Weißwein Riesling

Riesenriesling

Im Laufe der Geschichte wurde der König der Weißweine aus wilden Reben am Rhein ausgewählt und weiterentwickelt. Im Fachjargon heißt er Weißer Riesling. Der Rheinriesling ist ebenfalls üblich, vor allem um ihn deutlich vom nicht verwandten Welschriesling zu unterscheiden. Diese weiße Rebsorte gibt auch in Deutschland flächenmäßig den Ton an. Für viele Weinkenner ist der Riesling die beste Weißweinsorte.

Riesenriesling

Der erste Riesling soll im Tal des Rheins gezüchtet worden sein. Dieses Privileg wird aber auch von der Österreichischen Wache in Anspruch genommen. Den Namen der Rebstöcke trägt entweder der dunkle Weinstock (Rußling), die rassige Säurestruktur (Rißling), die weißkirchenische Lage in der Österreichischen Wache (Ritzling) oder die Tatsache, dass bei hellem Frühjahrsfrost die Blumen zu tröpfeln anfangen.

Riesling ist die am weitesten verbreitete Sorte in ganz Europa. Die deutschen Anbauflächen mit einem größeren Teil sind der Rheinau, Mosel-Saar-Ruwer, Mitterhein und die Hessenbergstraße. Über 22% der Weinbaufläche in der Bundesrepublik entfallen auf Riesling. Bei Riesling ist zwischen trockener und edler Süße alles möglich. Die trockenen bis halbtrockenen Riesling-Sorten eignen sich gut zu chinesischem Wok, Gebäck, gedämpftem Meer- und Frischwasserfisch und gegartem Rindfleisch mit leichten Soßen.

Schöne Spätlese passt gut zu Sahne.

Riesling. Der beliebteste Weißwein in Deutschland

Riesling-Weine gelten als der King der Weißweine. Der Riesling belegt in Bezug auf Aromenvielfalt, Haltbarkeit und Anteil der Rebflächen in der Bundesrepublik eine führende Position (rund 23.500 ha, das sind 23 % der Gesamtfläche in Deutschland). Er zeichnet sich auch dadurch aus, dass er die Charakteristika von Standort, Anbaugebiet und Bodenbestandteilen reproduzieren kann, ohne den typischen fruchtig frischem Riesling-Geschmack zu beeinträchtigen.

Weil der Riesling in jeder Anbauregion Deutschlands zu Hause ist und damit über eine große Bodenvielfalt verfügt, können Weinliebhaber aus einer Vielzahl von Lagen wählen. Wahrscheinlich stammt der Riesling aus einer zufälligen Kreuzung und wird bereits seit 600 Jahren in der Bundesrepublik kultiviert und ist die Mutterrebe der Johaniters.

Der Rheingauer Riesling und der Moselriesling sind in ganz besonderem Maße in der Bundesrepublik zuhause. Riesling in der Bundesrepublik zieht die sonnenexponierten Steillagen unmittelbar am Ufer vor und fordert höchste Ansprüche an seine Anbaulagen. Der Riesling begünstigt zudem kühlere Lagen, da seine späte Reifezeit eine lange Zeit am Weinstock erlaubt und somit ein einzigartiges Säuresüßigkeitsspiel ausbildet.

In einigen Gegenden Deutschlands wird der Riesling beispielsweise nur von Anfang September bis Anfang September geerntet. WeinRieslingWein ist ein außerordentlich vielseitig einsetzbarer Speisenbegleiter, der ihm im Eingangssegment der leichten, weich-fruchtigen Stile über mal stark erratene Qualitätsweine, vom mal feingliedrigen Riesling-Kabinett über eine geballte Riesling-Spätlese bis hin zum hochqualitativen Schichtwein, der seine ganze Raffinesse zum Teil erst besonders reift, verleiht.

Spezialitýten wie z. B. Trockbeerenauslesen oder Eisweine sind weltweit begehrt und sichern nicht nur beim Riesling einen guten Ruf fýr deutsche Weinsorten im Auslande.

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