Wein

Wein Kohlensäure Zusetzen

In Weinen wird es hauptsächlich zur Haptik verwendet und entweder während der Gärung im Wein aufbewahrt oder dem Wein als Gärkohlensäure oder zugekaufte Kohlensäure (aus der Gasflasche) wieder zugegeben. Die Zugabe ist die Regel für Sekt. Während der Gärung wandelt die Hefe den Zucker in den Trauben in Alkohol und Kohlendioxid um. Dieser wird teilweise gesammelt und später dem fertigen Wein in Druckbehältern (endogene Kohlensäure) zugegeben. Es gibt zwei verschiedene Verfahren zur Karbonisierung des Weines.

Enthält der Wein Kohlensäure oder Kohlenstoff?

Die Kohlensäure ist in der chemischen Industrie Wasserstoff (H2CO3), in Verbindung mit Wein das gasförmige Kohlendioxid, wenn man von Kohlensäure redet. Häufig wird das Erdgas Kohlendioxid irrtümlich als Kohlendioxid bezeichne. Wir sprechen in der chemischen Industrie von Zersetzungsgleichgewicht, d.h. in wäßriger Flüssigkeit gelöste Kohlensäure wird mit Kohlensäure (CO2+H2O=H2CO3) ausgeglichen.

Reinkohlensäure (H2CO3) existiert nur unter Laborkonditionen, in der Praxis wird sie nur aufgelöst. Genauer gesagt muss man normalerweise von freiem Kohlendioxid sprechen, wenn man von Kohlendioxid spricht. Vgl. auch kohlensaeure.net. Kohlendioxid gehört nicht zur Kategorie der fluechtigen Laugen im Wein, obwohl es mit bloßem Auge gut sichtbar ist!

In Weinen wird es hauptsächlich zur haptischen Gestaltung verwendet und entweder während der Vergärung im Wein aufbewahrt oder dem Wein als Gärkohlensäure oder gekaufte Kohlensäure (aus der Gasflasche) wieder zugegeben. Vor allem bei jüngeren, frischeren Weissweinen ist es jedoch mittlerweile gang und gäbe, ihnen durch den Einsatz einer bestimmten Menge an Kohlendioxid etwas mehr Frischhaltung zu geben.

Bei den Synonymen für Kohlensäure handelt es sich um Kohlensäure und Dihydrogenkarbonat, aber auch das Erdgas CO 2 (Kohlendioxid oder Kohlendioxid) wird fälschlicherweise so genannt.

Wo wird Sekt produziert?

Schaumweine sind kohlensäurehaltige Weinsorten, deren Flaschendruck zwischen 1 und 2,5 bar liegt. Während der Vergärung verwandelt die Bierhefe den in den Weintrauben enthaltenen Traubenzucker in Weingeist und Kohlensäure. Letztere wird zum Teil gesammelt und später dem fertiggestellten Wein in Druckbehältern (endogene Kohlensäure) zugegeben. Wenn das Kohlendioxyd einem stillen Wein innerhalb des spezifizierten Druckbereiches zugegeben wird, muss es als „Sekt mit Kohlensäurezusatz“ beschrieben werden.

Birnenwein

Perlweine sind die Mittelstufe zwischen stillem Wein und Perlenwein, perlen leicht, sprudeln aber nicht wie Sekte. Perlweine sind ein im Weinrecht festgelegtes Etikett und dürfen nur für Weine mit einem Alkoholgehalt von mindestens 8,5 Volumenprozent eingesetzt werden. Der Wein muss einen Kohlensäure-Überdruck von 1 – 2,5 bar bei 20 °C haben (ab 3 Bar gehört er zu den Schaumweinen).

Es gibt zwei verschiedene Prozesse zur Karbonisierung des Weines. Wenn bei der Vergärung im Druckbehälter natürlicherweise Kohlendioxid anfällt, handelt es sich um die so genannte körpereigene Kohlensäure. Aber auch der Weinbauer oder Weinkellermeister kann dem Wein Kohlendioxid zusetzen. In der Regel erfolgt dies mit Hilfe von Imprägnierungsverfahren – vergleichbar mit der Sektherstellung – bei denen es sich um körperfremde Kohlensäure handelt.

Man unterscheidet in der Bundesrepublik zwischen Sekt mit Kohlensäurezusatz, Sekt, Sekt mit geografischer Herkunftsangabe und QbA-Schaumwein. Ausschlaggebend ist dabei natürlich das Vorprodukt, d.h. ob der Wein aus Tischwein, Qualitätsweinen etc. gewonnen wird, sowie das Anreicherungsverfahren. Seitdem in den 1990er Jahren der Italiener Pendant dazu sehr populär geworden ist, werden auch wieder verstärkt Schaumweine aus deutscher Produktion produziert.

Schaumwein darf in der Bundesrepublik nicht in Sektflaschen oder Sektflaschen angeboten werden, um eine Verwechslung zu vermeiden.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

Add comment

Your Header Sidebar area is currently empty. Hurry up and add some widgets.