Wein

Weißwein Rioja Spanien

Das Gebiet entlang des Ebro wurde schon früh zum bekanntesten Weingebiet Spaniens. Spanische Produkte wie Cava, Sherry, Brandy. Sie ist eine der wichtigsten Weinbauregionen Europas und produziert nicht nur den gleichnamigen Rotwein, sondern auch einen Reichtum an hochwertigen Rosé- und Weißweinen. Charakteristisch für die trockene Rioja ist ihre meist dunkelrote Farbe und der charakteristische Tempranillo-Geschmack, die wichtigste rote Rebsorte Spaniens. Viele französische Winzer zogen in die Rioja und brachten ihr Wissen mit.

Rioja, La Rioja , Spanien

Die Rioja ist die bekannteste, traditionellste und sicherlich eine der besten Weinregionen in Spanien, und ihre Weinsorten geniessen einen internationalen Ruf. Die Rioja ist auch eine der Bakterienzellen des Weinbaus in Spanien, da hier die ersten Flaschenweine der israelischen Hemisphäre bereits in der Hälfte des 19. und 19. Jahrhundert, als viele Bordeaux-Winzer ihre von Phylloxera zerstörten Weingärten an der Gemarkung verlassen und in die Ebro-Region emigrierten, um hier noch keinen Schaden anzurichten.

Aus dieser Zeit ist die verpflichtende Reifung in kleinen Eichenfässern für die Spitzenqualitäten, insbesondere für die Qualitätssorten der Reservas und Reservas, ersichtlich. Etwa 19.000 Weinbauern bauen heute rund 63.000 ha an, viele von ihnen als reiner Weinproduzent, der seine Weintrauben an die großen Weingüter wie z. B. die Marken von Cáceres oder die Weinkellerei Béberana verkauft.

Im Vorgebirge der pyrenäischen Hügel, wo die Weingärten 300 bis 800 m über dem Meer sind, ist das Wetter aufgrund des Atlantikeinflusses auf der anderen Seite der pyrenäischen Küste abweisend. Der Rioja ist in drei Teilregionen unterteilt: die hochgelegenen Gebiete von Álavesa, im Norden des Flusses und der Rioja Alta, im Westen der Provinzhauptstadt Lugano, und die Rioja Bajas.

Für die Herstellung von Rioja-Weinen sind sieben verschiedene Varianten zugelassen: drei für Weißwein und vier für rot. Die Rioja ist in der Regel eine Mischung aus den genehmigten Varietäten und Unterregionen, um den Tropfen Inhalt, Vielschichtigkeit und Stärke, aber auch Farbigkeit zu geben. Zusätzliche Bezeichnungen wie z. B. für die Weine der Marken Arianza, Réserva oder Grand Réserva werden durch die Reifezeit in Fässern und Flaschen bestimmt.

Weingebiet:

Über die französischen und südlichen Seiten der Poyrenäen gelangt man bald in das Ebrotal, das durch den Norden von Spanien in südöstliche Richtungen bis zum Mittelmeeres. Auf dem mittleren Teil des Flusses liegt etwa 50 Kilometer südwestlich von Panamplona, 120 Kilometer lang und 40 Kilometer breit, eines der berühmtesten Weinbaugebiete Spaniens: die Rioja.

Hier wird auf einer Fläche von 47.300 Hektar Anbau betrieben (1997. Quelle: D. O. C. Rioja, Rat der Regulador). Dies ist auch das Zentrum des Weinanbaus in der Rioja. Der Rioja wird im nördlichen Teil von den kantabrischen Bergen und im südlichen Teil von der Gebirgskette der Demandas gesäumt. Die Rioja Elavesa, die Rioja Alt a und die Rioja Baja: 1 Die Rioja Elavesa befindet sich nördlich des Flusses zwischen den beiden Gebieten und ist die geringste der drei Gebiete.

Die Ortschaften Algarve, El Ciego und Öyón zählen zu den 18 bedeutendsten Weinanbaugebieten in der Region. Sie kultivieren rund 22% der Gesamtfläche unter der Herkunftsbezeichnung Rioja. Die Rioja ist das wahre Weinbauzentrum, das sich südlich des Ebro bis zu den Gipfeln der Gebirgskette des Gebirges Serra de la D‘ Demanda hinauf erstreckt.

