Wein

Wein Deutschland

In Deutschland, oder besser gesagt in dem Gebiet, das heute dazu gehört, gibt es eine mehr als zweitausend Jahre alte Weinkultur. Höhepunkt eines erlebnisreichen Tages in den Weinregionen ist ein Zwischenstopp und eine Übernachtung direkt im Weingut. Viel Spaß beim Weinanbau in Deutschland. Der Begriff deutscher Wein steht für in Deutschland hergestellten Wein. Die Herstellung und Vermarktung von Wein in Deutschland ist durch das europäische und deutsche Weinrecht geregelt.

Auswärtiges Amt – Kurzbeschreibung

Deutschland, oder besser gesagt, das heutige Deutschland, hat eine mehr als zweitausend Jahre währende Weinbaukultur. Doch der importierte Wein war schon früher betrunken, wie eine aus Lehm hergestellte Flasche aus der Zeit um 400 v. Chr. in einem Keltengrab nachweist. Durch die Kolonialisierung der griechischen Bevölkerung in Gaul wurde der Weinanbau gegründet und durch die Römer perfektioniert.

Der Eroberungsprozess von Gaul durch den römischen Kaiser Cäsar (100-44 v. Chr.) brachte den römischen Weinanbau aus dem Rhonetal an den Rhône. Jh. war der Weinanbau im jetzigen Deutschland so weit fortgeschritten, dass Clovis (466-511) das sogenannte „Salische Gesetz“ einführte.

Jh. breitete sich der Weinanbau in Süddeutschland und im Norden aus. Der pfälzische Weinanbau ist durch eine urkundliche Erwähnung von Siegbert III. aus dem Jahr 653 dokumentiert und im achten Jh. werden bereits mehr als hundert pfälzische Winzergemeinden genannt. Mit der Rodung dichter Waldgebiete und dem Anbau von Weinreben aus ungarischen, italienischen, spanischen, lothringischen und champagnerfarbenen Weinbergen gab Kaisers Charlemagne (742-814) dem Weinanbau bedeutende Anstöße.

Daraufhin verabschiedete er die ersten Winzergesetze und erteilte die Genehmigung, den selbst produzierten Wein in Autobuschenschanken zu vertreiben. Ausschlaggebend für den Anbau waren die Zisterzienserinnen, die in ganz Deutschland mehrere tausend Kloster gründeten und sich beruflich mit der Weinbergpflege, der Auswahl der Rebsorten und der Weinherstellung beschäftigten. Die Anbauränder waren im Mittelalter (1050-1250) aufgrund der Einflüsse des Mittelalters etwa 200 m über dem heutigen Stand, so dass die Land- und Weinwirtschaft eine große Expansion erfuhr.

Im Dreißigjährigen Kriege (1618-1648) kam es wie im restlichen Europa zu apokalyptischen Verwüstungen, von denen sich der Weinanbau in Deutschland nur sehr schleppend erholt hat. Doch auch die Entstehung des Bieres als Massenprodukt hatte einen starken Einfluss auf den Weinanbau. Wein wurde immer seltener und kostspieliger. Die weiteren Kälteeinbrüche und die daraus folgenden vielen Ernteausfälle wurden durch die Folgen der Kleinen Eisenzeit (1450-1850) mit besonders kalter Periode von 1570 bis 1630 und 1675 bis 1715 verursacht, doch ab dem Anfang des achtzehnten Jahrhundert nahm der Weinanbau wieder zu.

Seit den frühen 1860ern plagten Phylloxera und Schimmelpilze Deutschland, was zu schwerwiegenden Zerstörungen führte. Das deutsche Weinbaugebiet gehört zu den nordöstlichsten der Erde und liegt damit an der Grenze zwischen dem warmen und feuchten Golfstrom-Klima im westlichen und dem kontinentalen Trockenklima im östlichen Teil. Aus 102.000 ha Weinbergen wurden im Jahr 2012 9,012 Mio. hl Wein erzeugt (siehe auch Weinproduktionsmengen).

Produktionsfläche: Es gibt 13 Produktionsflächen, die in Flächen, große Flächen und einzelne Weinberge unterteilt sind. Lediglich für diese darf die Kennzeichnung Qualitätsweine oder Q.b.A. benutzt werden. Die deutschen Weinbaugebiete befinden sich mit einer Einschränkung in der Weinbauregion Europaeische Zone 1; nur das badische Weinbaugebiet gehoert (wie Oesterreich) zur Weinbauregion 2. Die folgende Aufstellung zeigt die Weinberge der Jahre 1999 und 2009.

