Wein

Was ist ein Primitivo

Dies hat viel damit zu tun, wie italienische Winzer daraus Wein herstellen. Nur die wenigsten können mit der Intensität der Aromen und dem vollen Körper mithalten. Das Kombinieren mit dem Essen ist daher eine Herausforderung, aber mit ein wenig Übung und Offenheit ist es einfach, Erfolg zu haben. Sie sind Klone einer Sorte und gehen auf den kroatischen Crljenak zurück. Es gibt im Süden einen zeitlosen Wein, süß und herb, trocken und parfümiert: so widersprüchlich wie eine Leidenschaft.

Sinfandel – Californische Traubensorte mit Falschnamen

Es gibt keine kalifornischere Rebe als die mit dem seltsamen Vornamen. Sinfandel hört sich gar nicht nach Amerika an, und viel ist über seine Entstehung verwirrt – aber die Vielfalt zwischen Neapel und Pascha ist immer noch gefragt. In der ersten Hälfte des 19. Jh. kam er in die Vereinigten Staaten, wurde ab 1850 in Californien bekannt und verdankte seinen Name einem Irrweg.

Sie ist keinesfalls der Zierhändler, eine in Ã-sterreich auftretende weiße und identische bzw. mit dem Californianischen Rot verwandte VarietÀt. Später stellte sich allerdings die genetische Identität von Zinkandel mit dem süditalienischen Primitivo ein. Beides sind Clone einer Varietät und gehen auf den Kroaten Christoph K. zurück.

Die Tatsache, dass der starke Apulian Primitivo kaum wie ein Californian Sinfandel geschmeckt hat, lässt sich durch den Untergrund und das klimatische Umfeld aber auch durch die Entwicklungen der vergangenen 200 Jahre der Zinfandelpflanzen begründen. Genau wie die kühl-fruchtige Zinkandel von Gustav Farrell aus dem russischen Flusstal: Stäbchen, die älter als 80 Jahre sind, produzieren pfeffriges Rot mit einer ungewöhnlichen Ausgewogenheit.

„Wir klären 80 prozentig unsere Einnahmen“, erläutert er. Ebenso strikt wirkt der über 80 prozentige Zinfandel-Reifer Joao Pedro P. Peter P. J. Peterson aus Ravensburg – darunter auch der herrlich nachhaltige in Barrique gereifte G. Zinnandel. Das Mischen mit anderen Rebsorten ist ebenfalls üblich – wie bei der alten Sorte Zinnandel.

Weißer Zinkandel – warum nicht? Die weißen sind nicht zu verwechseln mit den „echten“ Zinkfässern, obwohl sie aus der selben Sorte sind.

Primitiva = Zoinfandel

Wo kommt der Begriff Primitivo her? Die Benennung kann irreführend sein. Mit “ Primitivo “ hat das nichts zu tun. Bei der Rotweinsorte ist der Markenname eher von „primo“ (der ersten) abgeleitet und deutet auf eine frühere Reifung hin. Den Namen haben ihm wahrscheinlich im 17. Jh. die Benediktinermönche zuerkannt.

Der Primitivo mit anfänglicher Qualitätsausrichtung soll dort den bisher ungünstigen Ansehen der Gegend auffrischen. Die Ursprünge der Varietät Primitivo/Zinfandel liegen übrigens nicht in der Region des Apuliens, obwohl die Reben dort bereits im 18. Ende 2001 wurde jedoch nach langem Suchen eine neue Variante mit den selben Merkmalen gefunden: Seit der Entdeckung dieser Traubensorte in der Umgebung der Berggemeinde L’Gioia wird sie auch „Primitivo di Gioia“ genannt.

Wahrscheinlich hat er von dort seinen Weg nach ltalien und unter dem Titel „Blauer Scheuchner“ über Oesterreich nach Deuschland und in die Bergstraße genommen. Primitivo ergibt einen dunklen, pikanten und tiefgründigen Duft, der an Gewürznelken, schwarzer Paprika und dunklen Waldfrüchten erinnert. Zu dieser Zeit bestätigte eine DNA-Analyse an der University of Davis die Vermutung, dass Primitivo und der beliebte Zinkandel ein und dieselbe Züchtung waren!

Die Gärtnerei Gibbs aus Lange Insel führte die Rebsorte um 1825 mit diversen anderen aus Wiener (Gumpoldskirchen) in die Vereinigten Staaten ein. Wahrscheinlich kommt der Begriff Zinkandel aus dieser Zeit, da einige Autorinnen und Autoren den Verdacht haben, dass der Namen des Zierfandlers fälschlicherweise einem Päckchen mit Zinkandel für Lieferungen aus Ã-sterreich zuzuweisen war. Nachdem der ungarische Colonel L. Westzinfandel von Colonel Aaron Y. M. H. M. H. M. H. Haraszthy überführt wurde.

Im Jahre 1919 war sie eine der fünf bedeutendsten Traubensorten in den Vereinigten Staaten und war auch während der Verbotszeit sehr populär. Diese Vielfalt hat dort in den vergangenen Dekaden wirklich eine „Weltkarriere“ gemacht. Seit der sensationellen Entdeckung des Jahres 2002 an der Bergstraße – mittlerweile wieder besetzt an vielen weiteren Bergstraßen – war nichts offensichtlicher, als den Weinanbau wieder aufzugreifen und die ursprünglichen Reben wieder zu vervielfältigen.

Auf dem Umweltgipfel 1992 in Río haben die Bundesrepublik und viele andere Staaten zusammen die Tagesordnung 21 beschlossen. Dazu gehört auch das reichhaltige Kulturerbe alter traditioneller Traubensorten und seltener Klone von Beeren. Aus diesem Grund hat das Bundesumweltministerium (BMELV) ein deutschlandweites Forschungsprojekt zur Erhebung der rebengenetischen Ressource initiiert.

Nachhaltig ist hier die Sicherung der genetischen Grundlagen der Traubensorten, die hier einst heimisch waren, aber im 20. und 20. Das haben wir uns an der Bergstraße am Blue Wilbacher, dem Red Red Riesling and dem Zinfandel=Primitivo vorgenommen. Erste Bepflanzung mit den Nachkommen der Bergstraßenfunde fand im Frühjahr 2009 statt und die ersten Raritäten aus dem Weingut sind ab 2011 erhältlich.

Die Reifung erfolgt in der Bergsträßer Weinkellerei Egg.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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