Weinlagerung

Richtig lagern: So lagern Sie Ihre edlen Weine sicher und langlebig

Bevor Sie Ihren neu erworbenen Wein zu Hause lagern, sollten Sie zunächst herausfinden, ob der Wein überhaupt gelagert werden kann. Obwohl kleine, relativ schwache Jahrgänge nicht unbedingt zur Lagerung geeignet sind, ist Weinlagerung mehr als nur Lagerung. Der Kellermeister der Lauffener Weingärtner eG, Michael Böhm, beantwortete Fragen zur Weinlagerung. Was sind die Faktoren, die die Weinlagerung beeinflussen? Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "wine storage" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen.

Richtig lagern: So können Sie Ihre Weine lange und schonend aufbewahren.

Ein Alptraum für jeden Weinliebhaber: Eine besonders gute Weinflasche wird nach jahrelangem Warten im Weinkeller geöffnet - und dann ist der einst so schmackhafte Drop wie reiner Espresso.... - oder noch mehr! Um Ihnen dies zu ersparen und Ihre bevorzugten Weine auch nach Jahren der Aufbewahrung noch geniessen zu können, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag einige grundlegende Hinweise für die korrekte Weinlagerung mitgeben.

Weinlagerung: Im Stehen oder Liegen? Bis dahin wurde der Tropfen (zumindest von Fachleuten) nur im Liegen zwischengelagert. Auf diese Weise wurde sichergestellt, dass der Kork immer in Kontakt mit der Flasche war und nicht austrocknet ( "das ist für die Aufbewahrung des Weines wichtig", wie später in diesem Artikel nachzulesen ist. Nähere Infos zu Weinschließungen (besonders dann, wenn der Tropfen bereits offen ist und für den weiteren Verzehr wieder geschlossen werden soll) finden Sie auf der Website der Zeitschrift "gourmetreise".

Optimal gelagert: Keinen Lichteinfall! Das Mindesthaltbarkeitsdatum des Weines hängt von der Lichtmenge ab, die er während der Aufbewahrung erhält. Denn je mehr Strahlen der Sonnenwein widerstehen muss, desto kürzer ist seine Lagerfähigkeit (auch deshalb wird gerade bei Rotweinen nur sehr wenig in Weißglasflaschen angeboten:

Glasmalerei (grün oder bernsteinfarben) blockiert viel mehr UV-Strahlung - kann aber ihren schädlichen Einfluß nicht vollständig verhindern). Lagern Sie Ihren Tropfen daher nur an lichtundurchlässigen Plätzen - zum Beispiel in der Vorratskammer, im Weinkeller oder in eigens gemieteten Ablagen. Abhängig davon, wie lange der zu lagernde Tropfen gelagert werden soll, ist auch der Feuchtigkeitsfaktor wichtig.

Wenn Sie jedoch vorhaben, den zu lagernden Tropfen über einen längeren Zeitabschnitt ( "mehrere Jahre") zu lagern, sollte der Lagerort eine Luftfeuchtigkeit von mind. 50% aufweisen. Diese" extremen" Verhältnisse sind nicht primär dem eigentlichen Winzer vorbehalten, sondern der Langlebigkeit des Korks, dessen Austrocknung durch einen so großen Feuchtigkeitsanteil in der Raumluft vermieden wird.

Ein optimaler Korkenzustand fördert die Lagerfähigkeit des Weines. Zur Vermeidung von Stockflecken auf Wein-Etiketten (die bei 90% Feuchtigkeit leicht auftreten können), sollten Sie regelmässig die Luftqualität in Ihrem Lager überprüfen. Ein gelagerter Wein hängt nicht unwesentlich von der Vorlauftemperatur ab.

Wenn Sie Ihren Tropfen nur für einen kürzeren Zeitpunkt (bis zu einem Jahr denkbar) aufbewahren wollen, sind Temperaturunterschiede von bis zu 20°C kein Hindernis. Es wird jedoch schwierig oder anspruchsvoll, wenn Sie den Rotwein mehrere Jahre lang aufbewahren und heranreifen wollen. Die Weine müssen deutlich kälter sein.

Optimale Lagertemperatur sind 12 bis 8°C. Unregelmässigkeiten in der Raumtemperatur beschleunigen die Reifung des Weines rascher, als es der Eigentümer wünscht. Die Keller sind ideal für die Lagerung von Wein, aber sie müssen bestimmten Bedingungen genügen (siehe Hitze, Vibrationen, Lichteinfall und Feuchtigkeit). Bei diesen besonderen "Weintresoren" sind die Weinflaschen nicht nur vor Lichteinfall geschÃ?tzt, sondern können auch bei Temperaturen eingestellt werden, die handbetÃ?tigt werden können.

