Weinsorten Geschmack

Erkennen Sie Weinaromen: Seele des Weins

Für das Aroma, den Geschmack und den Alkohol- und Tanningehalt sind die jeweiligen Rebsorten verantwortlich. Neuseeländische Weine, vor allem aus der Region Marlborough, entwickeln durch das Küstenklima und die intensive Sonneneinstrahlung einen harmonischen, süß-säuerlichen und leichten Geschmack. Manche von ihnen haben jedoch Liebhaber auf der ganzen Welt gefunden und überzeugen durch ihren einzigartigen Geschmack. Der Weißburgunder in Österreich wächst darüber hinaus zu einem substanzreichen Weißwein mit feinem, mandelartigem Geschmack und pikanter Säure.

Erkenne Weinaromen: Weinseele

Der Duft ist die Herzensangelegenheit des Weines - aber warum schmeckt der Geschmack überhaupt anders? Richtig im Denken, aber unglücklicherweise im Inhalt: Die Aromen des Weines entspringen viel mehr als nur den eingesetzten Rebe. Warum können Weinsorten trotz nahezu gleicher Traube so anders schmecken: Wie ist das lokale Raumklima, in welchem Land (Terroir) werden die Reben gereift, wie werden sie betreut, wie lange dauert die Reifung des Weines und in welchen Behältnissen erfolgt dieser Vorgang?

Der Geschmack wird von der Rebsorte bestimmt, man könnte auch einfach ausdrücken. Die primären Aromen von Wein können sehr vielfältig sein: Dagegen hat ein Wein vom Typ Kabernet mit einem Hauch von Heidelbeeren und Zwetschgen und gelegentlich auch mit einem ledrigen, kräftigen Geschmack. Wie bei der primären Ausführung können auch die Sekundärmerkmale völlig anders sein: Manche Menschen kennen zum Beispiel Hefen, Milcherzeugnisse, Bananen oder Papayas und manchmal auch Marmeladen, die in diesem Duft eine Rolle spielen.

Schließlich ist es die Alterung des Weines im Barrique, die dem Rotwein eine zusätzliche Anmerkung gibt. Je nach Lagerort und Verweildauer im Barrique erhält der Weißwein einen leicht hölzernen Geschmack, aber oft auch - wie z. B. bei Whisky - einen bestimmten Geruch von vanilleartigen oder Feuchtwasser.

Übrigens sind diese Aromen besonders deutlich bei alten Sorten von hoher Ausprägung. Zum Beispiel einen Kabernet mit einem australischen und einem französischen oder einem europäischen Cabernetwein. Damit man einen guten Tropfen wirklich geniessen und alle Geschmacksnuancen wahrnehmen kann, sollte er vor dem Verzehr durchlüftet werden - Fachjargon: dekantiert und entkoffeiniert.

Aber auch im Weingläser geht das: Drehen Sie dazu das Becherglas kurz (aber intensiv), damit die Luftzufuhr zum Weingut und die oben erwähnten Aromen besser werden. Dadurch wird Ihr Geruchssinn und Geschmack zu einem viel komplexeren Erlebnis. Auch die Taufe des Glases mit dem später getrunkenen Most ist möglich.

Erkenne Weinaromen: Wer nicht schon ein leidenschaftlicher Weinkenner ist, kann einen guten Tropfen am Anfang kaum noch an seinem Duft wiedererkennen. In dieser Auflistung sind die weit verbreitetsten Rotweine und die Aromen, von denen sie perfekt zu unterscheiden sind, zu finden: Hinweis: Je nach Rebsorte können Sie andere Töne noch deutlicher im Duft wahrnehmen.

Hier sind nur die für die meisten Weinsorten charakteristischen Düfte aufgeführt. Erkenne Weinaromen: Wer mehr Weißwein liebt, findet hier auch einige berühmte Traubensorten, die man gleich an ihren weintypischen Düften erkennt. Aber auch hier können Sie andere Gerüche in Ihrer Rebsorte noch stärker dominieren.

Es gibt Dufträder für verschiedene Lebensmittel und vor allem für Genußmittel und damit zum Beispiel auch für Kaffe, Schoko, Whiskey zu haben. Auch zur Verfeinerung des Aromas über ein Rädchen bietet sich der Rotwein mit seinen zahllosen unterschiedlichen Aromen und Geschmacksrichtungen an. Diese sind in verschiedene Gebiete unterteilt, die Ihnen bei der exakten Bestimmung des Endaromas eines Weines behilflich sind.

Zum Beispiel unterscheidet sie einen fruchtigeren von einem pikanten Tropfen oder bestimmt, ob der Tropfen ein chemischeres oder blumigeres Bukett hat. Nachdem Sie festgelegt haben, welches dieser acht übergeordneten Aromen für Ihren Tropfen gilt, gehen Sie zum zweiten Ring des Aromarades. Auf diese Weise können Sie das Weinaroma präziser eingrenzen. Man kann das Beispiel eines Weines in Aromen einteilen, die nach Früchten wie z. B. Erdbeeren, tropischen Früchten oder Citrusfrüchten duften.

Für einen etwas balsamischeren Geschmack dagegen eine nach Holz, Fett oder Schalenfrüchten riechende Duftnote. Allmählich kommen Sie dem genauen Duft Ihres Weines näher. Wenn Sie sich zum Beispiel im ersten Arbeitsschritt für einen pikanten Tropfen entscheiden und im zweiten Arbeitsschritt präziser erkennen, dass der Tropfen nach Gewürzen stinkt, können Sie jetzt noch präziser bestimmen, welche Art von Tropfen Sie gerade einnehmen.

Man unterscheidet z.B. zwischen den Sorten Kürbis, Pfefferminz oder geschnittenes Gemüse. Nur allmählich wird das Duftrad zu einem wesentlichen Bestandteil der Sprache des Weines. Diverse Wein-Aromen entsprechen keiner Qualitätsklasse. Subjektiv gesehen gibt es für einen Weinkenner kein "bestes Aroma": So ist der Wein zum Beispiel in der Bundesrepublik sehr beliebt - was nicht unbedingt bedeutet, dass man auch sein eigenes Bouquet mag.

Die Aromen des Weines entscheiden nur über die Seelen, aber sie sagen nichts darüber aus, ob Sie den Tropfen auch mögen. Deshalb sollten Sie nicht den besten Duft des Weines kennen, der sich kaum anhand einer Skala der Qualität erklären kann.

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