Wein

Was Heißt Brut bei Sekt

So geben Brut und Doux Auskunft über die Süße eines Champagners. Die Antwort weiß Wikipedia, aber man hat sie normalerweise nicht im Supermarkt. Doch wann ist ein Sekt wirklich trocken? Welch ein sprudelndes Gefühl! Die Dosierung ist die Feinabstimmung des Geschmacks des Sektes, besonders in seiner Süße.

Schaumwein brut oder dry – wie erklärt man den Gegensatz?

Bei der Sektbestellung oder im Lokal wird man oft mit der Fragestellung konfrontiert, ob der Sekt brut, extragroß, getrocknet, trocken oder halbgetrocknet sein soll. Auf diese Weise können Sie für Übersichtlichkeit sorgen: Wenn Sie jemandem ein wenig Champagner weiterempfehlen wollen: Sekt namens Extrabrut oder Brut hat den niedrigsten Zuckerinhalt.

Das ist ein ursprüngliches französiches Schlagwort, das im weiteren Sinne „roh, unverarbeitet“ heißt und das man auch als „hart“ deuten kann. Ein Sekt oder Sekt mit weniger als 15 g Restsüße pro l darf nach dem EU-Weinrecht als „brut“ eingestuft werden. „Der“ ist ein Sekt, der noch weniger Kristallzucker enthält:

Der Begriff „trocken“ auf dem Champagner-Etikett lässt sich nicht überlisten – im Gegensatz zu den Weinen muss man mit einem vergleichsweise süssen Drink gerechnet werden. Trocknen “ oder „trocken“ sind Sekte mit einem Restzuckeranteil von 17 bis 35 g pro l – das kann mehr als fünfmal so viel sein wie ein Sekt mit der Aufschrift “ extralang „.

„Extratrocken “ oder „Extratrocken“: Unter diesem Namen findet man Sekt, der nicht ganz so süss ist: 12 bis 20 Gramm pro l sind nach EU-Weinrechtzulässig. Damit ist die Definition von „brut“ und „trocken“ präzise reguliert. Verwechslungen können nur entstehen, wenn zwischen „extra trockenem“ und „brut“ Sekt unterschieden wird.

Sie können einen Sekt mit einem Restzuckeranteil von 12 bis 15 g pro l mit beiden Bezeichnungen richtig wiedergeben.

Wie viel Kristallzucker ist im Sekt brutto oder extratrocken?

Die Standard-Frage vor den Champagner- und Champagnerregalen: Ist es jetzt besonders trocknend als brut? Wir unterscheiden sieben unterschiedliche Aromen, je nach Süsse, von brutaler Natur bis hin zu milden (die meisten benutzen den französischen Namen doux). Für die Geschmacksebenen (Dosierungen) gilt seit dem Stichtag 31. Dezember 2009: Trocknen ist also nicht so trocknen wie Wein:

Weine mit einem maximalen Rest-Zuckergehalt von 9 g/l gelten noch als getrocknet; bis zu 32 gr. können in Sekt sein.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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