Bei einem privaten Sammler von edlen Weinen ist diese Grösse wahrscheinlich genug; für die Küche ist die Vermietung eines passenden Weinkellers bei grösseren Weinmengen vorzuziehen. Weinlagerschränke gibt es von vielen bekannten Herstellern: Die Weinflasche sollte niemals über einen langen Zeitraum in den Schachteln gelagert werden, in denen sie angeliefert wird (oder überhaupt nicht).

Denn im Laufe der Zeit verfärben Karton, Leim und Weichspüler, die im Wasser enthalten sind, das Bukett. Bei Lieferung in Holzverschlägen müssen diese ebenfalls aufgeklappt werden, um eine verbesserte Belüftung zu ermöglichen und zu vermeiden, dass der Holzgeschmack mit der Zeit nachlässt.

Es sind wie so oft im täglichen Gebrauch die kleinen Sachen, die einen großen Einfluss auf die Weinlagerung haben können. Vibrationen, die wir als Menschen manchmal gar nicht wahrnehmen, bewirken, dass die Ablagerung der Weinsorten, d.h. der Feinsedimente, die sich bei einer längeren Lagerung der Flasche am Flaschenboden bilden, angeregt wird.

Dauerhafte Vibrationen hingegen wirken sich auf die Reife des Weines durch permanenten Depotabbau im Negativsinne aus. Selbst ein frisch abgefülltes Produkt braucht immer ein paar Tage, um sich von den Belastungen des Dekantierens zu regenerieren, wenn es an einem ruhigen Ort liegt. Um ein Rühren des Lagers zu vermeiden, sollte der Rotwein vibrationsfrei aufbewahrt werden.

So sind Weinkeller in der unmittelbaren Umgebung von verkehrsreichen Strassen, Eisenbahnen oder Straßenbahnlinien für die langfristige Aufbewahrung von Weingütern nicht geeignet. Der sogenannte Weindepot enthält Farbstoffe und Tannine, die der Rotwein bei verlängerter Lagerzeit ausstößt. Die Lagerhalle beeinflußt das Aroma und den Inhalt des Weines, weshalb es eine positive Tatsache ist.

Vor dem Trinken des Weines sollte er jedoch von diesem abgetrennt werden (siehe auch: Umfüllen). Ein leichter Luftwechsel durch die Weinflaschenkorken ist nicht zu verhindern, daher sollte der Rotwein niemals über einen langen Zeitraum in der Küche, in der Garage oder in anderen Räumen mit starkem Geruchsaufkommen aufbewahrt werden. Sollte eine Aufbewahrung an solchen Stellen nicht oder nur dort möglich sein, sollten Sie einen Weinschrank (siehe oben) kaufen, der Fremdgeruch "ausblendet".

Welchen Weinen kommt die Einlagerung zugute? Was man im Laden kauft, muss nicht unbedingt schlecht sein. Dennoch gibt es hier auch Drops zu kaufen, die durch Aufbewahrung aufwerten. Weinkenner und Weinkenner Dr. med. Michael Liebert formuliert die Faustregel: "Je düsterer, stärker, tanninreicher, teuerer und süßlicher ein junger Rotwein ist, desto mehr wird er sich durch die Aufbewahrung ändern.

"Die Haltbarkeit des Weines wird durch Einflussfaktoren wie Alkohol und Extrakte sowie Weinsäure und Tannin beeinflusst. Es gibt nur wenige Weissweine im Sortiment, die für die Langzeitlagerung in Frage kommen. Rote Weine sind besser für die Langzeitlagerung wie z. B. die Weine der Sorten Bordelais-Grandcru, La Río de la Río, La Río jia und Burgund von hoher Qualität geignet.

Besonders für diejenigen, die genügend Raum haben und viel Wasser lagern wollen, bietet sich die Anschaffung von stabilen Weinregalen an. Doch je grösser und breiter die Ablagen werden, desto früher sollte sich der Weinkenner von billigen Sorten und Holzablagen trennen. Wurde der Tropfen im Kühlkeller, auf dem Regal oder in einem passenden Klimakabinett gelagert, können Sie nun den Verkaufserfolg genießen.

Weil neben der Weinlagerung und den Lagerungsbedingungen auch die optimale Trinktemperatur des Weins für den vollen Genuß ist. Helle Weiß- oder Roséweine sollten bei einer Wassertemperatur zwischen 9 und 10 °C eingenommen werden. Edle Süßweine entwickeln ihr volles Aroma bei 11 bis 13°C.

Der Rotwein verträgt aufgrund seiner langen Haltbarkeit nicht nur die Weinlagerung besser, sondern wird auch bei deutlich höherer Temperatur ausschenkt. Die leichten Weine werden in der Regel bei 14 bis 16 °C, die schwereren bei 17 bis 18 °C präsentiert.

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