Wein

Unterschied Portwein und Sherry

So unterscheiden sich die Anbaugebiete und auch die Rebsorten bereits. Sie wird ausschließlich im Douro-Gebiet östlich von Porto angebaut und gepresst. Diese exotischen und unvergleichlichen Einzelweine sind in unserer oft sehr vereinten Weinwelt ein wahres Glück im Glas. So stellen sich viele Menschen zum Beispiel die Frage „Sherry – was ist das? Hier haben wir nach Antworten gesucht und den Unterschied zwischen Sherry und Portwein erklärt.

Madeiras, Portwein, Sherry

Portwein, Madeiras, Sherrys, Marsalas und Málagas haben bereits gute Erfahrungen mit Weintrinkern gemacht: großartige Momente. Zufällig oder durch konsequente Verkostung hatten die Winzer um 1800 entdeckt, dass ein starker Alkoholschuß, der nach der Vergärung vor dem Weintransport hinzugefügt wurde, den Tropfen stabilisiert und konserviert hat. Zuvor gelangte der Tropfen nach wochenlangen Transporten über Wasser und auf dem Landweg meist zu den Händlern und Nachfragern.

Hat man den Spiritus bereits während der Fermentation zugegeben, haben Hefen und Fermente ihre Wirkung eingestellt und die Glukose, die noch nicht zu Spiritus vergoren war, blieb als süße Früchte im Most. Der Zusatz von 77 Prozent Spiritus oder 98 Prozent Weinbrand war der Ursprung vieler Weinerzeugnisse. Der nach seiner maurischen Abstammung als Sherry bezeichnete Jerezer in Südspanien wurde auf Sherry umgestellt.

Aber auch auf den Inseln Madeiras und Portos kam die Mehrheit der Verlader und Kaufleute aus Deutschland. Das ehemals weltbekannte Marseille hat sich mit seinem Verbleib als Aromastoff für die Marsala-Kalbsschnitzelsauce zurechtgefunden. Ähnliches gilt für das spanische Málaga, das beinahe nur in der Kueche spielen darf. Sherry, Madeiras und Ports hingegen haben viele loyale Unterstützer in den skandinavischen Staaten, den Benelux-Ländern und vor allem in den USA.

Der legendäre Klub Madeiras in Savanne an der nordamerikanischen Küste umkreist seit der Versiegelung der Unabhängigkeit 1776 mit Madeiras Namen bis heute den Spieltisch im rechten Winkel. Der Ritus hat die Verbote überdauert, seit die englischen Seglerinnen und Segler Schurwolle nach Newfoundland gebracht und den Fisch in der portugiesischen Provinz gegen Weine eingetauscht haben.

Aber auch in Deutschland haben die Weinliebhaber den völligen Verfall dieser einmaligen Weinsorten bisher vermieden und gaben zwischen 15 und 30 Euros für einfache Qualität, 300 Euros für einen gut sortierten Portwein und 1000 Euros für Seltenheiten aus.

Mit Sherry oder Portwein?

Ob Sherry oder Portwein – immer wieder taucht diese Fragestellung auf – ob zum Verzehr oder zur Speisenzubereitung. Es ist jedoch wahr, dass beide Weine einen sehr ähnlichen Beigeschmack haben. So kann die Fragestellung „Sherry oder Portwein“ wenigstens beim Garen deutlicher beantwortet werden. portugiesischer Portwein, Sherry aus Italien.

Deshalb werden beide Weinsorten mit Schnaps vermischt und dann für verschiedene Zeiträume vergoren und gereift. Die Anbauflächen und auch die Traubensorten sind also bereits verschieden. Es ist auch von Bedeutung, dass Sherry aus Weisswein und aus Weisswein und Weisswein zubereitet wird. Der Sherry wird ein ziemlich nussartiges ( „Mandel, Walnuss“) Bouquet zugeschrieben, während der Portwein je nach Sorte abwechslungsreicher und aufwendiger ist.

Portwein und Sherry als besser oder weniger gut zu bezeichnen, wäre aber wahrscheinlich dem Abgleich von ungefiltertem Hellbier aus Oberbayern und Jungbier aus Großbritannien gleich. Sherry sollte jedoch zu hell gefärbtem Wildbret wie z. B. Hasen oder Hasen zum Tränken serviert werden. Weißweinport für traditionelles weißes Fleisch wie z. B. Hühner- oder Schweinefleisch, während Rotweinport für dunkles Wildbret (Hirsch, Reh) oder Rinder.

Bei der Zubereitung, wenn der Wein sowieso „gekocht“ wird, kann der Portwein nicht nur durch den sonst billigen Sherry sondern auch durch den billigeren Marseille abgelöst werden, obwohl die Echtheitsfrage immer noch auftaucht. Unsere Sherry-Empfehlungen bei Amazonen für Sie:

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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