Wein

Winzer Champagner

Zahlreiche Winzer produzieren ihren eigenen Champagner, manchmal große Weine in kleinen Auflagen. Neben den großen Champagnermarken wie Moët&Chandon, Lanson, Krug, Roederer oder Dom Perignon gibt es Tausende von kleineren Winzern, die Weinchampagner produzieren und verkaufen. Champagners de vignerons“ oder „champagnes de propriétaires“ kommen aus dem Chamapgne AOC und werden wegen ihres sehr guten Preis-Leistungsverhältnisses geschätzt und geschätzt. Im Kölner Weinkeller gibt es eine große Auswahl an Champagner von kleinen, aber feinen Winzern. Nahezu unbekannte Champagner von kleinen Winzern bieten viel Genuss zu moderaten Preisen.

Kleiner ist gut

Champagner ist nicht nur die Heimat der großen Brands. Zahlreiche Winzer produzieren ihren eigenen Champagner, manchmal große Weinsorten in kleinen Aufmachungen. Der überwiegende Teil der Weinflaschen bleibt bei Privatpersonen und in Spitzenrestaurants in Deutschland. Die Sektmarken wie z. B. Dominique Perrignon, Champagner Pommé, Champagner, Veuve Colicquot, Sekt, Moet&Candon, Champagner, Sekt, Mercier, Champagner, Wein, Mumm, Champagner, Perrier-Jouët, Röder oder Champagner sind auf beinahe jeder Weinkarte der Erde, in den Duty-free-Shops der Flughäfen und werden auch oft verlost, weil Prestigemarken dem Rezipienten etwas Spezielles anhängen.

Diese Champagner werden jedes Jahr in einer Auflage von mehreren 100.000 oder mehreren Mio. Stück vermarktet. Es handelt sich hier um Champagner, die keine glitzernden, weltweit bekannten Markennamen sind, aber dennoch einfache Namen wie z. B. Prevost, Wolke, Selosse, Egouriet, Lawal, Paolo Bart oder Diebolt-Vallois haben. Champagner, der aus kleinen Familienunternehmen stammt und ausschließlich aus eigenen Weintrauben hergestellt wird.

Der Jahresertrag eines solchen Betriebes beträgt zwischen einigen tausend und 100.000 Stück oder mehr – abhängig von der Hektarzahl der Anbaufläche der Familie. Etwa 15.000 Winzer hatten die großen Wohnhäuser jahrelang mit ihren Weintrauben versorgt. Zu groß war der Einsatz zur Herstellung des eigenen Champagners, es mangelte an logistischer und meist auch an der Hauptstadt.

Als einer der ersten gastonischen Chiquets traute er sich 1935, seine besten Weintrauben selbst zu bearbeiten. Er wußte als Weinbergbesitzer am besten, was mit seinen Weintrauben geschah und konnte ihre Kräfte ganz persönlich entfalten – in der großen Sektkellerei hätten sie zusammen mit dem Most anderer Weintrauben in einen großen Behälter gelegt werden können.

Unterscheiden sich Weinchampagner von den großen Warenzeichen? Wie bei den stillen Weingütern aus aller Herren Länder hat der Champagner in den vergangenen Jahren so große Erfolge in der Weinproduktion erzielt, dass es kaum möglich ist, einen falschen Tropfen zu produzieren: Seit jeher sind die großen Brands bestrebt, ihren Tropfen jedes Jahr die charakteristische Gicht und den typischen Geschmack zu verleihen.

Dies wurde mit einer in der Regel großen Sammlung von Basisweinen (auch aus den Vorjahren) und einer haustypischen Dosierung erzielt. Dass die Dosierung auch Mängel oder schlechte Qualitäten der Basisweine ausgleichen oder übertönen kann, ist kein Wunder – daher verzeichnen die aufmerksamen Betrachter eine in den vergangenen Jahren bei vielen Marken-Champagnern dezent gestiegene Restsüße und tragen zugleich dem wechselnden Durchschnittsgeschmack der Verbraucher Rechnung.

Nicht so bei Weinchampagnern: Dank des Familiengutes sind in der Regel hochwertige Standorte vom Type Groß- oder Premierminister-Cru zu haben. Und die brachialen Preise (2011 kostet das Kilogramm Champagner über 5 Euro) brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Auch ist es kein Zufall, dass je besser die Basisweine sind, desto weniger Dosierung ist nötig.

Der Champagner hat Wein ohne jegliche Dosierung produziert: z. B. die Dosierung des Weines in Form von Champagner, Rotwein, Brut Integration oder Sauce. Ohne oder mit minimaler Dosierung, aber dennoch kräftig, vollmundig, mit einem natürlichen Gleichgewicht von Säuren und Süßen. An den über 50 Jahre alten Reben werden die Weintrauben zum richtigen Termin geerntet und sind ausgereift. Da die Stückzahlen zum Teil so gering sind und die Winzer bereits von den Stammgästen aus der Hand genommen werden und die restlichen Fläschchen von den Genießern aus dem Mittelmeerurlaub zurückkehren, kommen viele dieser Winzer-Champagner gar nicht erst ins Land.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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