Wein Schweiz

Der Weinbau in der Schweiz

Schweizer Weine besuchen, entdecken und kaufen. Von Weinkennern geschätzt und an internationalen Wettbewerben ausgezeichnet: Dennoch sind Schweizer Weine im Ausland kaum bekannt. Der Schweizer Wein ist so vielfältig wie die Landschaft. Die Schweiz ist nach Albanien das Bergland in Europa. Die Flusstäler Rhône, Rhein und Tessin sind ideal für den Weinbau.

Weinanbau in der Schweiz

In der Schweiz gibt es die höchstgelegenen Weingüter in Europa. Der Alpenraum prägt große Landesteile und hat entsprechend großen Einfluß auf den Weinanbau. Mit einer durchschnittlichen Höhenlage von 750 m über dem Meer und einer Höhenlage von rund 1.100 m gehören die Rebberge zu den höchstgelegenen in Europa.

Der Nachteil der Höhenlage wird durch die lange Sonneneinstrahlung ausgeglichen, so dass sich auch Wein aus den Hochlagen der Schweiz nicht verbergen muss. In ganz Deutschland sind fast 15.000 ha unter Weinbergen. Es werden fast 200 unterschiedliche Traubensorten kultiviert, darunter sowohl internationale renommierte Traubensorten als auch lokale Traubensorten wie z. B. Petite arvine und Humagneouge.

In der Schweiz sind die beiden bedeutendsten Rebsorten Spätburgunder und Tschasselas (Gutedel), danach folgen die Rebsorten Gama ï und Mérlot. Wenn Spätburgunder und Spätburgunder zu einer Cuvée kombiniert werden, wird der bekannte Dom geschaffen. Der Weißwein aus dem Hause Casselas ist nicht mit dem Klassiker des Gutedels aus der Bundesrepublik vergleichbar, da er viel edler ist und durch seinen fruchtigen, mineralischen Charakter und seine schöne Schmelze begeistert.

Jeder, der schon einmal einen Gutedel aus der Schweiz probiert hat, wird bald ein Liebhaber dieser Rebsorte. Auch im südlichen Teil des Tessins werden Tafelweintrauben angebaut. In der Schweiz wurde 1990 ein Klassifizierungssystem für Wein geschaffen. Es war daher für die Verbraucher sehr schwierig, sich in der Schweiz durchzusetzen.

Nach der Revision der Weingesetze gibt es drei Weinkategorien aus der Schweiz. Mit der kontrollierten Herkunftsbezeichnung wird derzeit das höchstmögliche Qualitätsniveau für schweizerische Weinsorten erreicht. Bei Weinen der Klasse 1 wird die Bezeichnung der Region (Kanton oder definiertes geographisches Anbaugebiet, das teilweise auch über die Kantonsgrenzen hinausgeht) auf dem Label angegeben (z.B. Walliser AOC).

Tischweine zählen zur Klasse III Es gibt keine Herkunftsangaben, da diese ausschließlich aus Schweizer Weintrauben gewonnen werden müssen. Die Tradition des Weines ist besser dokumentiert durch die Burgunderbrüder, die sich seit dem sechsten Jh. in der Schweiz niedergelassen und Wein gekeltert haben.

Im Laufe der nächsten Jahrzehnte verbreiteten sich die christlichen Brüder und mit ihnen der Weinanbau in weiten Teilen der Schweiz. Im 17. Jh., viele hundert Jahre später, erlebt der schweizerische Weinanbau seine erste Krisensituation, als vermehrt Wein aus anderen Gegenden einführt wird. Zudem war die Schweiz nicht frei von Schimmelpilzen und Schimmelpilzen und viele Weinberge wurden zerstört.

Das Weingut ist von über 30.000 ha auf nur noch 12.000 ha geschrumpft. Sie ist seit der Hälfte des 20. Jh. wieder leicht angewachsen, auf derzeit rund 15.000ha. Zur Zeit wird der grösste Teil des schweizerischen Weines im Lande verbraucht, da die Anfrage sehr hoch ist und auch Wein zur Deckung der Binnennachfrage eingeführt werden muss.

Die Schweiz hat 26 und 17 Kantonale Weinbaugebiete. Nachfolgend finden Sie eine Liste der bedeutendsten Anbaugebiete der Schweiz. Aaregau - Die Weinbaufläche ist mit fast 400 ha recht gering. Berner Oberland - Der Weinanbau wird am Ufer des Thuner Sees im Berner Oberland praktiziert. Dreiseeregion - Weinanbaugebiet mit Teilen der Bundesländer Berner, Freiburger und Neuenburger Stadt.

Genève - Das ist die wichtigste Weingemeinde der Schweiz, nämlich die Gemeinde Saigny. Kelterung in den Kommunen der Bundeshauptstadt Graz. Vierwaldstättersee - Nur etwa 40 ha Rebfläche. Der Blauburgunder, diese Sorte beherrscht den ganzen Bezirk der Stadt. In der Südschweiz steht der rote Wein im Mittelpunkt.

Der Waadtländer (Waadt) - Das zweitgrösste Weinanbaugebiet der Schweiz ist vor allem für den Gutedel bekannt. Unter dem Namen " Vallis " ist das grösste Weinanbaugebiet der Schweiz mit vielen Steilhängen auch unter dem franz.

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