Wein

Wein Amarone

Der beinahe süße Amarone wird von besonders kräftigen Tanninen so aufgenommen, dass der Wein üppig-fruchtig und schwer-bitter zugleich ist, d.h. Eleganz und Klasse vereint. Aber auch Weine aus dem Süden, die im Stil eines Amarones hergestellt werden, sind nicht billiger, sondern billiger. Die Langlebigkeit eines guten Amarones wird nicht erreicht, aber etwas jünger getrunken, der Unterschied ist oft nicht so groß. Bestellen Sie Amarone Weine aus dem grössten Online Weinshop der Schweiz. Der Amarone della Valpolicella Classico DOCG, dunkler, intensiver Duft nach dunklen Früchten, kräftige Struktur, dicht, viel Körper, ein kräftiger Wein.

Ein echter Kraftprotz – Amarone di Vallepolicella

Der Geschmack ist wie vor Jahrhunderten: süss, kräftig, dicht nach Faßholz und überreif. Der Amarone ist jedoch eine verhältnismäßig neue Erkenntnis, die die italienischen Weinwelten in den vergangenen zehn Jahren ziemlich aufgewühlt hat. Traubensorten, die es nur in der Weinregion gibt, eine ungewöhnliche Produktionstechnik und stilvolle Weine: Der Amarone ist sicherlich der ungewöhnlichste Premiumwein in Italien.

Das hat Amarone getan, zweifellos. Vor wenigen Dekaden gab es kaum ein Etikett mit dem Titel Amarone di Vallendar. Das venezianische Rot wird heute in einem Zug mit den unumstrittenen Könige Brünnello und Barbaro erwähnt. Amarone ist in mancher Hinsicht noch beliebter als die toskanischen und piemontesischen Kollegen der beiden Künstlerinnen.

Der Amarone ist ein schwergewichtiger Wein, der deutlich süßlich im Geschmack ist, obwohl er in der Regel nicht mehr als andere Trockenweine enthält. Sie hat eine bisher kaum erforschte Reifefähigkeit und ist schon in jungen Jahren sehr geschmackvoll. Er hat zwar seine Musikerfolge, aber die Muskeln und der Klunker drehen die Nasenrücken auf.

In den engen Talschaften des Valpolicellas gedeihen die Rebstöcke, die wie ein Streichholz aneinandergereiht und mit kühlem Alpenwind bedeckt sind.

Amarone.

Wein, der wärmt: Der Amarone di la Vallepolicella gehört zweifellos zu den stärksten roten Rebsorten der Erde. Der Amarone ist am Geschmack ein verführerischer, süßer und würziger Wein, gleichzeitig aber auch ein trockener, voll vergorener Wein. Der Amarone wird seit langem als kräftiger und feiner Wein in einem Zug mit den „königlichen Weinen“ bezeichnet.

Der Amarone verdankt seinen Anfang einem Weingut mit dem Namen La Amaron. Die Weinlese oder der Weingarten spielt in Amarone eine untergeordnete Rolle, da die seit langem als zu herb empfundene Weinqualität in erster Linie durch den Herstellungsprozess mitbestimmt wird. Der Amarone ist für Produzenten wie z. B. für die Produzenten C. A. Gertani, C. P. Guerrieri oder C. T. Rizzardi und C. T. T. Sant’Antonio bedeutender geworden als das Tal selbst.

Die Reifezeit des Amarone beträgt 24 Monaten – in der Regel jedoch vier, fünf Jahre oder sogar mehr, da er sein vielschichtiges Bukett erst über einen längeren Zeitraum ausbildet. Heute ersetzen wieder große Fässer aus Holz die 225-Liter-Barriques, die in den 90er Jahren die erste Wahl waren und einen bereits kräftigen Wein aufgeblasen hatten. Die anderen bezeichnen den Amarone als zu schwer und oft eindimensional.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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