Wein

Wein aus Apulien

Dies sind hauptsächlich Rot- und Roséweine. In Süd-Apulien haben die Kollegen sie mit ihren Rebsorten Negroamaro und Primitivo zurückgelassen. Apulienweine – hier mehr! Apulien mit der Hauptstadt Bari liegt tief im Süden Italiens an der Adriaküste. Der Primitivo gilt in Apulien als eine traditionelle und hoch angesehene Rebsorte.

Apulienweine aus Apulien

Apulien ( „die Ferse“ des Italieners ) hat im Unterschied zu den anderen Gebieten im südlichen Teil der Insel kaum Gebirge; die Landschaften bestehen aus Plateaus und Tiefländern. Die Apulien ( „Apulien“) ist nach Veneto und Italien mit einer Produktion von rund 7 Mio. Hektolitern das drittgrösste Anbaugebiet des Landes. Hier wird auf einer Fläche von rund 100.000 ha der größte Teil des Weins in Italien erzeugt (noch mehr als in ganz Deutschland).

In Apulien gibt es die meisten Reben in Süditalien, etwa 80% davon sind rot. Puglia wächst auf der Insel Salent (Provinz Lecce). Das milde Wetter und die teils schwere Bodenbeschaffenheit machen apulische Weinsorten reich an Körper und Alkohol. Wegen dieses Reichtums an Alkohol wurden die roten Tropfen vor allem als Mischweine verwendet, um die nördlichen Tropfen zu verbessern.

Die folgenden Traubensorten werden hauptsächlich für die Herstellung von apulischen Weinen verwendet: Primeitivo (die in der Gegend am weitesten verbreitete Sorte), Schwarzer, Aleatischer, Bombino-Neros, Malvasier und Malvasier Neras, Malvasier Neras di Le Cecce, Montepulcianos, Sangioveser, Susumaniellos und Uvas. Zu den gebräuchlichsten Sorten gehören die weissen Rebsorten: Weiß von Alexano, White Bomben, Frankavilla, Falanghina, Imigno, White Malevasia, Trans-Moskato, Tribbiano und Verdek.

Als erster apulischer Wein wurde er landesweit vertrieben und machte diese Weinregion berühmt. Seit Jahren wird der Herkunft dieser Rebsorte nachgegangen und letztendlich wurden gentechnisch gleiche Rebsorten gefunden, wie die Zinkandel, der Namen, unter dem die Rebsorte in den Vereinigten Staaten bekannt ist. Auf diese Weise konnte die Rebsorte gefunden werden, von der der ursprüngliche Weinstock des Primitivos stammte, die Rebsorte w, von der auch der Weinstock aus dem Hause Palma del Plevac xi (übersetzt „Little Blue“) abstammt.

Es wird angenommen, dass die Primitivo-Rebe im 18. Jh. aus dem Dalmatinischen nach Apulien eingeführt wurde. Nachdem der Primeitivo in den vergangenen Jahren etwas bekannt geworden ist, ist der kalifornische Zinkandel zu einem Welterfolg geworden. Deshalb, vor allem aus reinen Handelsgründen, fügen einige apulische Erzeuger den renommierten Titel „Zinfandel“ den Etiketten ihrer Weinsorten hinzu.

Die Bezeichnung „Primitivo“ hat nichts mit einer eventuellen „alten“ Herkunft des Weins zu tun, sie wird einfach so genannt, weil die Weinrebe früher ausreifen kann. In Apulien wird der Wein auch „Primativo“ genannt. Feinste Tropfen werden auf der Insel hergestellt. Obwohl die Gegend seit kurzem für die Primitivo-Traube bekannt ist, ist die am meisten angebaute Rebsorte der Narrowaro.

Die berühmteste DOC-Region für den Schwarzen ist das Salice Salento, wo die Reben oft mit etwas Malvasieröl vermischt werden. Der Ursprung des Negroamaros ist ebenfalls ungewiss, obwohl man annimmt, dass er aus dem griechischen Raum kommt. Die Bezeichnung Schwarzer Johannisbrot bezieht sich auf die Farben und den Geruch der Trauben: „negro“ für die sehr dunklen Farben und „amaro“ für den leicht herben Beeren.

Negroamaros schmecken meist säuerlich und leicht säuerlich. Lakritz und Datteln“ oder seine „würzigen Bestandteile wie z. B. Nelke, Orangenschalen “ werden gepriesen, ein Laie wie ich freut sich besonders über den ganz besonderen, individuellen Genuss dieses Weines, der ihn vom weltweit egalitären Stil abhebt und mich fragen läßt, wie er tatsächlich geschmeckt hat.

Der apulianische Wein mit niedrigem Säuregehalt passt gut zu scharfen Gerichten, Wild und scharfem Käsestück. Ein rosafarbener oder roter Wein aus den Regionen Le èce und Brixen. Die beiden Weinsorten haben den DOC-Status und werden zu 80% aus der Traubensorte Schwarzer Wein gewonnen. Eine Zugabe von bis zu 20% ist zulässig.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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