausgetränk könnte 400 l pro Kopf und Jahr voll im Weinanbau eingesetzt werden. Die maximale Jahresmenge pro Betriebsstätte betrug 3000 l.

Mit der Verschärfung des österreichischen Weinrechts infolge des Glykolweinskandals 1985 wurde der Ausdruck „Haustrunk“ aufgehoben und der Uhudler vollständig unterdrückt. Bis dahin (vor allem im Südburgenland) wurden mehrere zehntausend l Uhudler von Kellermeistern beseitigt. Um die Konservierung dieses Weins kämpft der berühmte „Rübezahl“ Johan Trinkle, [] ein bekannter Uhudler Winzer.

Durch intensive Anstrengungen und Gespräche mit der Politik des Vereins der Uhudlerfreunde wurde der Uhudler in die Weinrechtsnovelle vom Aug. 1992 miteinbezogen. Voraussetzung war jedoch, dass der Uhudler nicht mit edlen Weinen vermischt und nur in den Erzeugergemeinschaften verkauft wird. Im Jahr 1992 wurde das österreichische Weinbaugesetz endgültig geändert und seitdem kann der Uhudler rechtlich gepresst, getrunken – und wieder verkauft werden.

Verschiedene Expertenmeinungen bestätigen die Unschädlichkeit des Uhudlers. Der Uhudler wird heute aus mehreren rot und weiß lackierten Direktträgern gefertigt. Der Uhudler hat einen klingenden Namen: Die Uhudler hat für einen wirtschaftlichen Erfolg im südburgenländischen Raum und für einen wichtigen Teil der Wirtschaft gesorgt. 2. Die Uhudler ist das Flaggschiff des Südburgenlands.

Sollte der Uhudler verschwinden, wäre das eine Tragödie. Alle Beteiligten appellieren daher an die Bundesregierung auf EU-Ebene, die Erhaltung und Genehmigung der Uhudler-Weinberge über das Jahr 2030 hinweg zu unterstützen. Als Uhudler Gemeinschaft zählt die Ortsgemeinde Heiligebrunn (Kreis Güssing). Durch verbesserte Kellertechnik, verbesserte Schulung der Erzeuger und Kontrolle durch den Verein „Friends of the Uhudler“ hat sich die Uhudlerqualität in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert.

Jährlich finden drei Degustationen im Zuge einer Verkostungskommission statt, bei denen die Weinsorten auf Sortenechtheit, Reinheit und Reinheit getestet werden. Zusätzlich zur Sensorik werden die Weinsorten auch einer chemischen Kontrolle unterzogen. Lediglich die geprüften Tropfen dürfen die Kennzeichnung „Uhudler“ sowie das gemeinsame Etikett und den Original-Kork mit Uhudler-Abdruck haben.

Die Bezeichnung Uhudler ist urheberrechtlich geschÃ?tzt und darf nur im sÃ?dlichen Burgenland (in GÃ?ssing, GÃ?ssing und Oberwart) angewendet werden. Zu den gefährdeten Spezialgebieten (de facto nur von der EU-Agrarlobby) gehört der Uhudler. Kältebeständige Rebsorten wie die amerikanischen würden auch den Anbau in nordischen Regionen ermoeglichen. Dass die Landwirtschaftsminister der überschüssigen Mittelmeeranrainerstaaten daher Wein wie den Uhudler attackieren, ist durchaus nachvollziehbar.

Aus diesem Grund will das Konvivium von Slowenien den Uhudler unter den Schirm eines international besetzten Presidiums bringen. Da eine Ablehnung der EU-Richtlinie wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt wäre, wurde die Aufnahme relevanter Rebsorten in das Fruchtweingesetz angeregt, um den Bestand von Uhudler nach 2030 zu gewährleisten, da dieses Recht weitgehend auf föderaler Ebene festgelegt ist und daher vom EU-Recht nicht berührt wird.

Aufgrund der enormen juristischen und technischen Besorgnis gegen eine solche „Verkleidung“ des Uhudler als Fruchtwein ist daher eine sichere Alternative erforderlich. Nur ein kleiner Teil der Uhudler-Reben ist nach EU-Recht untersagt. Eine Vielzahl von Rebsorten kann als so genannte „Kreuzungen mit der Edelrebe Witis vinifera“ rechtlich kultiviert werden, sobald sie in die Burgenlandweinverordnung einbezogen sind.

Burgenlandrätin und Landwirtschaftsrätin Frau Dr. med. Verena Kunst (SPÖ) will das: Zehn Uhudler Traubensorten sollen in die Burgenlandweinverordnung aufgenommen werden. Dies würde den Ackerbau im südlichen Burgenland auf unbestimmte Zeit ermöglichen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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