Welche Weine haben wenig Säure

Der Höhepunkt aus Katalonien: ein perfektes Spiegelbild von Jahrgang, Terroir und Rebsorten.

Möchten Sie etwas weniger? mehr lesen. Wir haben hier Top-Empfehlungen für Sie: ausgesucht, individuell, passend, preiswert und einfach lecker. "Sie suchen einen Wein, der messbar wenig Säure enthält oder wollen einen, der mit einem sanften, milden Charakter punktet? Die Angabe "süß, halbtrocken" bezieht sich nicht auf den Säuregehalt, sondern auf den Restzuckergehalt und gibt daher nicht an, wie viel Säure (gesamt oder anteilig) ein Wein enthält.

Sonst wären alle Weine ungenießbar.

Der Höhepunkt aus Katalonien: ein perfekter Spiegel von Jahrgängen, Terroirs und Rebsorten.

Der Säuregehalt ist ein unterstützendes Moment des Weines. Weißweine mit wunderschöner Säure machen appetitanregend. Selbst bei Rotweinen kommt man nicht ohne eine gute Dosis Säure aus. Der Säuregehalt stärkt die Aroma- und Geschmacksnote auf der einen Seite, er formt die tatsächliche Struktur des Gaumens im Gleichgewicht mit der Süße, dem Spiritus und den Bitterstoffen.

Die Weine mit niedrigem Säuregehalt erscheinen flächig und mager. Zu viel Säure hingegen hinterläßt ein scharfes und schweres Gaumengefühl. Zu viel Säure wird in der Regel durch unausgereifte Weintrauben oder zu hohen Ertrag verursacht. Die beiden Säurearten werden bei der Reife abgebrochen. Im Süden, in warmen Gegenden, geht die Äpfelsäure nahezu vollständig verloren und muss oft durch den Zusatz von Säure ausgeglichen werden.

Dagegen wird in nördlichen Gebieten die überschüssige Säure durch biologische Säureabbauprozesse zersetzt. Das macht den Wein weicher und nuancierter. Eine weitere Erscheinung hat auch mit der Säure zu tun: Sie besteht aus zwei natürlichen Bestandteilen, der Säure und dem Kieselsäure. Erst beim Abkühlen des Weines nach dem Weinkeller werden die Feinstrukturen ersichtlich.

Tartratkristalle haben keinen nachteiligen Einfluß auf das Aroma oder die Funktion. Im Wein ist es nicht erwünscht, daß die Säure in Form von Essig vorliegt. Er kommt in kleinen Quantitäten in jedem Wein vor, darf aber während der Verkostung nicht auffallen.

Was er über den Säuregehalt im Wein sagt

Mit dieser Bezeichnung denkt man bei den meisten Menschen gleich an Duschgele und Cremen mit dem Schriftzug "pH-neutral", um die hauteigene Gesundheit nicht zu gefährden. Jede wässerige Flüssigkeit hat jedoch einen pH-Wert auf einer Skalierung zwischen 1 (sauer) und 14 (alkalisch). Für Weinliebhaber ist auch der pH-Wert wichtig.

Bei Wein ist der pH-Wert ein Indikator für den nichtflüchtigen Säuregehalt, den man beim Genuss genießt. In der Summe können Weine als Säurelösung zwischen etwa 2,9 und etwa 4,0 variieren - ja, je nach Traubensorte und Anbauland. Wie viel Säure ein Wein hat, hängt jedoch nicht allein vom jeweiligen Weinwert ab:

Auch basische Komponenten, wie z.B. Calcium oder Calcium, wirken sich auf den Eigengeschmack aus und kompensieren ggf. die Säuregehalte etwas. Eine gute Säure verleiht dem Wein in der Regel eine strukturierte und fruchtige Note. Zu säurearme Weine werden oft als zu langweilig und wenig wertvoll angesehen.

Der Wein ist zwar sauer, aber er hat noch mehr zu bieten: Der pH-Wert eines Weins und damit sein Säuregehalt hängt in erster Linie von der Traubensorte und den Mineralien ab, die auch über den Erdboden zu den Weintrauben kommen. In reifen Weintrauben sind drei Hauptsäuren enthalten: Wein-, Äpfel- und Zitronensäure.

Weitere SÃ??uren wie EssigsÃ?ure, ButtersÃ?ure, MilchsÃ?ure oder BernsteinsÃ?ure werden bei der weiteren Verarbeitung der Weintrauben, zum Beispiel bei der GÃ?rung in HolzfÃ?ssern oder in StahlbehÃ?ltern, produziert. Abhängig von der Gärungsdauer und der weiteren Entwicklung des Weins schwankt der Säuregrad, den Sie später probieren können.

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