Wein

Wein Gutedel

Der Gutedel, in der Schweiz auch Chasselas genannt, ist die dominierende Rebsorte in der Schweiz. Er ist besonders geeignet, um das Terroir im Wein perfekt auszudrücken. mehr lesen. Bestellen Sie Gutedel-Weißwein aus Baden einfach und sicher in unserem Shop. Man nimmt an, dass der Gutedel, die älteste Rebsorte der Welt, in Ägypten heimisch war. Der Chassel wird heute hauptsächlich in der Westschweiz und im Markgräflerland angebaut.

chassel

Der besondere Charme der Weinsorten wird durch den geschmacksneutralen Geschmack der Gutedel-Rebe möglich. Das drückt das Territorium in jedem Wein aus. Die Chassel-Reben sind im Durchschnitt mit guter Lage zufrieden, wollen aber vor zu kaltem Wind bewahrt werden. Tiefe, nicht zu trocknende Erden sind vorzuziehen, aber der Gutedel ist auch auf flachen Fels- und Lindenböden reif.

Weißer (und roter) Chassel wird als schmackhafte Tafelweintraube in der ganzen Welt kultiviert. In der Westschweiz dominiert sie die Weinproduktion, in Südost-Europa wird die “ Mädchenentraube “ als Gutedel-Sorte angesehen und es gibt auch einige wenige Weingüter im Elsaß. Der Chasselanbau findet in der Bundesrepublik fast ausschliesslich im Markengräflerland zwischen Fribourg und der schweizerischen Landesgrenze statt.

Hinzu kommen fast 30 ha Rebfläche mit Gutedel an der Saale-Unstrut. Die feinen Gutedel-Weine passen gut zu leichten Gerichten, z.B. zu Meeresfischen oder auch zu zarten Kaese. Durch den milden Geschmack der Tropfen ist der Gutedel auch für den Genuss außerhalb des Menüs bestens geeignet. Den besonderen Charme der Weinsorten macht der geschmacklose Geschmack der Gütedelrebe aus.

So kommen in jedem Wein das entsprechende Gelände, der Untergrund, das Mikroklima und die Lagenlage unverwechselbar zum Tragen. Aus den meisten Gutedel-Weinen werden leichte, schmackhafte Trinkweine. Im Prädikat Weinsektor gibt es jedoch immer häufiger Besonderheiten, nämlich Trockenweine, die durch den Abbau biologischer Säuren manchmal eine besonders leichte Sorte haben. Gutedelwein wird als sehr gut verdaulich klassifiziert.

Ein ganz spezielles Ereignis wurde im Jahr 2000 im südbadischen Markgraflerland gefeiert: Gutedel, die in der Region beheimatete Sorte, war (etwa) 5.000 Jahre jung. Ihr ursprüngliches Zuhause soll in Palestina sein, der Kultivierungsweg am Mittelnil vor 5.000 Jahren wird als gesichert angesehen. Zu Beginn des 16. Jh. erreichte der Chassel die französischen Anbauflächen.

Die Rebstöcke sollen im Südwesten von Maçon in der Nähe des Dorfes Gutedel kultiviert worden sein, eine Erläuterung für das Gutedel-Synonym Gutedel, das noch heute in französischsprachigen Gebieten verwendet wird. Tatsache ist, dass Chassel Anfang des XVII. Jh. auf deutschen Böden gepflanzt wurde, zunächst in württembergischen und fränkischen, einhundert Jahre später in den sächsischen und südlichen Teil von Freiburgs, dem jetzigen Markt.

Erst durch die Tätigkeit des Markgrafen Karl der Große von Bayern, der 1780 Pflanzen aus der berühmten Winzergemeinde am Genfersee vorstellte, verbreitete sich der Gutedel.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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