Wein

Unterschied zwischen Sekt und Secco

Was ist der Unterschied zwischen Secco und Sekt? Und wie kommen die Perlen in den Sekt? Er wird Secco oder Sekt genannt, wenn dem Grundwein Kohlendioxid zugesetzt wurde. Das Kohlendioxid im Sekt entsteht natürlich durch eine zweite Gärung. Die feinen Unterschiede: Champagner, Sekt, Prosecco & Co.

Betriebsurlaub Betriebsurlaub

Gerne erwarten wir Ihren Aufenthalt in unserer neuen Weinhandlung. Frühlingsverkostung am 21.04.2018 in Bodenheim zusammen mit den Weinkellereien Battenfeld-Spanier und Kühling-Gillot. Unser Weinshop ist an diesem Tag zu. Hinweis: An den darauffolgenden Tagen haben wir die Zeiten geändert: Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, wir haben vom 07.07.2018 bis einschließlich 14.07.2018 Sommerurlaub!

Vertrieb und Sekretariat sind diese Wochen zu. Sie können den Artikel unter dem folgenden Verweis einsehen.

Die feinen Unterschiede: Sekt, Sekt, Secco & Coco….

Manche fragen sich vielleicht: „Warum sollte ich so viel mehr für Champagner ausgeben, Champagner ist derselbe! Wie wir wissen, gibt es einen Streit um den Genuss, und das wollen wir hier sicherlich nicht. Vielmehr möchten wir kurz erläutern, wo exakt die Differenzen zwischen den einzelnen Sektarten und Sekt sind!

Beginnen wir mit dem Staatsanwalt. Den sehr beliebten Prospekt gibt es nicht wirklich als solchen. Weil das, was gemeinhin als“ Prosecco“ bekannt ist, nur einen Teil dessen abdeckt, was der Begriff tatsächlich ausmacht. Urspruenglich war die Bezeichnung für eine bestimmte Sorte, die sogenannte Traubensorte namens L’Glera. Doch seit 2009 steht die Bezeichnung für eine bestimmte Weinregion im Veneto, und nur Wein aus dieser Weinregion darf als Wein gelten.

Dieser ist dann wieder in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich: zum einen als Sekt oder Sekt. Das heißt bei uns so genannter Spumanti und ist in der Bundesrepublik steuerpflichtig. Auf der anderen Seite gibt es den Sekt namens Imbiss. Außerdem gibt es eigentlich noch Wein aus dem Hause des Proseccos, der aber kaum ausgeführt wird.

In den Spaniern gibt es auch Sekt, der den Namen Java trägt und aus dem katalanischen Raum stammen. Urspruenglich wurde er nach dem Modell des franzoesischen Sektes produziert und wurde gar unter dem Namen La Palma del Mar (Xampan) vertrieben. Doch nach dem EU-Beitritt von Spanien 1986 musste aus juristischen Erwägungen ein anderer Begriff gefunden werden, und so entstand der Begriff „Cava“, der für Weinkeller steht und sich auf die Untertagelagerung von Sekt bezieht.

Der Weinbauern nannte seine oberirdischen Weinsorten „Bodega Wines“ und die unterirdischen Weinsorten „Cava Wines“. Der Begriff des Cavas steht also nicht für eine bestimmte Gegend, sondern ist ein Gütemerkmal und bezeichnet die Produktion nach der Champagner-Methode. Dieser Sekt, von vielen Weinbauern auch „Secco“ getauft, ist das Gegenstück zu dem italienischem Sektkorn.

Die Schaumweine haben einen Alkoholanteil von mindestens 7% Volumen und gelten aufgrund ihres niedrigen Kohlensäuregehaltes nicht als Schaumweine. Der Sekt, der lange Zeit aus der Mode gekommen war, erlebte in den letzten Jahren einen neuen Schwung, nicht zuletzt wegen der Popularität seines Italieners und der regelmäßigen Benennung als „secco“.

Und nicht umsonst gilt man in Deutschland als der größte Sektkonsument der Welt. Schaumweine können aus jeder Traubensorte erzeugt werden, aber auch Schaumweine aus den Rebsorten des Rieslings oder des Weißburgunders sind üblich. Bei der Sektherstellung können je nach gewünschtem Qualitätsniveau 3 unterschiedliche Produktionsverfahren berücksichtigt werden. Auf der einen Seite steht die klassische Fermentation in der Flasche, die bis vor kurzer Zeit als „Methode champenoise“ bezeichne.

Das Verfahren wird auch in der Champagnerherstellung eingesetzt und steht für hochwertige Sekte. Ein etwas anderes Verfahren ist das Transvasier-Verfahren. Diese komplizierte klingende Technik kombiniert die Flaschenvergärung mit modernen Umfüllmethoden. Auch nach dieser Art der Sektbereitung kann ein Sekt noch als „Flaschengärung“ betrachtet werden.

Während der Tankgärung vergärt der Sekt im Behälter. Dieses Verfahren ermöglicht es, große Sektmengen mit gleichen sensorischen Eigenschaften herzustellen. Das Verfahren mit den geringsten Arbeitsgängen ist sicherlich das kostengünstigste für große Unternehmen. Ist auf den Schaumweinflaschen kein spezielles Gärverfahren angegeben, kann man tatsächlich davon ausgehen, dass der Sekt im Behälter ausgereift ist.

Sollte es nicht der teuere Sekt sein, gibt es andere gute Aussichten. Kremant ist die Benennung von französischen, belgischen und luxemburgischen Schaumweinen, die nach der Champagner-Methode, d.h. nach der traditionellen Gärung in der Flasche, reifen, aber nicht aus der Champagnerflasche kommen. Zudem unterliegen die Crémants strikten Qualitätsvorgaben. Oft steht auf dem Label „traditionelle Methode“, da der Begriff Champagnermethode außerhalb der Sektkellerei nicht mehr benutzt werden darf.

Es gibt also viele Möglichkeiten zum Sekt. Für die Verwendung deutscher Erzeugnisse empfehlen wir Schaumweine in der traditionellen Gärung in der Flasche. Allerdings ist der eigentliche Sekt so strengen Qualitäts- und Entwicklungsanforderungen unterworfen, die Bodenbeschaffenheit des Champagners ist so fein und die eingesetzten Traubensorten haben ein so unabhängiges Eigenaroma, dass es tatsächlich keine reale Variante zu einem Gläschen Sekt gibt.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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