Dies entspricht einem Rückgang von 26,5 % oder 3.239 ha für die Region um 26,5 % (1999 noch Mosel-Saar-Ruwer) und einem Anstieg von 39,1 % oder 198 ha für die Region Saale-Unstrut. Das Gesamtareal ging um 3,5% oder 3.688 ha zurück: Der deutsche Wein hebt sich durch seine Leichtheit, Lebendigkeit und Frucht von den Weinen anderer Länder ab.

Der Clou ist die gute Balance von Süßigkeit und Säuren, was in Kombination mit dem niedrigeren Alkoholanteil zu einer besonderen Sorte führt. In Deutschland ist die gebräuchlichste Sorte nach wie vor der sogenannte Riesling, mit mehr als einem Viertel der im Weinbau angebauten Trauben, der in den vergangenen zehn Jahren nur geringfügig zurückgegangen ist (um 513 ha).

Unter den kräftigsten Unterlängen sind Müller-Thurgau (-40%), der Grüne Silberling (-31%), die bis 1995 bedeutendste Rebsorte in Deutschland, und die neuen weissen Sorten Tacchus, Fabrebe, Huxelrebe, Ferner sind es die Sorten Kirschbaum, Bakchus, Kirschbaum, Orangenbaum und Aprikose. Die neuen Namen PGI und PGI wurden in Deutschland verwendet. Seit 2012 tritt die Verordnung in Kraft, um die alte traditionelle Bezeichnung Landeswein, Gütewein und Prämienwein (mit allen Prädikatsstufen) weiterzuführen.

Weine ohne Angabe von Sorte und/oder Jahrgang – Deutsche Weine: müssen ausschliesslich aus in Deutschland gelesenen Trauben zubereitet werden. Der Most stammt ausschliesslich aus genehmigten Traubensorten. Der natürliche Mindestgehalt an Alkohol beträgt 5% Volumen (44 Oe) in Bereich A1 und 6% Volumen (50 Oe) in Bereich B2. Der vorhandene Gesamtalkoholgehalt muß in den Gebieten der Gebiete A1 und A2 nach jeder Bereicherung nicht unter 8,5 % Vol = 67 g/l liegen.

Weine mit Sortenbezeichnung und/oder Jahrgangsbezeichnung – Deutsche Weine: Es dürfen nur genehmigte Traubensorten eingesetzt und gekennzeichnet werden. Mindestens 85% müssen aus Trauben der Region kommen, z.B. aus der Weinlese des Landweins der Firma C. Meier. Die maximale Ausbeute pro Hektare beträgt ca. 1.000 Liter Wein. Der traditionsreiche Name Qualitätsweine aus bestimmten Anbaugebieten (QbA) ist nach wie vor möglich.

Die Weine müssen charakteristische Eigenschaften besitzen und dürfen keine Mängel in Bezug auf Optik, Duft und Aroma haben. Die nach dem Weinbaugesetz von 1971 nicht mehr erlaubten Land- und Weingartennamen (Parzellen) können unter gewissen Voraussetzungen weiterverwendet werden. Als Trauben werden ausschliesslich zugelassene Traubensorten der Art Vitamin Viniferen verwendet. Diese müssen in einer einzelnen „spezifischen Region“ gelesen und in der jeweiligen Region prinzipiell zu Qualitätsweinen aufbereitet werden.

Die Trauben, die aus den im Gärbehälter enthaltenen Trauben gewonnen werden, müssen für jedes Gebiet und jede Sorte zumindest den für sie festgelegten Mindestgehalt an natürlichem Alkohol haben. Die Mindestalkoholkonzentration muss 7 %vol = 56 g/l und der Wein muss einen Mindestgehalt von 9 %vol = 71 g/l haben.

Diese muss mindestens den Qualitätsweinkriterien genügen. Schrank: Mindestens 67°Oe bis 82°Oe müssen je nach Anbaufläche variieren. Mindestens 7 % Vol. = 56 g/l tatsächlicher Alkoholgehalt. In der Flasche. Mindestens 9 % = 71 g/l Mindestalkoholgehalt. Mindestens 76 °Ö e bis 90 Öe müssen je nach Anbaufläche verschieden schwer sein. Mindestens 83°Ö bis 100°Ö müssen je nach Anbaufläche verschieden schwer sein.

Mindestens 110 bis 128 Grad müssen je nach Anbaufläche variieren. Nur weitestgehend edle, verfaulte oder wenigstens überreifte Weintrauben dürfen verarbeitet werden. Die natürliche Alkoholkonzentration muss mindestens 5,5 % Volumenprozent sein. Mindestens 150 bis 154 Grad müssen je nach Anbaufläche variieren. Speiseeiswein: Mindestens 110 bis 128 Grad Celsius Traubenmost.

