Weißwein Chardonnay

Le Chardonnay

Ein Teil des Chardonnay geht in Spanien in die Cava-Produktion. Ein erfrischendes Glas Weißwein an warmen Tagen? Bei Tournus könnte eine Siedlung namens "Chardonnay" der Sorte ihren Namen gegeben haben. Der Chardonnay ist eine der beliebtesten Rebsorten weltweit und steht wie kaum eine andere für reichhaltige und vollmundige Weißweine. Ob jung und frisch aus dem Stahltank oder fett und kräftig aus dem Barrique, Chardonnay überzeugt immer.

Le Chardonnay

Die Weinrebe wird von den Weinbauern wegen ihres großen Extrakts und Zuckergehaltes sehr geschätz. Der Chardonnay wächst auf nahezu allen Bodenarten und unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, denn er ist eine Varietät - je nach Bodenart, Bodenbeschaffenheit, klimatischen Bedingungen und Produktionsweise hat er ein anderes Antlitz. Er hat in einer wärmeren Gegend eine goldgelbe Färbung und ein Aroma von Karamel und Tropenfrüchten.

Für die Entfaltung des Chardonnay-Charakters ist die Zeit der Ernte von Bedeutung, da er bei überreifer Rebsorte seinen sauren und starken Geschmack verliert. Der Kanton Valais, der Kanton Waadt und der Kanton des Tessins gehören zu den Vorreitern der Chardonnais. Die frühzeitige Ernte bringt frischen Geschmack. Die Sektproduktion dort kommt auch dem Chardonnay-Anbau zugute.

Der Chardonnay spiegelt die lokalen Unterschiede sehr gut wieder, was ihm ein Höchstmaß an Ursprünglichkeit gibt. Ein Chardonnay wird je nach Boden beschaffenheit eher leicht und süß bis massiv. Der Chardonnay ist ein besonders heller und jugendlicher Begleiter zu herrlichen Gerichten mit Fischen und Meerestieren. Der Chardonnay zeichnet sich auch durch seine vielfältigen Veredelungsmöglichkeiten aus.

Im Gegensatz zu den meisten Weißweinen kann der Chardonnay in Eichenfässern zu einem Barriquefass ausgebaut werden. Frisch und fruchtig wird der Sekt gekeltert. Der Chardonnay wird meist nach Sorten gekeltert, kann aber auch für attraktive Zusammenstellungen verwendet werden. Diese Sorte hat ihren Anfang im Nahen Osten. Chardonnay wurde im Laufe des Mittelalters durch benediktinische und zisterziensische Kloster in ganz Europa verbreitet.

Mit dem Chardonnay wurde vor allem der Burgunder zu einer der besten Anbauregionen der Welt. Die hohe Qualität und Vielseitigkeit in Bezug auf Anbau weise, Boden beschaffenheit und Produktionsverfahren machen sie zu einer begehrten Traubensorte auf der ganzen Welt. Chardonnay ist die zweitbeliebteste weiße Traubensorte in Deutschland. Im Champagner ist die Sorte Chardonnay für den edelsten Weißwein zuständig und bildet zusammen mit dem Spätburgunder und dem Spätburgunder die Grundlage für die Herstellung von Champagner.

Mit Chardonnay werden etwa 45.000 ha in Californien bepflanzt. Lange Zeit produzierte er holzhaltige Chardonnay-Weine mit einem hohen Alkoholanteil und Butteraroma. Rund 12.000 ha Chardonnay-Trauben werden von Weinbauern aus Italien zur Verfuegung gestellt - darunter auch in den Gebieten Trient, Puglia, Lombardei, Südtirol, Italien, Sizilien und Friuli. Der Kanton Valais, der Kanton Waadt und der Kanton des Tessins gehören zu den Vorreitern der Chardonnais.

Die frühzeitige Ernte bringt frischen Geschmack. Die Sektproduktion dort kommt auch dem Chardonnay-Anbau zugute. Alles in allem ist die Sorte Chardonnay dank des dort herrschenden milden Wetters zart. Der Chardonnay wird hauptsächlich in der Region Styria und im burgenländischen Raum angebaut. Der Chardonnay wird in zunehmendem Maße in der Bundesrepublik produziert, vor allem in Badischen, in der Pfälzischen und in der Rheinhessischen Region.

In der Regel werden sie getrocknet entfernt.

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