Wein

Was Bedeutet Primitivo

Der amerikanische Pflanzenpathologe Austin Goheen bemerkte den Primitivo auf einer Reise nach Italien und brachte ihn mit nach Kalifornien, um ihn mit Zinfandel zu vergleichen. Die große Beliebtheit – auch im Vergleich zum eigentlich identischen Zinfandel – verdankt die Rebe dem Stil der typisch italienischen Primitivos. Genetische Analysen von Zinfandel und Primitivo haben gezeigt, dass die beiden Rebsorten einst identisch waren. In den Übergangslagern sind die Bedingungen alles andere als ermutigend, und ich verstehe, dass das Niveau der Hygiene in den Flüchtlingslagern unerträglich ist und die Bedingungen primitiv sind. Der Primitivo ist eine italienische Rebsorte, die hauptsächlich in Apulien im Salento angebaut wird.

http://www.wein-plus.eu/de/Primitivo_3.0.0.1723.html

Primitivo, süditalienischer Rotweinsorte, die auf mehr als 17.000 ha (1997) Weinbergen in den Gebieten Puglia und Campania angepflanzt wird; nach jüngsten Untersuchungen ist sie ein Nachkomme der Kroatenart Èrljenak castelanski, aus der auch[Zinfandel] und Èplavac Mali entstanden sind…… Der Primitivo ist eine hauptsächlich in der Region Puglia, im Bereich des Salentos, angebaute Weinsorte.

Die Bezeichnung Primitivo leitet sich von’primo‘ (der ersten) ab, da die Weintrauben sehr früh reif sind. Die Primitivo ist ein starker und nach heutigem Kenntnisstand identischer roter Weißwein mit dem kalifornischen…. Wahrscheinlich fand sie von dort ihren Weg nach ltalien und unter dem Titel Blue Sheuchner über Oesterreich nach Deuschland.

Primitiva

Als Primitivo ist die Sorte Zinkandel in ltalien bekannt. Die Benennung kommt vom lateinischen Begriff „primo“, was „zuerst“ bedeutet. Der Primitivo ist ein besonders früher Ausbau des Rotweines. Bei Rotweinen dieser Sorte werden durch den erhöhten Zuckergehalt der Weintrauben erhöhte Alkoholgehalte erreicht. Auch der Primitivo hat ein sehr charakteristisches Aroma von Brombeeren, Cinnamon, Paprika und Kakao.

Die Herkunft des Rotweins war lange Zeit unbekannt. Seit den sechziger Jahren des letzten Jahrtausends wird versucht, die exakte Herkunft zu ermitteln. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jh. wurde der Primitivo-Rotwein von Österreich in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeführt, um dort kultiviert zu werden. Während dieser Zeit kam der Name der Sorte Zinkandel – wohl aufgrund der falschen Bezeichnung „Zierfandler“ (Weißweinsorte) der Warenlieferung.

Auch gibt es Hinweise auf den ungarischen Zinfandeltransport vor der Ankunft der Sorte in den USA. Damals wurde Primitivo vor allem als Tischwein verwendet. Wer Sinfandel aus den USA kennt, bemerkt eine große Gemeinsamkeit in einer italienische Promitivo-Rebe. Um sie mit den Zinkandel zu verbinden, nahm er sie mit nach Nordamerika.

Nur 1999 prüfte die Önologieprofessorin Dr. med. Carole Méridith von der University of Davis den Primitivo auf der Stufe der DNA-Untersuchung. Jetzt stellt sich die grundsätzliche Fragestellung, woher der Primitivo-Rotwein stammt. Prof. Dr. Meredith erfuhr, dass die edle Rebe wahrscheinlich seit Anfang des 19. Jh. im Gebiet des Puglia kultiviert wurde.

Der Primitivo kam danach in die Vereinigten Staaten. Der Stammvater von Primitivo kommt aus dem ungarisch-kroatischen Grenzraum. Die Bezeichnung Èrljenak bedeutet „der Rötliche“. Der Primitivo ist lang und dicht und hat einen kurzen Stil. Sie sind rund und von intensiver Blaufärbung. Wird zu wenig und in besonders heißen Zeiten zu viel Flüssigkeit hinzugefügt, können die Weintrauben des Primitivo mit ihrer dichten Schale trocknen und sich wie Rosinen anspannen.

Bei der Traubenlese ist ebenfalls besonderes Augenmerk erforderlich, da die Primitivo-Beeren manchmal mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ausreifen. Die grünen Früchte können dann zwischen den gereiften Früchten liegen und müssen sorgfältig ausgelesen werden. Eine mechanische Lese von Primitivo-Rotwein ist aufgrund dieses Phänomens völlig auszuschließen. Californien und die italienischen Anbaugebiete Mandurien in der Apulienregion sind besonders bekannt für den Primitivo-Rotwein.

Hier gibt es die DOC-Zone Primitivo von Mandurien. Der Primitivo präsentiert sich im Weinglas in einem noblen rubinroten Farbton.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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