Welcher Wein zu was

Zu welchem Wein passt das Essen?

Wer gerne den richtigen Wein mitbringt, für den haben wir einen aromatischen Führer in sechs Geschmacksrichtungen geschrieben. Ob der Weinliebhaber an den vielen Möglichkeiten verzweifelt und denkt, dass er eigentlich nur alles falsch machen kann. Gastronomie und Wein der Saison - die richtige Kombination? Sie finden ab sofort auch den monatlichen Wein- und Speisenführer mit Tipps zu Wein- und Speisenkombinationen der Saison, wobei auch schwierigere Kombinationen von Wein und Speisen dokumentiert sind. Eine unglückliche Auslassung will dieser etwas andere Berater beenden: die skandalöse Unterschätzung von Frauen als ideale Weinbegleiterinnen.

Welchen Wein gibt es zum Gericht?

Welchen Wein gibt es zum Gericht? Warum? "Dann bringen Sie einen geeigneten Wein zum Abendessen mit, Sie kennen sich aus." Wer auch gerne den Wein zum Fest mitbringt, für den hat er einen aromatischen Führer in sechs Geschmacksrichtungen geschrieben. Gerne können Sie dem Kochrezept eine Wein-Empfehlung hinzufügen, die genau auf das jeweilige Gericht zugeschnitten ist.

Die meisten Ratschläge zur Paarbildung können zwar mit Geschmacksblindheit befolgt werden, aber es ist für jeden Weinliebhaber besser, den passenden Wein zum Verzehr zu wählen. Da man sich ja in die Materie einarbeiten muss, habe ich sechs Geschmacksrichtungen geschildert, die das Wechselspiel von Speisen und Wein veranschaulichen.

Aus diesem Grund, wie so oft beim Wechselspiel von Wein und Essen: Der Beweis des Puddings liegt im Verzehr! Die Käsesorte sollte nicht zu stark sein, um dem Wein eine würzige Note zu verleihen. Entgegen den Erwartungen passen Salze und Früchte sehr gut zusammen. Der Salzgehalt der Speisen macht die Früchte im Wein besser sichtbar und die Früchte im Wein halten die salzige Note der Speisen in Schach.

Kombiniert man beides mit Sensibilität, weder zu viel Kochsalz noch eine richtige Obstbombe ins Fenster, wird diese Verbindung zu einer echten Liebesaffäre. Einige gute Schinkenscheiben, vielleicht serviert mit etwas frischen Ciabattas, in Verbindung mit dem von mir empfehlenswerten Sekt, bieten ein leckeres und lehrreiches Erlebnis. Dazu sollte kein starker, alkoholischer Wein serviert werden, da der Genuss von Wein den Schärfeeindruck steigert und nicht nur den Speisengeschmack verfälscht, sondern auch den Mund lähmt.

Wenn Sie der Pikanz mit dem Wein begegnen wollen, sollten Sie nicht nur auf weniger Alkoholgehalt achten, sondern auch auf einen Wein mit etwas Restzucker. Saure Noten im Speisen und der Säuregehalt im Wein sind weitere Kandidatinnen für eine vielversprechende Paarbildung. Gleichwohl trifft das Gesetz zu: Weder der Wein sollte wesentlich säurehaltiger sein als das Lebensmittel, noch andersherum.

Wie beim Wechselspiel von Kochsalz und Obst steht auch hier wieder die harmonische und nicht die kontrastreiche Gestaltung im Vordergrund. Wenn ich mir einen Schuss Zitronensaft mit dem Gericht vorstelle, dann kann es auch ein Wein mit einer profilierten Säuerung sein. Wird ein süßer Schaumwein von einem restlichen Süßwein begleitet, ergeben beide Impressionen klebrige Süsse.

Der gleiche Wein, der mit einem Äpfel- oder Birnenkompott serviert wird, besticht jedoch gerade durch den Kontrast. Wenn Sie sich ausreichend mit Säuren und Süßigkeiten, Schärfen und Salzgehalt auseinandergesetzt haben, gibt es noch einen weiteren Rat: Nehmen Sie sich Zeit: Besonders vibrieren die Geschmacksknospen, wenn Wein und Speisen ähnlich duften, z.B. wenn ein dichte, konzentrierte Wein mit Wäldern und Kräuter in der Nase zu Wild- oder Champignongerichten serviert wird.

Die Kombination von Hirschbraten oder Rehgulasch mit dem aromatischen Profil dieser Traubensorte ist schlichtweg unerreicht. Paarung war das Schlüsselwort und die Paarung von Speisen und Wein ist eigentlich wie in einer richtigen Partnerschaft.

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