Schaumwein: Ein hochwertiger Schaumwein wird „deutscher Schaumwein“ genannt, in diesem Falle handelt es sich um 100% in Deutschland angebaute Weintrauben. Der Name „Sekt bA“ bedeutet, dass die Weintrauben zu 100% aus einem gewissen Gebiet kommen. Bio-Wein: Die Produktion erfolgt mindestens nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung sowie den oft noch verschärften Vorschriften der Bio-Verbände.

Der Dachverband ist der Bundesverband für biologischen Landbau in Deutschland. Mostgewichte: Für jede Güteklasse gibt es ein Mindestmostgewicht (siehe oben). Zur Bewältigung der verschiedenen Klimabedingungen sind diese Größen von Region zu Region verschieden. Ausbeute: Die Höchstmengen in hl/ha werden durch die Anbaugebiete verantwortungsvoll festgelegt und unterscheiden sich je nach Anbaufläche und auch je nach Güteklasse im Land Rheinland-Pfalz.

Diese sind in Rheinland-Pfalz (Mosel, Naher, Pfälzer, Rheinhessen) für Qualitätsweine 105 und 125 für den Moselwein, 125 für Land- und Rebsortenweine, 150 für deutsche Weine und 200 für Grundweine zur Sekt- oder Destillatherstellung. Ursprung / Weinlese / Rebsorte: Ein Wein muss zu mind. 85% aus der genannten Sorte, Traubensorte und Weinlese sein.

Falls der externe Prozentsatz (aus einer anderen als der in der Ursprungsbezeichnung genannten Sorte oder Weinlese) die Obergrenze von 15 % überschreitet, kann eine externe Süßwarenreserve von höchstens 10 % hinzugefügt werden. „Die“ deutschen Weinsorten müssen zu 100% aus in Deutschland gelesenen Trauben sein. Der Hinweis auf die Sortenreinheit ist nur zulässig, wenn der Wein zu 100% aus der genannten Sorte ist.

Ein Wein mit max. 4 g/l oder 9 g/l wird als getrocknet angesehen, wenn der Gesamtsäuregehalt nicht mehr als 2 g/l unter dem des Restzuckers liegt. Süssung ( „Erhöhung des Restzuckers“): Der Wein darf nicht mit mehr als 4% Volumenprozent Alkohol süss sein. Für Landweine, Qualitätsweine und besondere Qualitätsweine darf nur Most als Süßweinreserve eingesetzt werden, Traubenmostkonzentrat und für Wein besonderer Qualität ist die Verwendung von Wein untersagt (dies ist wegen der Beibehaltung der Originalität des Weins auch eine Beschränkung des EU-Rechts).

Anreicherung ( „Erhöhung des natÃ?rlichen Alkoholgehalts“): kann fÃ?r alle Weinsorten (unabhÃ?ngig von Weingeschmack und QualitÃ?tsniveau) mit Hilfe der bewÃ?hrten Mittel (siehe im Einzelnen unter Anreicherung) um höchstens 2 % vol Alkoholgehalt gefÃ?hrt werden. In der Vergangenheit war in Deutschland nur Sucrose ( „Trockenzucker“) für Land- und Qualitätswein erlaubt. Nach einem Urteil des EuGH wurde das Weinbaugesetz jedoch 1989 umgestellt.

Bei Qualitätsweinen nach erfolgreicher Bewerbung b. A) einen Alkoholgehalt von höchstens 15 % Volumenprozent. Bedeutende Einrichtungen, Einrichtungen, Ämter und Forschungsinstitute, die Forschungs-, Organisations-, Überwachungs-, Publikations- oder Ausbildungsfunktionen im Bereich des Weinbaus wahrnehmen: Deutschen Wein-Akademie, DWG, Deutschen Weinbaufonds, Deutschen Weininstitut, DWI, Deutschen Weinbauverein, Freiburger, Geilweilerhof, Verein für Weingeschichte, Julius-Kühn-Institut, Verein der Weingüter Deutschlands (VDP), Weingut Weingarten Frankfurt, Weingut Rheinland-Pfalz, Weingut Rheinland-Pfalz, Weingarten.

Als deutsches Regelwerk zum Weingesetz gilt der „Weinrecht“ (Walhalla-Verlag), der in seiner Ausgabe vom 6. Mai 2012 4.068 Blatt in vier Mappen zzgl. CD-ROM hat. Das Weingesetz der Europäischen Union sowie Deutschlands und der Länder. Zu den einflussreichen deutschen Wein-Autoren und Weinkritikern zählen unter anderem Paul Bösch, Dr. med. Armin Dahl, Dr. med. Gerhard Eichelmann, Dr. Markus Hoffschuster, Dr. med. Dr. Rudolf Knoll, Dr. med. Norbert M. Peter R. H. Pobbig, Dr. med. Jens Pfeiffer, Mario Scheuermann und Eckhard Supp.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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