Wein

Welcher Wein hat am Wenigsten Säure

Im wärmeren Bereich lassen die Hitze und die Sonne die Säure in den Trauben schneller verdunsten. Weine aus südlichen Regionen sind daher meist weniger sauer. Vertragen Sie Wein mit niedrigem Säuregehalt? Je höher der Unterschied zwischen Tages- und Nachttemperatur, desto mehr Säure produziert die Rebe. Sobald es ankommt, regt es die Produktion von Magensäure an, die Fett und Eiweiß spaltet und so die Verdauung ermöglicht.

Welcher Wein hat den geringsten Säuregehalt?

Die Angabe „süß, halbtrocken“ bezieht sich nicht auf den Säuregehalt, sondern auf den Rest-Zuckergehalt und gibt daher nicht an, wie viel Säure (gesamt oder anteilig) ein Wein hat. Neben der hauptsächlich von der Rebsorte abhängigen Säure gibt es im Wein auch die von der Weinbereitungstemperatur, der Presstechnik und der Hefe abhängige Säure sowie schwefelhaltige Säure, die durch den Einsatz von Sulphit (SO2) als Konservierungsstoff hergestellt werden kann.

Im Allgemeinen sind viele sündige Rebsorten an sich wenig sauer, aber oft gut sulfatiert.

Der Wein und der Bauch

Bisweilen sind es nur gewisse Rotweine oder gewisse Weissweine, die solche Reaktion auslösen. Das Ende des inkarnierten Alkohol ist der Bauch – wenigstens das vorübergehende Ende der Linie. Aus diesem Grund wird Wein in allen Kulturkreisen oft zum Trinken verwendet. Es stellt sicher, dass das Säuremilieu im Bauch einen pH-Wert von weniger als 1: sehr saur.

So kann bei Menschen mit einer hohen Magensäurebildung in großen Alkoholmengen eine Magenschleimhautreizung auftreten. Dies betrifft den allgemeinen Bereich des Alkohols. Die Säure wird dem Wein zugesetzt. Insbesondere Weißweine mit erhöhtem Säuregehalt (pH 2,8 bis 3) können zu Bauchschmerzen, Magenverbrennungen und Gastritis neigen. Über Bauch und Därme wird der eigentliche Spiritus aufgenommen und zur Haut befördert.

Auf leeren Magen dauert der in einem Glas Wein enthaltene Spiritus nur 40 min bis zur Leberverarbeitung. Dabei wird es zunächst zu Azetaldehyd oxidiert und dann in Azetat (Essigsäure) umgewandelt, das dann allmählich in Muskelgewebe und Muskeln zerlegt wird. Danach werden in kürzester Zeit große Alkoholmengen überschwemmt, die die Haut nicht verträgt.

Es verbleiben Alkohole und Acetaldehyde im Körper. Die Blutgefäße werden durch den Spiritus geweitet, was zu einer erhöhten Dehydrierung (Schwitzen) und Harnausscheidung führen kann. In der Luft wird Azetaldehyd gar als „Alkoholfahne“ empfunden. Allergie gegen Wein oder bestimmte Bestandteile des Weines sind extrem rar. Aufgrund der immer wieder auftretenden Übelkeit wird der Bauch nicht nur von festen Lebensmitteln, sondern auch von jeglicher Magenübersäuerung befreit.

Es ist dementsprechend wohltuend, wenn nach der ersten Genesung wieder Säure in den Bauch gelangt. Wie schnell der Organismus Spiritus verwertet, ist unter anderem vom Mageninhalt abhängig. Sogar würzige Lebensmittel bremsen den Durchgang durch den Bauch und die Därme. Auf vollen Bauch kann es ein bis zwei Std. bis zum Eindringen des Alkohols aus einem Weinglas ins Innere des Blutes brauchen; auf leeren Bauch geschieht dies in 40min.

Der Wein ist eine Kalorienquelle. Die meisten davon stammen von Alkoholika. Ein 0,75 l Wein beinhaltet im Durchschnitt 500Kcal. Andererseits gibt Wein bereits Übergewichtigen einen weiteren Auftrieb. Azetaldehyd verlangsamt den Abbau von Fett im Körper. Dies trifft jedoch auf den allgemeinen Bereich des Alkohols zu. Der Wein stimuliert auch den Hunger und fördert den Konsum großer Mengen an Lebensmitteln.

Wasser- und Salzverluste des Organismus durch Verdampfung und Schweißbildung müssen durch große Flüssigkeitsmengen auszugleichen sein. Eine rohe Ingwerpflanze kann das Knebeln verhindern und den Bauch entspannen. Kopfschmerzen und Brechreiz mit einem anderen Gläschen Wein oder Likör zu mildern, kann zwar gelingen, ist aber riskant. Bei der Bekämpfung von Alkoholika wird der erste Sprung in Richtung Abhängigkeit gemacht.

Kalorienmenge in einer Weinflasche (0,75 l) oder ein Gläschen Wein (0,2 l), je nach Alkohohlgehalt.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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