Wein

Weißwein Käse

Nur Heumilch ist für die Herstellung von hochwertigem Hartkäse geeignet. Wahrscheinlich haben Sie es schon gehört: Sie sollten Weißwein mit Käse und nicht Rotwein trinken. Nicht nur verrückte Ratschläge von versnobten Wein- und Käsekennern. Weißwein eignet sich eigentlich viel besser als Begleiter zu Käse als Rotwein. Der Asmonte harmoniert mit einem kräftigen Weißwein oder einem samtigen Rotwein mit weniger Tannin und etwas Barriquereifung.

Ursprung & Sinn

Zur Produktion von hochwertigem Schnittkäse ist nur Heumilch geeignet. Man kennt sowohl naturgereiften Schnittkäse, wie den sogenannten Immentaler, als auch Rotkäse. Beides fördert die Rindenbildung und dient der Erhaltung des Käse. Weil Heu-Milch meist nur durch Weidewirtschaft möglich ist, kommen die österreichischen Hartkäsesorten wie z. B. Almkäse oder Ementaler vorwiegend aus den Bergen.

Gebirgskäse, Österreichs bekanntester Schnittkäse, macht bemerkenswerte 15% aus. Vor allem die harmonische Verbindung von Käse und Weißwein basiert noch immer oft auf Tradition. Diese Käsesorten mögen nicht nur starke rote Weine, sondern auch reife Weissweine mit viel Emaille oder süsse Weine mit guter Säuerlichkeit. Ausgereifte, substanzreiche Weissweine unterstreichen die Nase dieser starken Käsesorte durch ihre zarte Säuerlichkeit.

Die salzigen Töne der gereiften Käsesorten verleihen dem Geschmack eine weitere Nuancierung. Käse und Weine haben hier die selben Vorteile: Harmony wird von Cuvée’s internationalem Stil, sowie stark entwickeltem Spätburgunder und Zweeigelt getragen. Der Einklang von Schnittkäse und süßem Käse wurde lange Zeit verkannt, wird aber als sehr verlässlich angesehen.

Die diskrete Salzbildung des reifen Käse wird von der süßen Schmelze des Weines gut aufgenommen. Er kann säurehaltig sein, weshalb er auch ein Geheimtipp ist.

Die Untersuchung zeigt: Weisswein schmeckt besser zu Käse als Wein.

Käse und Käse gehören zu den traditionsreichsten gegorenen Nahrungsmitteln der Erde. Bisher, jedenfalls als Laien, wurde angenommen, dass roter Weißwein die ideale Ergänzung zu Käse ist. Warum Menschen bestimmte Weinsorten oder Käse mögen, wollten die Studienautoren ausprobieren. Die Untersuchung umfasste 60 Teilnehmer, die je drei Weißweine (Chardonnay und zwei Spätburgunder und Gamay-Rotweine) und drei Käse (Comté, Époisses und Chaource) verkosten.

Von den Testpersonen sollte beschrieben werden, wie Weine und Käse schmecken: herb, säuerlich, pikant, tierisch. Bei der individuellen Verkostung empfanden die Prüfer den Epoisses-Käse als zu gesalzen, in Kombination mit einem guten Preis. Schlechter Tropfen und Käse wurden mit zu säuerlichen oder bitteren Tropfen zubereitet. Für den Gastronom ist diese Einsicht besonders dann von Bedeutung, wenn er gewisse Inhaltsstoffe vereint – und auch in der Diskussion mit dem Endkonsumenten über die Eigenschaften eines Weins.

Der Weißchardonnay passt besser zu allen Käsen als die beiden roten Weine. In Zukunft werden die Gastwirte wahrscheinlich darauf achten, keinen roten Tropfen mit Käseteller zu raten. Nun haben Sie noch mehr Kombinationsmöglichkeiten für Käse und Weine.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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