Weinflasche

Flasche Wein

Der Weinflasche ist der gebräuchlichste Transport- und Lagerbehälter aus Glas für den Verkauf von Wein an den Endverbraucher. Ersatzkorkenzieher zum Öffnen einer Weinflasche. Der englische Weinschriftsteller Cyril Ray antwortete auf die Frage, wie man die Weinflasche beim Gießen hält, einfach und entschieden: "fest". Für Weinliebhaber ist nicht nur die Form, sondern auch die Farbe einer Weinflasche entscheidend und gibt bereits erste Hinweise auf die Qualität des Weines. Sie ist mehr als nur eine praktische Erfindung, sie ist ein Meilenstein in der Entwicklungsgeschichte des Weins, denn nur mit ihrer Erfindung konnte der Wein steril und dauerhaft luftdicht gelagert werden.

Flasche Wein

Der Weinflasche ist der gebräuchlichste Transport- und Lagerbehälter aus Glas für den Verkauf von Wein an den Endkunden. Weinflaschen werden in vielen verschiedenen Grössen und Ausführungen produziert. In der gebräuchlichsten Grösse sind 0,75 l Wein enthalten. Zuvor wurden die meisten Flaschen in Grössen zwischen 0,7 und 0,8 Litern produziert. Früher wurde der Wein meist in Barriques und Wannen aufbewahrt und in Krügen aus Metallen und Keramik angeboten, die mehr wie Töpfe als Flaschen aussahen.

Wein wurde auch in sogenannten "Skins" - Behältnissen aus tierischen Schalen - gehandel. Jh. erschien die gläserne Flasche, die sich im 18. Jh. mehr und mehr verbreitete und sich in der Hälfte des 19. Jh. zum beliebtesten Behältnis für Wein entwickelte. Jh. wurde der Wein haltbarer und konnte in der Flasche reifen, anstatt zu oxydieren oder den Geruch seines Gefäßes aufzugreifen.

Zuvor wurde der Wein oft mit Harz vermischt, gesüßt oder verwässert, so dass erst mit der Entwicklung der Glasflaschen die Weinsorte auftauchte, die wir heute wissen. Erste Flaschen wurden aus Schwarzglas, später aus Oliven-, Grün- und Braunglas hergestellt. Im Laufe der Zeit wurde eine sehr bauchige, "zwiebelartige" oder malletförmige Gestalt, zunächst sehr bauchig, zu höheren, zylindrischen Flaschen.

Im Jahre 1894 wurde die erste maschinell hergestellte Cognac-Flasche produziert und die Zeit der Uniformflaschen war da. Die Vielfalt der verschiedenen Formen von Flaschen ist groß, aber es haben sich einige für den Inhalt typische Formen durchgesetzt. Wie bei allen Flaschen gibt es sie in verschiedenen Grössen. Er wird für Rotweine (meist Spätburgunder ) und Weißweine (meist Chardonnay) eingesetzt.

Es wird in ltalien zum Teil in sehr dunklen (auch braunen) Gläsern für viele unterschiedliche Weinsorten (z.B. Barolo) eingesetzt. Der hohe oder Schlägelflasche ist eine schmale, flötenähnliche Flasche, die einer langgestreckten Burgunder-Flasche nachempfunden ist. Sie sind in den Farben bräunlich ( "Rhein") und grÃ?n ("Mosel") erhÃ?ltlich. Die Kuppel wurde anfangs beim Glasbläserei erzeugt, weil die Flasche über einen Holzstock gewendet wurde, aber auch der Kuppelboden überträgt den Anpressdruck besser auf die Wand und stellt so sicher, dass der Behälterboden nicht zerbricht.

Solche Flaschen sollten jedoch nicht mehr der Sonneneinstrahlung aussetzen, da der Weingeschmack rasch leidet (deshalb werden in der Regel auch reine Sektflaschen in Schachteln oder Farbfolien verkauft). Das Grün (oder Braun bei anderen Weinen) bewahrt den Wein in der Regel vor den schädigenden Einflüssen des Lichts und ist besonders für lange gelagerte Weine von Bedeutung.

Allgemein gilt: Je düsterer die Flasche (und der Lagerort), desto besser der Korrosionsschutz. Der klassische Sekt durchläuft eine zweite Flaschengärung. Nach der ersten Vergärung werden in die Flasche Wein, Sauerteig und Wein eingefüllt und diese in der Regel mit einem Kronenkorken geschlossen (daher auch der pralle Flaschenrand).

Die Gärreste, das sogenannte Depotsystem, werden durch regelmässiges Schütteln der Flasche im Hals der Flasche abgelegt. Wenn die Flasche geöffnet wird, springt der Eisstöpsel aus. Die ungarischen Weinkeller ei der traditionellen Clubflasche für provenzalische Weinsorten, genau wie der Hafen. Nach wie vor gibt es spezielle Flaschen, die nicht zum Kauf, sondern ausschliesslich zur Aufbewahrung da sind.

Das Fassungsvermögen beträgt 45 l und wird z.B. für die Aufbewahrung von Portweinen, Whisky oder Muskateller verwendet. Obwohl dies für zwei Menschen gedacht ist, wurde der Wein zunächst in eine Flasche für eine einzige Person abgefüllt, um die Verschwendung von Wein zu vermeiden. Der Wein in kleinen Flaschen altert rascher als in großen Flaschen.

Deshalb und aus anderen GrÃ?nden wird Wein in verschiedenen Größen abgefÃ?llt: 0,7 Liter: teilweise noch in der Schweitz, sonst beinahe ausschließlich fÃ?r Spirituosen. Bei deutschen Weinen war diese Grösse bis 1987 gebräuchlich selten: kaum auch: Sekt ist klein. Die Weinflasche wird üblicherweise mit einem Kork geschlossen.

Weil die Schimmelgefahr droht ("Wein mit Zapfen"), sind Weinflaschenkorken heute von einer dünnen Schicht aus Silicon oder Paraffin umhüllt. Auf diese Weise wird das Eindringen von Luft über einen langen Zeitraum nahezu verhindert und die Haltbarkeit des Weines erhöht. Silikonstöpsel sind nicht so stark schwefelhaltig und sollen die Weinen schnell auslagern. Der Glaskorpus hat eine Kunststoffhülse zum Verschließen der Flasche.

Dieser Verschluss ist kostengünstig[6] und hat sich durch seinen dichten Verschluss, der den Wein lange Zeit haltbar macht, in Tests bestens bewährt[7]. Mehr als 4 Mrd. Flaschen sind bereits heute (ab 2014) mit Schraubkappen ausgestattet[8]. In der Regel wird dieser Begriff verwendet, um das Ende des Reifeprozesses zu beschreiben, mit dem der Wein auf die Flasche abgefüllt wird.

Die Flaschenreifung kann aber auch die Reifung bedeuten, die der Wein durch die Reifung in der Flasche selbst erlangt hat. Wein wird neben der Glasflasche vermehrt in anderen Behältern wie z. B. für die Herstellung von Trinkflaschen, PET-Flaschen[11], Papierflaschen[12], Aluminiumdosen[13], Pouchbags[14] oder Kunststoffbechern[15] angeboten. Friederich ZÃ??rn, Dr. med. Rainer Jung: GegenÃ??ber anderen VerschlÃ?ssen fÃ?r Weinflaschen: Komparativ-Studien mit anderen Verschlußtypen.

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