Weisswein Trauben

Die Lesezeit

Eine rote Traubenbeere nehmen, leicht zerdrücken und einige Tropfen in einem Glas sammeln. Der Vorteil spätreifer Trauben muss nicht unbedingt sofort geerntet werden. Sie können dies leicht überprüfen, wenn Sie eine blaue Traube aufschneiden und auspressen. Wahrscheinlich wird der beliebteste Wein aus den Weintrauben hergestellt. Sie enthalten nicht so viel Fleisch wie Tafeltrauben, aber mehr Säure und Geschmack, die für klassische Weine so wichtig sind.

Die Lesezeit

Die reifen Trauben müssen nicht zwangsläufig gleich geerntet werden. Die Spätlese macht die Weinsorten voll und kräftig. Die Zuckergehalte in den Früchten steigen weiter an, der Säuregehalt sinkt weiter. Dies betrifft die weißen und roten Trauben. Die Weinbauern bemühen sich in Gebieten mit einem kühlen Kontinentalklima, die Ernte zu verlängern, um ein höheres Mostgewicht und damit vollere, edelere Tropfen zu erhalten.

Dort ist es jedoch oft eine reine Notwenigkeit, da die Trauben aufgrund der geringeren Temperatur später ausreifen. Durch die teils noch starke Tageshitze des Herbsts nimmt die Weinrebe auch nach der Reifung weiter zu und speichert in den Trauben die Zuckerung. Der Reifegrad der Trauben ist erreicht. Das Ergebnis ist Spätlese: vollmundige und aromatische Düfte.

Dies bedeutet, dass das Zuckerwachstum mit der Zeit abnimmt. Die Weinbauern senden ihre Erntehelferinnen und -helfer in den Weingarten, um die Trauben zu mähen. Aufgrund einer bewusst verzögerten Weinlese kommen mehr Extraktsubstanzen sowie mehr Poly- und Anthozyane (bei Rotweinen) in den Trauben vor. Daraus resultieren vollmundige, konzentrierte Tropfen - vor allem solche mit höherem Alkoholanteil, da der Weinstock mehr Zeit hatte, zuckern.

Ein guter Tropfen muss jedoch einen dem Reichtum an Extrakten angepassten Gehalt an Alkohol haben, um stimmig zu sein. Die Auszüge - neben den Zuckern sind dies vor allem Glyzerin, Säuren, Mineralien und Phenole selbst - steigen mit zunehmender Ausreifung. Die Weinbauern hinterlassen in einigen Gebieten einen Teil der reifen Trauben an der Rebe.

Auf diese Weise gelangen sie in das Überreifungsstadium. Die " Zuckerbalance " der Früchte ist schlecht, weil mehr geatmet als frisch geformt wird. Der Wassergehalt des Traubensaftes nimmt jedoch durch Verdampfung ab, die Konzentration des Zuckers nimmt selbsttätig zu: Der Zuckergehalt steigt: Eine mehr oder weniger große Zuckerreste verbleiben im Most und verleihen ihm eine feine, edelsüße Note.

Oftmals unterbricht sogar der Weinkellermeister bewusst die Vergärung, bevor der Kristallzucker komplett fermentiert ist. Bei Weinen aus überreifen Trauben ist die Süßigkeit zum Teil auf den höheren Fruktosegehalt zurückzuführen. Fruktose ist eine besonders qualitativ hochstehende Zuckersorte mit einer wesentlich höheren Süßeigenschaft als Glukose. Glukose ist die zweite Art von Glukose, die die Rebe ausbildet.

Liegt er zu Reifungsbeginn im Monat September noch bei über 80 Prozent im Traubenmost, steigt der Fruktoseanteil mit steigender Traubenreife unterproportional. Nach der Reifezeit enthält der Traubenmost etwa die gleiche Menge an Fruktose wie Glukose. Bei überreife Früchten dominiert die Fruktose selbst. Die Pilzart Populationen, ohne die es kaum eine Überreifung gibt, bauen mehr Glukose als Fruktose ab.

Der Fund der Spätlese geht auf das Jahr 1775 zurück. Fürst Abt von Fürst P. E. S. L. E. L. S. E. M. S. E. Der damalige Besitzer der Burg Johanisberg im Rheingaus musste jedes Jahr eine schriftliche Ernteerlaubnis erteilen. Als er ankam, waren einige der Trauben schon verrottet. Der Mönch hat die verfaulten Trauben getrennt gepresst.

Einer von ihnen erzählte dem Abtei später von dem aus ihnen hergestellten Wein: "Ich habe solche Weinsorten noch nicht in den Munde genommen. Bereits 1650 wurde in Ungarn in der Tokajer Region aus edlen, verfaulten Trauben gekeltert. Zu dieser Zeit schob der Administrator des Tokajer Schlosses die Ernte wegen eines drohenden Angriffes der Turks auf.

Nach der Sage war dies der erste Süßwein aus edlen, verfaulten Trauben. Der Eigentümer, Markgraf Bernhard van Lur-Saluces, kam spät von einer Russlandreise zurück, so dass die Trauben bereits in seinen Weingärten verrottet waren. Legendäre Weinsorten aus den Jahren 1811 und 1825.

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