Wein

Weinhaltige Getränke

Nicht nur im Sommer sind Getränke wie „Hugo“, „Sprizz“ oder „Frizzante“ in Mode. Das sind so genannte „aromatisierte weinhaltige Getränke“ oder „aromatisierte weinhaltige Cocktails“, zu denen auch bekannte Klassiker wie Sangria gehören. In Abweichung von den Vorschriften für Wein, Sekt, Perlwein und Likörwein gibt es keine EU-Rechtsvorschriften für weinhaltige Getränke; die Rechtsvorschriften sind den einzelnen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft vorbehalten. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit „weinhaltigen Getränken“ – Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Diese Bezeichnung kann die Verkehrsbezeichnung „aromatisiertes Weingetränk“ ersetzen.

Gourmet-Getränke und Getränke auf Weinbasis

Nicht nur im Sommer sind Getränke wie „Hugo“, „Sprizz“ oder „Frizzante“ in Mode. Das sind so genannte „aromatisierte weinhaltige Getränke“ oder „aromatisierte weinhaltige Cocktails“, zu denen auch berühmte klassische Getränke wie z. B. Sangría gehören. Zusätzlich zu einem Namen wie „Hugo“ muss auf dem Label immer einer der erwähnten amtlichen Handelsnamen aufscheinen.

In der Regel besteht dieses Produkt aus Rotwein, teils Trinkwasser, Aromastoffen und überwiegend Kristallzucker. Geschmacksstoffe sind meistens geschmacks- und geruchsspendende Nahrungsmittel wie z. B. Obstsäfte, Pflanzenauszüge, Kräuter bzw. Würze. Nebenbei bemerkt: Auch in der kühlen Jahreszeit erfreuen sich weinhaltige Getränke großer Beliebtheit, denn auch GlÃŒhwein und Weinpunsch sind weinhaltige Aromatisierungen.

Grundvoraussetzung für weinhaltige Getränke und Getränke ist ein Weingehalt von mind. 50%. Weingetränke mit Geschmack heben sich von Weincocktails durch ihren hohen Alkoholanteil ab. Beispielsweise haben weinhaltige Getränke einen Alkoholanteil zwischen 7 % und 14,5 % Volumen prozent, während weinhaltige Getränke weniger als 7 % Volumenprozent ausmachen.

Die Mindestalkoholgehalte von Weingetränken werden auf 4,5 % Volumen reduziert, gleichzeitig können weinhaltige Getränke bis zu 10 % Volumenprozent des Alkohols ausmachen. Wýhrend Benennungen wie „Hugo“ oder „Sprizz“ vom Gesetz nicht genau festgelegt sind, geniessen Spezialprodukte wie „Sangria“, „Kalte Ente“ und „Glühwein“ Sonderschutz. Vom Bayerischen Staatsamt für Ernährung und Sicherheit (LGL) wurden zwischen 10. September 2013 und 7. Juni 2014 72 weinhaltige Getränke und Getränke mit Geschmack nach dem Zufallsprinzip getestet.

In allen Stichproben wurden der Alkohol- und der Weingehalt ermittelt und die organoleptischen Merkmale, d.h. Merkmale wie z. B. Geschmacksrichtung, Duft und Aussehen, untersuchte. Einer der Schwerpunkte war die Untersuchung der Etikettierung oder eventueller falscher Aussagen über die eingesetzten Aromastoffe und Geschmacksstoffe. In drei weiteren Stichproben lagen die Grenzwertabweichungen vom angegebenen Wert über der zulässigen Toleranz; zwei Stichproben lagen unter dem minimalen Gesamtalkoholgehalt von 7 % Volumenprozent für aromahaltige weinhaltige Getränke.

Eine unannehmbare gesundheitliche Angabe – die für Getränke mit einem Alkoholanteil von mehr als 1,2 % Volumenprozent verboten ist – und andere Verletzungen der Etikettierungsvorschriften waren Einwände.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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