Wein

Was ist Süßwein

Ausserhalb der EU enthalten Süßweine jedoch in der Regel zwei. Süsswein ist etwas, worüber sich viele Weinanfänger keine Sorgen machen müssen. So erklären wir Ihnen, welchen süßen Wein Sie probieren müssen. Der Wein ist ein alkoholisches Getränk, das aus dem vergorenen Saft der Trauben hergestellt wird. Am einfachsten lässt sich ein süßer Wein herstellen, indem man einem trocken gegorenen Wein Süße in Form eines einfachen oder konzentrierten Traubenmostes hinzufügt.

Swein

Süß- oder Süßwein ist ein süßer, vollmundiger Weißwein mit einem Zuckergehalt von mindestens 40 g/l gemäß EU-Verordnung. Ausserhalb der Europäischen Union hingegen enthält der Süßwein in der Regel zwischen 20 und mehreren hundert g Zucker pro Liter und wird, wie hier üblich, am Ende eines Speiseplans serviert.

Kennzeichnend für einen Süß- oder Süßwein ist die bestehende Rest-Süße. Dieser verbleibt im Rotwein, da die Weinhefe während der Vergärung durch den erhöhten Alkoholanteil stirbt, bevor sie den ganzen enthaltenen Kristallzucker in Spiritus umwandelt. Alle Süssweine haben neben dem großen Zuckeranteil auch einen sehr großen Alkoholanteil von 12,5 bis 22 Vol.

Süßer Wein wird manchmal mit Likörweinen gleichgestellt. Likörweine müssen jedoch einen Alkoholgehalt von mind. 15% Vol. haben und zeichnen sich durch eine sahnigere und etwas dickere Beschaffenheit aus. Heute werden weltweit süße Weine in verschiedenen Qualitätsstufen hergestellt, von preiswerten Massenweinen bis hin zu teuren französischen Sauteusen. Bei den Süßweinen wird je nach Ursprung zwischen den folgenden Namen unterschieden.

In der Süßweinproduktion werden 4 Prozesse unterschieden, die in allen Regionen der Erde eingesetzt werden. Im sogenannten Naturprozess kommt die Süsse des Weins ausschliesslich aus dem Naturzuckergehalt der eingesetzten Weintrauben. Dieser Prozess wird hauptsächlich für Muskatnußtrauben verwendet. Die Süsse des Weins wird beim Kunstprozess durch die Beigabe von Kristallzucker und Süßmost nach der Gärung verursacht.

Dieser Prozess wird vor allem bei weniger hochwertigen Süßweinen eingesetzt. Bei der so genannte Dehydrierung werden die Weintrauben über einen langen Zeitraum hinweg trocken und erhalten so auf natürliche Weise Kristallzucker. Abhängig vom Wetter, besonders in den südlichen Staaten, werden die Weintrauben in der Luft trocknen. Zum Beispiel Strohweine oder Weinkeller. Bei kühleren Temperaturen kommt es zu einer Dehydrierung durch Kälteeinwirkung, z.B. bei Speiseeis.

Ein weiterer Grund zur Dehydrierung ist die Infektion der Weintrauben mit edlen Fäulnis, zum Beispiel während der Saison der Sauerteig- oder Trockentrauben. Beim Sprühen wird die Vergärung des Weins durch die Beigabe von Spiritus oder Spirituosen gestört. Die restliche Zuckermenge kann nicht mehr in Spiritus umgewandelt werden und verleiht so eine bestimmte Süsse.

Diese Prozedur wird oft für die Herstellung von Kirschen, Madeiras oder Malagas verwendet. Kulinarisch gesehen führt der Süßwein neben den großen roten Weinen ein schattiges Dasein. Süssweine werden oft mit Foie Gras oder Nachtisch serviert. Allerdings ist zu bemerken, dass ein Süßwein zu einer Süßspeise oft unbefriedigend ist. Durch die Süsse werden die Geschmacksnerven stark durchdrungen und die anderen Gerichte wirken schnell geschmacksneutral.

Entscheidend für eine gelungene Verbindung von Süßwein und Essen ist ein bestimmter Gegensatz, der z.B. durch den Einsatz von Speisesalz hervorgerufen werden kann. Zum Beispiel harmonisieren fett- und geschmacksintensive Käsesorten besser mit süßen Weinen als mit Rotwein, zum Beispiel der Stil-Ton mit Porträt. Ein süßer Wein eignet sich aber auch für asiatische Gerichte, die sich durch ihre Süsse auszeichnen.

Hochwertige Süssweine sollten nie zu kühl getrunken werden, da sie sonst eine unharmonische Wirkung haben könnens. Wenn ein süßer Wein jedoch zu süss erscheint, kann eine kurze Abkühlung die Süßigkeit aufweichen. Für Süßwein beträgt die ideale Trinkwassertemperatur zwischen 12 und 16ºC.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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