Wein

Was ist ein Riesling

Aber wie schmeckt ein Riesling? Man versucht, den köstlichen Wein geschmacklich zu beschreiben. Eine Übersicht über unsere Riesling-Weine finden Sie hier: alle Riesling-Weine der Mosel. Am stärksten verbreitet ist die Weinregion Mosel-Saar-Ruwer, in a. Weine aus deutschem Riesling genießen auch auf den internationalen Märkten ein hohes Ansehen, Spitzenlagen werden in guten Jahren zu Höchstpreisen gehandelt. Der Riesling stellt hohe Anforderungen an den Weinberg, da er sehr spät reift.

Wonach schmeckt ein Riesling?

Der Riesling von Pfälzern ist ganz anders als der Moselwein und ein elsässischer auch. Auch der Riesling hat einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert: ein lebendiger, frischer und eleganter Riesling. Die Weinsorte Saale-Unstrut Riesling überzeugt mit einem fruchtigem Pfirsich- und Aprikosengeschmack.

Im Regelfall ist er filigraner als Riesling aus anderen Anbaugebieten. Bei einem jungen Riesling von Pfälzern dagegen schmecken neben dem Aroma der Aprikose oft auch Äpfel und Zitrusfrüchte. In einer alten Pfalz kommen üblicherweise Gewürznoten bei. Der Mosel-Riesling dagegen erinnert mehr an Pfirsiche und ältere Weine werden oft von Tropenfrüchten wie z. B. Vanille oder Passionsfrucht dominiert.

Ein Riesling ist in jedem Fall ein Vergnügen, aber auch eine hervorragende Möglichkeit, die Geschmacksknospen auf die Probe gestellt zu bekommen.

Der Riesling – King der weißen Traubensorten

Auf 500 Quadratkilometern werden auf der ganzen Welt Riesling angebaut, davon knapp die Haelfte in Deuschland. Der Riesling ist damit die am weitesten verbreitete und bedeutendste Traubensorte in Deuschland. Unglücklicherweise kommt das Wort Riesling in vielen Bezeichnungen von Traubensorten vor, von denen einige nicht einmal damit zusammenhängen, z.B. Riesling Italien, Kap-Riesling, Laski Riesling, Weltriesling, Riesling Ford und viele mehr.

Einige dieser Rebsorten entstehen bei der Kreuzung von Riesling und anderen Züchtungen. Der Riesling ist aufgrund seiner hervorragenden Beschaffenheit ein sehr gefragter Einkreuzungspartner. Wie so oft bei Weißwein wird der schönste Riesling in einem kühlen, aber sonnigen Umfeld produziert. Die steilen Hänge der Muschel, wo ein drittel des Rieslings gedeiht, haben sich als optimal erwiesen.

In den noch kälteren Nebenflüssen Saarbrücken und Ruhrgebiet entstehen die wohl unabhängigsten Rieslingweine. Die besten südlichen Standorte mit wärmespeichernden Schiefergesteinen sind Grundvoraussetzung für die volle Reife des Rieslings. An allen Standorten dieser Talschaften lässt sich der Müller-Thurgau leicht reifen, der Riesling nur am besten. Der Riesling wächst im Gegensatz zu anderen Weißweinsorten zu schnell, um für ein warmes Klima wie z. B. für die Region Australia gereift zu sein.

Ein weiteres Merkmal zeichnet den Riesling von der Sorte aus: Er wird am besten erreicht, wenn er abgekühlt vergärt, keinen Säureschaden erleidet, nicht in Barriques reift und frühzeitig abfüllt wird. Einen guten Riesling macht man im Weingarten, nicht im Unterkeller. Der Riesling ist in seiner jugendlichen Form grünlich-gelb, das mit steigendem Lebensalter vergilbt.

Der Duft ähnelt zwar Rosinen, Pfirsichen und Marillen – aber der fruchtige, spritzige Riesling-Ton ist so einzigartig, dass er für jeden, der ihn schon einmal probiert hat, wiedererkennbar ist. Ein Riesling „Würzburger Stein“ wurde bekannt, der im ungeahnten 421 -jährigen Lebensjahr angeblich ausgezeichnet geschmeckt haben soll!

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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