Wein

Weinbereitung

Die Trauben werden nach der Lese bei der Weinbereitung zu Wein verarbeitet. Weinbereitung ist die Verarbeitung von Trauben zu Wein. Es ist ein langer Weg von der Rebe im Weinberg zu einem wunderbaren Wein. Der Winzer hat also grundsätzlich drei Berufe: Er ist Winzer, Kellermeister und schließlich Kaufmann. Weinbereitung als multidisziplinäre Technologie.

Hauptschritte der Weinherstellung und der Weinbereitung

Bei der Weinlese werden die Weintrauben während der Weinbereitung in Weine umwandelt. Obwohl dieser Vorgang seit Jahren mehr oder weniger gleich ist, wird er von den Winzern – je nach Weinproduktion, Tradition der Familie, den besonderen Eigenschaften der Parzelle, den Eigenschaften des Jahrgangs usw. – angepasst, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Nach der alkoholischen Vergärung des Mostes (Traubensaft), der zu Weißwein geworden ist, erfolgt die Reifung in Eichenfässern oder Zisternen.

An dieser Stelle kommt die Individualität eines jeden Weins zur Geltung, der seine besten Qualitäten zur Geltung bringt und all seine Aromen offenbart.

Der Weinherstellungsprozess

Es gibt keinen besseren als die Weintrauben, aus denen er hergestellt wird. Aber immer wieder schaffen es Kellermeister, aus guter Traube einen schlechten Tropfen zu machen. Die Weinbereitung ist die Weiterverarbeitung von Weintrauben zu fertigen. Das fängt mit der Übernahme der Weintrauben im Weinkeller an und hört mit dem Abfüllen des fermentierten Weines aus der Weinhefe auf.

Er dauert zwischen einer und drei Wochen, je nach Rebsorte und Gärungsmethode. Einige einfache, leichte Rotweine werden jedoch bereits nach vier Tagen fermentiert. Das geruchslose Abgas tritt in Blasenform aus dem vergärenden Teil aus. Sprudelt der Tropfen im Gärbehälter, deutet dies dem Weinbauer an, dass der Tropfen bereits (oder noch) vergärt.

Bei der Herstellung von Weiß- und Rotweinen gibt es keine grundlegenden Unterschiede. Wichtigster Unterscheidungsmerkmal ist, dass bei Rotweinen auch die Schale fermentiert wird, während bei Weißweinen nur der Fruchtsaftgärung. Dies bedeutet, dass die weissen Weintrauben sofort nach der Anlieferung im Weinkeller gepresst werden. Die roten Weintrauben dagegen werden nur vermahlen oder leicht zerquetscht, so dass die Beerenschale aufbricht.

Die freifließende Weinsorte ohne Pressdruck ist das höherwertige Erzeugnis. Kelterwein hingegen ist ein zweiter Qualitätswein. Nur in den schwächsten Jahren kann dem Grundwein ein kleiner Teil des gepressten Weines zugesetzt werden, wie es zum Beispiel in den Bordeauxländern üblich ist. Aus ihnen wurde auch Zahnstein (Kaliumhydrogentartrat) extrahiert. Mittlerweile wird Kaliumhydrogentrat künstlich erzeugt, so dass diese Nebeneinnahmequelle für die Weinbauern ausgetrocknet ist.

Heutzutage wird der Traubentrester überwiegend als organisches Düngemittel in den Weingärten verwendet. Manche Weinbauern vertreiben den Traubentrester auch an Brennereien, die Grappas zubereiten. In die Schale der weissen Weintrauben, die noch Zuckerreste enthält, wird Traubenmost eingelegt, fermentiert und der so erzeugte Tropfen einestilliert.

So werden aus weissen Rebsorten Traubenspirituosen hergestellt.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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