Wein

Welcher Wein zum Käse

Ausgereifte, substanzreiche Weißweine bringen die Aromen dieser starken Käsesorte durch ihre zarte Säure sehr gut zur Geltung. Beim reiferen Käse verleihen ihre salzigen Noten dem Geschmack eine weitere Nuance. Unter den hartnäckigsten Fehlern, die um den Wein herum kursieren, ist, dass Rotwein im Grunde die gute und richtige Wahl für Käse ist, wahrscheinlich die älteste. Gewiss: Es gibt einige Rotweine, die mit einigen Käsesorten in einem bestimmten Reifegrad harmonieren. Dennoch ist nicht jede Käsesorte für jeden Wein geeignet.

Perfekter Wein zum Käse: Ein Versuch

Wenn man mehrere Leute befragt, welcher Wein am besten zu welchem Käse paßt, erhält man mehrere Auffassungen. Besonders bei der Verbindung von Käse und Wein denkt man an rot. Und das nicht nur, weil einige feine Rotweine gegen einen kräftigen, pikanten Käse wenig zu bieten haben.

Nur eine wässrige Anmutung seiner Düfte verbleibt auf der Duftzunge. Je butteriger und sahniger der Käse, desto mehr Säuren kann der Wein haben. Um so pikanter und gesalzener der Käse, um so süsser oder stärker kann der Wein sein. Das härtere und ältere der Käse, mehr Gerbstoffe kann der Wein haben.

Desto sauerer der Käse, desto süsser („halbtrockener“) kann der Wein sein. Desto mehr Käse auf der Servierplatte serviert wird, desto mehr sollte der Wein von der stärksten Abart sein. Kombinierter Käse: Eine große Anzahl von verschiedenen Weinen – Weiß- und Rotweine – aus verschiedenen Gegenden wie z. B. Frankreich, Österreich, Italien, Schweden, Schweiz, Spanien uvm. wurden serviert.

Ausführlich: Alle Wein- und Käseprodukte sind in jedem Netto-Markenrabatt erhältlich, der diesen Versuch mit freundlicher Unterstützung durchgeführt hat. Geruch: feinfruchtige Nuancen, ein wenig gelbe Äpfel, Honigmelonen, Veilchen. Im Ganzen aber ziemlich flach mit 11,5 Promille Blut. Geschmack: Viel zu dominant für einen fast nicht existierenden Stoff. Fertigstellung: Das Ergebnis ist eine Bestätigung des ersten Eindrucks.

Manche Käse machen den Wein gar sauer. Nasenschwamm: Zuerst verlockend, ängstlich zart. Mit 11 prozentigem Anteil an alkoholischen Getränken ein ziemlich fruchtloser Abgang. Nasenschwamm: Fast glasklar, ziemlich unauffällig in der Nasenpartie. Geschmack: Aus der Vernaccia-Traube gekeltert, weist der Weisswein ein wohltuendes Wechselspiel von frischer und zarter Säuerung auf. Der Wein erhält dadurch – bei 12,5 Vol.-% – eine latente alkoholische Wirkung.

Nasenschwamm: Tiefgründiges, reiches Gewand aus roter Beere: Finish: Ein herzhafter Nachgeschmack von Pflaumenmarmelade und Waldfrüchten mit einem feinen Brand (13%iger Alkoholgehalt ) und etwas zu dominantem Säuregehalt. Nasenschwamm: Eine Enthüllung und Duftexplosion: Brombeere, Himbeere, schwarze Johannisbeere, Orange, Tabak. Geschmack: Trotz starker Gerbstoffe ist der Wein auch auf der Zunge angenehm säuerlich.

Die gut strukturierte Säurestruktur wird durch eine angenehme Gewürznote ergänzt, die den Wein und seinen kräftigen Organismus wiederbelebt. Nachgeschmack: Schwere und feurige Farbe im lang anhaltenden Nachgeschmack ( „14%iger Alkoholgehalt“). Geruch: Reife Waldfrüchte, schwarze Kirschen, reife Birnen mit einem Anflug von alten Nuancen. Geschmack: Fein saftig und gut erreichbar am Geschmack, aber die Tanninsäure ist zunächst zu dominierend (was sich später beim Käse als vorteilhaft erweisen wird), der Rumpf nicht so massiv und kräftig wie bei vielen anderen Australier.

Nachgeschmack: fruchtiger, anhaltender Nachgeschmack ( „13,5-prozentiger Alkoholgehalt „) mit schönen fruchtigen und säuerlichen Anspielungen. Geruch: Weniger fruchtartig als gedacht, mit markanten Gewürz- und Ledernoten. Die Karosserie: ziemlich nervig. Ausklang: Der Ausklang ist kurz, aber erfrischend ( (12,5 prozentiger Alkoholgehalt). Mischen Sie Wein und Käse: Einige von ihnen entwickeln latente, unerfreuliche Bitterstoffe in Verbindung mit tatsächlich geeigneten Käsen wie Weichkäse und edlen Schimmelpilzen oder aber der Wein verwandelt den Geschmack in etwas wässriger.

Wegen ihrer eigenen Säuerlichkeit sind sie jedoch sehr schwierig zu verbinden und einigen Weinen die Schau zu rauben. Die Rieslinge hatten auch eine schwere Zeit mit der Ehe. Seine knackige, klare Säurestruktur bringt den Schmelzkäse wieder an seinen Platz und sorgt für ein wunderschönes Zusammenspiel der Aromen. Diese sind besonders scharf und können daher den Geschmack einiger Weine abdecken.

Die Käsesorten, so schmackhaft sie auch sein mögen – auf einer Käsetafel sind sie schwierig und launisch. Alternativ zu einem stark fruchtigeren und knackigeren Schiraz können Sie auch einen Pinot Noir und einen Schleppangel probieren. Die Harmonisierung der Mischung ist jedoch sehr stark vom Wein abhängig.

Tatsächlich ist Ziegelkäse für Trocken- und Fruchtweine mit feiner Säurestruktur vorbestimmt. Das Spektrum der Weine erstreckt sich von pikanten Aperitifs, starkem Mancha oder starkem Mancha bis hin zum etwas butterigen Baskischen Weinen. Als Faustregel gilt jedoch, dass die recht pikanten Hartkäse zu tanninreichen und fruchtig-würzigen Rotweinen tendieren.

Traditionell werden sie mit edelsüßer Beerenauslese gereicht – die Süsse und der Salzgeschmack des Käse konkurrieren hier auf der Lasche und schaffen so ein spannendes und vielfältiges Aromaspiel. Sie brauchen dann aber einen kräftigen Muskelkörper und eine gut strukturierte Säurestruktur. Das galt in unserem Versuch vor allem für zwei Weine: Wie bereits gesagt, lag die Mehrzahl der geprüften Weissweine unter den Vorstellungen und harmonierte nur mit wenigen Käse.

Unter den roten Weinen dagegen ragten zwei Fläschchen heraus: sowohl allein als auch in Verbindung mit sehr verschiedenen Käsesorten, die entweder ein stimmiges oder lebhaftes Aromenspiel aufwiesen. Beides können wir zu einem Käse-Abend mit Weintrauben und Weissbrot weiterempfehlen – aber einen ganz besonderen: den Schirazz.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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