Wein aus Rumänien

Feine Weine aus Siebenbürgen

Stark, vollmundig, fruchtig, leicht: Traditionelle Weinbaugebiete und edle Rebsorten kennzeichnen unsere rumänischen Rotweine. Der exquisite Schatz gibt exklusiven Weingenuss mit tausend Facetten. Das kontinentale Klima Rumäniens bietet beste Voraussetzungen für den Rotweinanbau. Vorbei sind die Zeiten, in denen man lange und intensiv darüber nachdenken musste, welcher Wein für alle Freunde wirklich gut schmeckt. Infos zu den Weinbaugebieten in Rumänien.

Feine Weine aus Siebenbürgen

Zu seinem 65. Lebensjahr kauft er eine Weinkellerei in Rumänien. In seinem Weinkeller lagerte der österreichische Unternehmer bereits Wald und Getreidefelder, Vieh- und Fischweiher und 1.300 feine Weinflaschen, hauptsächlich aus Bourdeaux. Nach den Plänen sollen in Rumänien Wein billig gepresst und weitgehend ausgeführt werden.

Da die Weinkellerei in Siebenbürgen angesiedelt ist, hat er sie Liliak, eine rumänische Bezeichnung für den Wein. Aber schon bald musste sich Kurt zugeben: "Ich bin nicht mehr der Einzige." Noch bevor er mit dem Weinanbau anfangen konnte, musste er in Rumänien grundlegende Veränderungen vornehmen: Zum Beispiel den Bau von Strassen und die Sicherung der Trinkwasserversorgung, selbst die Elektrizitätsmasten in der Gegend waren unbenutzbar.

Als der erste Weinjahrgang dann endlich in der Flasche abgefüllt wurde, wollte ihn niemand erwerben - schon gar nicht zu dem von ihm erwarteten Kosten. Den meisten Verkostern beeindruckte die hohe Weinqualität, vor allem der süße Wein wurde für seinen guten Geschmack als verblüffend gut angesehen. Doch wer mit dem Weinhändler, der Fachpresse oder dem Winzer spricht, merkt schnell, dass die rumänischen Spitzenweine ein grundsätzliches Problemfeld haben:

Niemand außerhalb von Rumänien will sie. Allerdings gibt er nicht so leicht auf. Er redet sanft, beinahe ein wenig in sich selbst, und verströmt die Ruhe des Erfolgsgewohnten. Er studierte Bauingenieurwesen und erwarb sein Vermögen mit Immobilien. Er ist ein Strategen, auch unter sich. Die Weinkellerei ist nicht das erste Becksche Vorhaben in Rumänien.

In Becks Geburtsstätte lagen gute Kontakte zu dieser Region: 1986 wagt er sich zum ersten Mal über den Eisenvorhang hinaus und beginnt mit einem Kooperationspartner mit der Entwicklung von Hotelprojekten in der Stadt. Nur eines von drei tschechischen Häusern wurde fertig gestellt, die rumänische Handelszone ging schlagartig zu Ende: "Der Auftrag war nicht viel Wert, so dass wir ihn verhältnismäßig rasch in ein Papierflugzeug verwandeln konnten", sagt er.

"Im Jahr 1992 investiert er zum ersten Mal in Land. In Waidhofen a. d. J. kauft er einen ehemaligen Hof mit Land- und Forstwirtschaft, zusammen fast 140ha. Für Becks Entwicklung haben Agrarwirtschaft und Immobilienwirtschaft etwas gemeinsam: "Es dauert drei Jahre, bis eine Rebe zum ersten Mal geerntet wird und 40 Jahre für einen Wald", sagt er.

Es ist wie bei der Entwicklung von Immobilien, wo man manchmal zehn Jahre auf eine Baubewilligung wartet. "Zunehmend interessierte sich Becks Interesse für die Landwirtschaft." Im Jahr 2007 erwarb er 700 ha Getreideland in Rumänien, so dass er sich das, was er "Getreideanbau" nannte, genauer anschaute. Unerwartet kam er 2010 endlich zum Wein.

Eine Mitarbeiterin war vom Land mehrere ha ehemaliger Weinberge zurückgegeben worden. Da er sie nicht selbst anbauen wollte, hat er sie Becks angeboten. Der Wein ist jedoch ganz anders.

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