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Wein Italien Jahrgänge

Allerdings berücksichtigen sie weder die besondere Leistung eines einzelnen Winzers noch die aktuelle Reife der Weine. Unsere erfahrenen Önologen bewerten jedes Jahr die neuen Jahrgänge aus den wichtigsten Weinregionen der Welt. Dabei orientierten wir uns an den Einschätzungen der Kontrollgremien der einzelnen Regionen oder an den Einschätzungen renommierter Weinkritiker. Durch eine Jahrgangstabelle können die Bewertungen der jeweiligen Jahrgänge in den verschiedenen Weinregionen übersichtlich dargestellt werden. Alle Informationen zur Jahrgangskarte werden von unseren Weinspezialisten sorgfältig und kompetent zusammengestellt.

Kreisel & Flop: Der Jahrgang 2016

Als die Weinbauern sich nach 2015 in einem Ruhesessel ausruhen konnten, war das Jahr 2016 für sie viel anstrengender, schwieriger und arbeitsintensiver. Auch die Fliege des Kirschessigs droht kurz vor der Weinlese die Weinlese zu mindern. So denken die Weinbauern über das Jahr 2016: Das laufende Weinwirtschaftsjahr hat in vielen Gebieten Österreichs aufgrund von Frost recht geringe Ausmaße.

Die österreichischen Weinbauern werden sich noch lange an das Jahr 2016 erinnern. Nach einem recht ordentlichen Frühlingsanfang begruben Spätfröste in vielen Landesteilen Anfang des Jahres Ende des Jahres die Hoffnung einiger Weinbauern. Die schwülen Monate im Spätfrühling und Sommer waren geprägt von hohen Außentemperaturen, oft oberhalb der 30-Grad-Grenze, und starken Regenfällen.

Durch das gelegentliche tropische Gewächshausklima waren die Weinbauern aber auch besonders herausgefordert, Erkrankungen wie z. B. Pudermehltau und Pudermehltau zu verhindern. Ein etwas stabilerer Witterungsverlauf ab Ende September und sehr gutes Witterungsverhalten ab Beginn der Ernte gaben den Winzern endlich wieder Anlass zur Hoffnung. Aber auch in der Bundesrepublik gab es mit dem Weinjahrgang 2016 große Nachteile.

Weil es auch im Hochsommer recht schwül war – im Monat Mai fielen an vielen Stellen doppelt so viele Regenfälle – rechnete man Ende September mit einem fehlenden Jahr. Doch dann drehte das Klima den Jahreslauf auf den Kopf: Ende August begann das trockene und sonnige Klima – und das mit einer solchen Kraft, dass an manchen Stellen schlagartig die Gefahr von Trockenheit und Sonnenschein auftauchte.

Geringere Regenfälle zu Erntebeginn konnten die Weintrauben nicht schädigen, sorgten aber für eine erfreuliche Verbesserung der Nährstoffversorgung der Rebstöcke – und das Beerenvolumen nahm zu. Soviel Actionismus war im Hochsommer nötig, die Ernte 2016 war eine der leisesten der Vorjahre.

Das Jahr 2016 wird nicht als edelsüßer Spitzenwein in die Geschichte eingegangen sein – aber es hat klassische Trockenweine und feste fruchtig-süße Aussagen produziert. Es mag sich zeigen, dass die späten Weinberge und Anbaugebiete die besten Tropfen produzieren konnten – sie profitieren vor allem vom goldgelben Monat des Oktobers. Die Ergebnisse im herkömmlichen Weinanbau sind sehr unterschiedlich: Die Werte liegen zwischen -20% und überdurchschnittlich hohen Anteilen.

Auch die französischen Weinbauern waren, wie nahezu in ganz Frankreich, dem launischen Wetter unterworfen. Der schlimmste Fall war für uns China, wo nach Hagelschlag, Eis und noch mehr Hagelschlag nur noch bedrückend kleine Weinmengen gepresst werden konnten. Der Bordeauxjahrgang 2016, dessen Weinen bereits von einigen Seiten mit dem Jahr 2010 vergleichbar ist, wird im Vorfeld sehr gelobt:

Zu Erntebeginn kam es gelegentlich zu Schauern, um eine bevorstehende Verstopfung durch Trockenheit zu verhindern. Bundesweit war der Ausstoß 2016 der geringste seit dreißig Jahren. Das Jahr 2016 wird in den meisten Gegenden von Portugal als ein heißes Jahr mit einer unvergesslichen saisonalen Niederschlagsverteilung in die Geschichte eingehen. Im Dourotal beispielsweise fiel in den zwölf Monaten von Nov. 2015 bis Okt. 2016 rund 40 Prozent mehr Niederschlag als im langfristigen Durchschnitt, während im Monat August nur noch ein fünfter und im Monatsstichtag nur noch die halbe Niederschlagsmenge fiel.

