Wein

Wein Ungarn

Erleben und genießen Sie Weine aus Tokaj, Villány, Eger, Sopron, Balaton, Szekszárd, Pannonhalma und Somló. Weinbau hat in Ungarn eine lange Tradition. Seit Jahrhunderten gehören ungarische Produkte zu den gefragtesten in Europa. Neben dem berühmten Tokajer werden heute auch interessante Rot- und Weißweine produziert. Die ungarischen Weine vom Plattensee bis zur Puszta.

Weinanbau in Ungarn

In Ungarn wird seit der Frühzeit Wein angebaut, als große Gebiete des Landes, die später von den Ungarn besiedelt wurden (z.B. in der von den alten Griechen begründeten Stadt Szombathely), Teil des Römerreiches waren. Die Weinsorten des Mittelalters waren bekannt und populär. Selbst während der Türkenherrschaft, als der östliche Teil von Ungarn ein türkischer war, ging der Weinanbau dort weiter, da der konstantinopelische Kultusminister diese Einkommensquelle nicht schließen wollte.

Unter kommunistischer Regentschaft leidet der Weinanbau in Ungarn, weil der Wert der Weinqualität gering ist, aber vor allem für die Sowjetunion große Stückzahlen erzeugt werden. Der individuelle Weinanbau der einzelnen Weinbauern für kommerzielle Zwecke war erheblich eingeschränk. Trotzdem wurden in dieser Zeit noch einige große Tropfen wie Tokaj erbaut.

Ungarn bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ungarischer Weinanbau hat seit 1990 wieder einmal Vielseitigkeit und Hochwertigkeit erlangt. In Ungarn wurden bisher neben den traditionellen Sorten auch untypische Sorten für die Weinproduktion eingesetzt. Auch in Ungarn selbst wird viel Wein in allen sozialen Schichten konsumiert. In den vergangenen Jahren waren die besten Jahre 2000 und 2003, aber auch 2006 und 2007 haben hervorragende Tropfen produziert.

Ungarn hat ein verhältnismäßig kontinentales Trockenklima mit kühlen Winter monaten und heißen Sommer aufgrund seiner Lage im Landesinneren und der Abschirmwirkung der Berge. Die klimatischen Bedingungen bieten gute Bedingungen für den Aromatisierung von weißen Traubensorten. Auf der anderen Seite sind die roten Traubensorten wie der Kabernet der Sauvignons noch vollreif. Davon entfielen 80.042 ha auf den reinen Weinanbau.

Auch die Ursprungsbezeichnungen sind in ganz Ungarn verteilt (siehe oben stehende Karte): eine vollständigere Übersicht bieten die Verzeichnisse der für den kommerziellen Anbausektor zulässigen Abarten. Im Rahmen der Pannonischen Region haben die Roemer im jetzigen Ungarn Wein gekeltert. Es wird vermutet, dass um 500 n. Chr. die Magyarenstämme das Steppenland des Südostural verlassen und nach Osten in das heutige Baschkirien gezogen sind.

Der Name Levedia (ungarisch: Levédia), vermutlich genannt nach Lewedi, einem Stammesfürst von Ungarn, liegt etwa zwischen den Gewässern der Donau und der Asowschen See. Auf Ungarisch gibt es also etwa 200 Lehnworte aus den Gebieten Landwirtschaft, Weinbau und Gärtnerei (z.B.: Giümölcs, „Obst“; www. gyümöls, www. gyümöls, www. weintraube), Tierhaltung und Kunsthandwerk, die zu dieser Zeit in die Landessprache aufgenommen wurden und auf die schleppende Ansiedlung der Madjaren hindeuten.

Ab 895/896 siedelten sie sich im Gebiet des jetzigen Ungarn an. Das Reich Ungarn wurde im Jahr 1000 gegründet. Der bestehende Weinanbau wurde durch die Notwendigkeit der Gemeinde mit fairem Wein angeregt. Am Ende des ausgehenden Hochmittelalters florierte Ungarn unter Könige wie dem seit 1387 regierenden Siegmund von Luxemburg oder dem vom kleinen Adel ausgewählten Mathias Korvinus (1458-1490).

Durch die Kenntnis anderer Weinbaugebiete haben die Zuwanderer dem heimischen Weinanbau neue Anstöße gegeben. Nach dem Tode von Ludwig II. in der Mohács Schlacht (1526) wurde ein großer Teil von Ungarn von den Ottomanen eingenommen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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