Wein

Wein und Rosen

Das ideale Duo: Rosen und Reben. Die blühenden Rosen in den Weinbergen sind eine Augenweide. Die blühenden Rosen in den Weinbergen – wie hier am Tuniberg – sorgen in den Sommermonaten für einen schönen Farbtupfer. Im Byzanz war der Gewürzwein (conditum) beliebt. Zur Geschmacksverbesserung können Lavendel, Lorbeer, Zimt, Pfeffer, Nelken, Rosenblätter, Wermut, Anis und Mastix hinzugefügt werden.

Roses und Reben – die ideale Verbindung

Im Weingarten gibt es oft helle Farbflecken, die sich unter den Reben abheben. Blütende Rosensträucher zwischen den Reben – warum tun Sie das? Eine lange Geschichte hat es, dass am Ende einer Rebenreihe Rosensträucher angepflanzt werden. Denn Rosen sind empfindlicher gegen Krankheiten wie Schimmelpilze als Reben. Es handelt sich gewissermaßen um ein Warnsystem für den Weingarten, denn wenn es eine Erkrankung am Rosenstrauch gibt, kann den Reben geholfen werden.

Eine weitere Ursache ist, dass Rosensträucher Schutz für Nutzinsekten sind. Neben der Tatsache, dass die gemeinsame Anpflanzung von Rosen und Reben für die Weinbauern erhebliche wirtschaftliche Vorteile bringen kann, wirkt die Verbindung auch sehr schmuck. Rosenfreunde erhalten leuchtende Blicke, mit der Abwechslung, die die wunderschöne Blüte bietet:

Das Rosenangebot erstreckt sich von wohlriechenden Malrosen über Franzosen-, Nostalgie- oder Englischrosen bis hin zu Zwergenrosen, Bodendecker-, Kletter- und Wildpflanzen. Die Rosen schmücken den eigenen Hof mit ihrer Pracht. Die Rosen können z.B. bei einem professionellen Gärtner im Netz bestellt werden. Sie erhalten vor der ersten Knospenbildung im Monat Juli gesundes Pflanzenmaterial.

Man kann die ganze Pracht der Blumen im Juni bestaunen und im September, je nach Rebsorte, eine späte Blüte, die den Park bis ins hohe Alter ziert. Die Reben können leicht an einer Wand im Park gepflanzt werden. Der Reifeprozess erfolgt im Spätsommer bis zum Spätherbst.

Für eine erfolgreiche Weinlese sollte man immer auf die Gesunderhaltung der Rosengewächse achten und Erkrankungen als Hinweis auf eventuelle Rebenkrankheiten auffassen. Ob grün oder blau – eine Frage des Geschmacks! Sie sind sehr unterschiedlich, aber nicht alle sind für den Einsatz im Freien vorgesehen. Auch in kühleren Gegenden eignen sich Rebsorten, deren Obst frühzeitig reift, damit die Weinlese nicht durch Kälte zersetzt wird.

Deshalb sind Häuserwände ideal für Sie da! Ob Sie nun lieber grün oder blau, ist rein geschmacklich. Nebenbei bemerkt: Wein kann auch in einen Container eingepflanzt werden – dieser muss aber ausreichen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

Add comment

Your Header Sidebar area is currently empty. Hurry up and add some widgets.