Wein

Welcher Käse zu Rotwein

Welche fünf Paarungen garantiert sind, sagen wir Ihnen. Nein, es ist nicht der Rotwein, der gut zu Käse passt. In der Tat harmonieren nur wenige trockene Rotweine mit dem Milchprodukt. Für jeden Käse muss der richtige Wein gefunden werden. Gegen die verbreitete Meinung: Man muss nicht unbedingt Rotwein zu Käse trinken, schon gar nicht zu stark und alkoholisch, da diese nur mit wenigen, sehr aromatischen Käsesorten verträglich sind.

Käsesorten und Weine

Starke Weinsorten sind den so genanten leichten Weinen vorgezogen, da viele Käse recht massiv sind. Weisswein passt meist besser zu den unterschiedlichen Käsen als Rotwein. Weil etwas Speisesalz an der Käsereifung beteiligt ist, erweist sich das im Rotwein enthaltene Gerbsäuregerbstoff oft als Harmoniehemmer in Kombination mit einer pikanten, salzhaltigen Schale.

Weissweine mit intensivem Fruchtanteil und starker Säurestruktur eignen sich für alle Frischkäse, z.B. für Wildschwein oder Rollen. Nicht in Barriques gereifte, jugendliche Weissweine mit Käse mischen. Denn die butterigen Holztöne harmonisieren nicht mit dem Geschmack des Käses. Soll es Rotwein sein, sind nicht zu tanninhaltige Traubensorten zu favorisieren. Der erste Schritt besteht darin, den Gaumen mit Wasser zu spülen, damit sich das Bukett im Gaumen ausbreiten kann.

Nach dem Auflegen eines mundgerechten Käsestückes auf die Lasche wird der Käse verkleinert, gegen den Geschmack gedrückt, wieder fallen gelassen und anschließend mit einem kleinen Weinschluck gewaschen. Nachdem sie zusammen geschluckt wurden, dürfen weder der Käse noch der Tropfen den Käse übertreffen.

Önologie Welcher Käse zu welchem Jahrgang?

Bevorzugt wird ein deftiges Goudaer Getränk zusammen mit einem starken Rotwein genossen – zumindest ist das die gängige Ansicht. Denn Käse und Rotwein werden als kulinarische Traumpaare betrachtet. Tatsache ist, dass die Wahl der richtigen Begleiter aufgrund der großen Sortenvielfalt nicht leicht ist, zumal sich viele Käse am besten mit Weißwein kombinieren lassen. Denn Käse hat neben Milchprotein auch salzhaltige, säuerliche, pikante oder süsse Bestandteile, vor allem Fette, die den Gaumen bereichern und die feinen Düfte des Weins bedecken können.

Damit Sie sich besser zurechtfinden, ist es hilfreich, die Käsesorten in Sorten und Kategorien einzuteilen. Quark (Doppelrahm, Quark, Robiolia, Sainte-Maure frais): Ein frisch-süßer Weisswein paßt hervorragend, weil er den Geschmack des Käses mit seinen Fruchtnoten untermalt. Ziegen und Schafe (Banon, Bougainville de la Cruz, Cristina de la Cristina, Sainte-Maure): Wenn der Käse frisch ist, werden fruchtige, junge Weinsorten ausgewählt.

Gereift und/oder mit pikanten Kräutern: mittlere bis komplizierte Weissweine, die die stärkeren Käsearomen gut aufnehmen. Käsesorten mit unbeheiztem Pressteig (Appenzeller, Gauda al, St. Nikolaus, Tomas de Savoie): Ein Etui für edle, vielschichtige Weine und für reichhaltige, fruchtige, cremefarbene Weissweine mit niedrigem Säuregehalt und hohen Alkoholgehalten.

Käsesorten mit warmem und gepressten Käse (Comté extralux, Greyerzer, Manchego, Parmesan, Sbrinz): Durch ihren hohen Gehalt an Salzen und Fetten ist das Milchprotein dieser Käsesorten in der Lage, Gerbstoffe zu bindet. Aus diesem Grund zählen diese Käsesorten zu den wenigen gutmütigen Rotweinbegleitern. Schmelzkäse mit gewaschenen Rinden (Ami, Chambretin, Époisses, Langres, Liwarot, Münster, Reblochon): üppige Weinsorten mit und ohne Holz, höherer Alkoholgehalt und Emaille sind hier richtig.

Weichkäsesorten mit weißem Schimmel (Brie de Méaux, Brillat-Savarin, Kamembert, Champagner, Coulommiers): diese Art von Käse polstert die Säuren der Weinsorten, läßt die Früchte auf angenehme Weise in den Mittelpunkt zurück. Dazu: fruchtige, leicht ausgereifte rote Weinsorten mit mäßiger Verwendung von Holz wie Spätburgunder und Chilischoten.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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