Die Dürre des späten Sommers wurde durch extreme Hitze mit bis zu 43 °C im Douro-Tal zu Beginn des Septembers verstärkt. Der Erntebeginn war recht verspätet und dauerte lange. Allerdings berichteten die Weinbauern auch, dass die Tanninreife bereits bei vergleichsweise moderatem Zuckergehalt erzielt wurde. So könnte die Qualität der Weinsorten sehr gut sein.

Anscheinend war der Weinjahrgang so außergewöhnlich, dass man auf die Entstehung der Weinsorten warten will, um eine Stellungnahme abzugeben. Der 2016er ist mit 51,5 Millionen Hektolitern der höchste Weinjahrgang der vergangenen zehn Jahre in Italien. Es herrschten milde und niederschlagsarme Bedingungen. Die Regenfälle, die im Laufe des Winters aufhörten, folgten Ende des Aprils.

Im Süden und in Zentralitalien hat sich die Wettersituation ab Juni stabilisiert, in Oberitalien erst anfangs Juli. Viele Weinbauern waren schon sehr nervös. lm Monat Juli beruhigte sich die Lage. Bei der Ernte im Septembers und Oktobers wurde das Klima in Italien wieder in zwei Teile geteilt. So wird in den berühmten Regionen der Toscana, des Piemonts, Venetiens und auch in Suedtirol von einem exzellenten Wein gesprochen.

In Südspanien startete die Weinlese 2016 mitten im Juli und beendete sie im Monatsnovember in größeren Höhen im düro. Sie haben einen frischen und intensiven atlantischen Geschmack. Dasselbe gilt für die Weinlese der Herkunftsbezeichnung Toro: Die Weinlese wurde anfangs Nov. beendet und war von großer Reinheit und gesund.

Jedoch wird der Wein wegen seiner außergewöhnlichen gesundheitlichen Eigenschaften und der ausgewogenen Balance zwischen Alkohol und Säuren geschätzt. Ein sehr hoher Qualitätsstandard, ein ausgezeichnetes Verhältnis zwischen Alkohol und Säuren und ein frischer Aromaprofil zeichnen ihn aus.

Später im Jahr reifte die Traube langsam und entwickelte weniger starke Zuckerkonzentrationen, so dass die Alkoholgehalte in den Fertigweinen weniger hoch waren. Der Säuregehalt erscheint etwas größer und macht die Weinsorten spritzig und munter. Das Jahr 2016 ist in Chilenen vielmehr ein Weinjahrgang für exzellente Weißweine und Rosen – wie es ein berühmter Meister des chilenischen Weinkellers zusammenfasst.

Mit zwei Phänomenen wurden die Ernten gegenüber 2015 um 27% reduziert: Klimaänderung und Nino. Es gab starke Regenfälle und relativ kalte Außentemperaturen, die dazu führten, dass die Weintrauben später reiften und kleinere Quantitäten ernteten. In der Folge kam es jedoch zu einer Qualitätssteigerung und einem deutlichen Stilwechsel bei den Weinen selbst.

Im Jahr 2016 produzierte Weinsorten sind schmaler, haben einen geringeren Alkoholgehalt als gewöhnlich, eine gute Säurezusammensetzung, ein feines, sortentypisches Aroma und eine gute Farbe. Am härtesten traf das Regenwetter die Region um die 40-prozentige Ernteeinbuße. Im Jahr 2016 begannen wir frühzeitig und endeten mit einer verhältnismäßig frühzeitigen Ernte, die zu einem weitgehend normalen Ertrag von außergewöhnlicher Güte im ganzen Land führte.

Nach dem Winterregen kam es zu einer vergleichsweise ausgeglichenen Wachstumsphase. Es ist nicht nur im Napatal, dass wir von einem Jahr sprechen, das den Winzern keine großen Schwierigkeiten bereitet hat. Die Weinlese des Weißweins und des Spätburgunders erfolgte in Sankt Barbarei Ende September, kleine Beerentrauben sorgen wie schon lange nicht mehr für ausgewogene, kräftige Tropfen.

Die Weinlese 2016 hatte den Winzern in Süd-Afrika viel zu bieten. 2. Einige Weinbauern waren gezwungen, vor der Phenolreife zu pflücken – ohne Abstriche. Ohne Bewässerung war die Lese bis zu 50 % unterdurchschnittlich.

Das Jahr 2016 war geprägt von Extremen: wenig Niederschlag im Wintersommer, hohen Sommertemperaturen, überdurchschnittlichem Ernteertrag, rekordverdächtiger Frühernte. Der südaustralische Ort ist begeistert von den fabelhaften Rebsorten der Sorten Schiraz und Granache und träumt von einem sagenhaften Wein. Es ist ein kühles Jahr, das die Weinbauern mit viel Niederschlag auf die Probe stellt.

Im Jahr 2016 gab es nach dem bescheidenen Volumen des Vorjahres ein Plus von 34%, aber die Mengen an Wein lagen immer noch unter dem Spitzenjahr 2014. Das Ergebnis sind Spitzenweine, in der bei weitem größten Weinregion der Historie, in der das Jahr 2016 bereits mit den Spitzenjahren der Unternehmensgeschichte verglichen wird.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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