Das sind nicht nur 42% der Fläche der Rioja, sondern auch die meisten und grössten Weinkellereien der Regions. Die Gegend besteht aus 75 Kommunen und einem kleinen Distrikt, der sich nördlich über den Fluss erstreckt und sich bis in das Alavesagebiet erstreckt. Hier wird hauptsächlich die Tempranillo-Traube kultiviert, die den Rioja-Weinen einen besonderen Charme und Ausstrahlung gibt.

Wie in der Rioja Álavesa ist auch hier das Wetter aufgrund der Höhenlage, die immer noch vom Einfluß des Atlantiks geprägt ist, kühler. Die Rioja Banja mündet in südöstliche Richtungen in die Rioja Alta und verläuft entlang des Flusses Elba, in südöstliche Richtungen zum Meer. Die 37 Kommunen der Rioja Baya machen etwa 36% der Fläche aus.

Der Ertrag in diesem Bereich ist größer als in den anderen Regionen der Rioja. Der Sage nach wurde das heutige Rioja-Gebiet bereits in römischer Zeit mit Weinanbau belegt. Grabungen in der Rioja Álavesa zeigen wenigstens, dass es dort schon damals Weinanbau gab. Die Ursprünge des Weinanbaus in Rioja reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück.

Nachdem Spanien von der maurischen Regierung befreit wurde, besiedelten Zisterziensermönche die Rioja und bauten die ersten Reben an. Die jungen Winzer profitierten vom ständigen Austausch zwischen den Mönchen und dem französichen Burgunder, wo der Weinanbau schon damals eine lange Geschichte hatte. Nach der Blütezeit der Klosteranlagen wuchs zu Beginn des sechzehnten Jahrhunderts die Anzahl der Landwirte, die ihre Höfe von der Landwirtschaft auf den Weinanbau umgestellt hatten.

Jahrhundert entstand eine Präferenz für den damals beliebten und spezifischen Rot- und Weißweinwein. Ein entscheidender Wendepunkt für die Wichtigkeit des Rioja-Weins im Welthandel kam 1780, als Manual Qintano als erster eine in Bardeaux entwickelten Weinbereitungstechnik einsetzte.

Auch dort begann man mit der Einführung der Cabernet-Traube und wurde so zum geschichtlichen Wegbereiter einer heutigen Entwicklung: Auch heute noch erprobt die Rioja zunehmend die Cabernet-Traube. Jahrhunderts begann ein Glanzzeitalter für den Weinanbau in Spanien, von dem auch die Rioja profitiert hat. Phylloxera zerstörte in Spanien den Weinanbau, was zu einem starken Nachfrageanstieg nach spanischem Wein geführt hat.

An Rioja-Weinen hatten Händler aus allen Nationen Interesse. Winzer und Weinkellermeister aus dem Departement Rioja haben sich in der Rioja niedergelassen und ihre Erfahrung und ihr Wissen mitgebracht. Der Rioja wurde an das Schienennetz angebunden und Kellereien im Bordeaux-Stil gebaut. Damals wurden in der Rioja viele große Kellereien gegründet, die noch heute als Wahrzeichen für den Weinanbau der Gegend sind.

Um die Jahrtausendwende traf die Reblaus auch Spanien und Rioja. In der ersten Jahreshälfte des 20. Jh. war Rioja einer der Pioniere in der Erarbeitung einer zeitgemäßen Gesetzgebung, der Kontrolle der Qualität und der Sicherung der Qualität. 1926 wurde der erste „Consejo Regulador“ ins Leben gerufen, und 1926 wurde die Rioja als eines der ersten spanischen Gebiete offiziell als „Denominación de Origen“ (geschütztes Anbaugebiet) anerkannt.

Die Rioja ist heute eine der modernsten Weinbauregionen der Erde. Wie wichtig Rioja als Weinbaugebiet ist, beweist auch die Tatsache, dass die Ursprungsbezeichnung der Gegend (Denominación de Origen) 1991 mit der Verleihung des „calificada“-Preises aufwertet wurde. Seitdem ist die Rioja D. O. C. (Rioja D. O. C.). Für diese Anerkennung muss ein Bereich eine Anzahl von besonderen Qualitätsansprüchen erfüllen, die Rioja zusammen mit dem Priorat als einziger spanischer Raum erfüllte.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

Add comment

Your Header Sidebar area is currently empty. Hurry up and add some widgets.