Wein

Wo wird Champagner Hergestellt

Der Champagner wird hauptsächlich aus drei Rebsorten hergestellt: Im Champagner arbeiten Klima, Boden, Rebsorten und Produktionsverfahren auf magische Weise zusammen. Doch wie werden sie hergestellt und was bedeuten „brut“ oder „demi sec“? Die Côte des Blancs, in einem Teil der Champagne, werden vorzugsweise reine Chardonnay-Cuvées hergestellt, der Blanc de Blancs. So entstehen erstklassige Produkte, viele davon nach langer Familientradition.

Wo wird Champagner bei uns hergestellt?

Der Champagner ist ein besonderer Drink, ein Genuss für den Geschmack und der ideale Wegbegleiter für spezielle Anlässe. The World’s Luxus-Führer wurde in die Welt der Sektkellerei bei Moet u. Candon in Epenay eingeführt. Eine Ablage, vielleicht zwanzig Stück, verschiebt sich in regelmässigen Intervallen und bringt die Flasche in Schwung.

In den Tresoren unter den Tresoren von Champagner, in der Mitte der Stadt, werden mehrere hunderttausend Tonnen Sekt gelagert. Nur an diesem Ort wachsen und gedeihen die Weine in einem genau abgemessenen, genau definierten Gebiet, das dann nach einem besonderen, auch akribisch vorgegebenen Ablauf geerntet und aufbereitet wird. Champagner ist das Resultat und nur hier in der Champagner kann er als Champagner zum Leben erwacht werden.

Es darf nur eine gewisse Mostmenge aus den Weintrauben entnommen und weiterverarbeitet werden. Maximal 102 l Traubenmost können aus 160 kg Weintrauben hergestellt werden; die ersten 82 l, die so genannte Cuvee, sind von besonders hoher Qualität. Der Basiswein wird nach dem Pressen, aus dem der Traubenmost hergestellt wird, durch Alkoholgärung hergestellt, die die Basis für den Champagner ist.

Eine so genannte Versammlung kann bis zu hundert unterschiedliche Weinsorten beinhalten und exakt die passende Mixtur ist die Basis für einen ausgezeichneten Champagner. Im Regelfall werden den Frischweinen noch alte Tropfen beigemischt, was eine gleichbleibend gute und für das Champagnerhaus typische Geschmacksqualität gewährleistet.

Die ersten Gärungen und das Vermischen der einzelnen Weinsorten werden in einem zweiten Arbeitsgang durchgeführt. Vor der zweiten Vergärung werden dem Most noch einmal Zugabe von Hefen und Zuckern hinzugefügt, nach etwa drei Monaten ist dieser Prozess ebenfalls zu Ende. Sie werden in speziellen Tischen platziert, 21 Tage lang geschüttelt und jeden Tag um ein Zehntel gedreht.

Kurze Zeit vor dem Schütteln werden die Fläschchen dann immer weiter gewendet, bis sie auf den Boden gestellt sind und sich die Bierhefe im Flaschenhals anreichert hat. Nahezu ein Drittel der Fläschchen werden bei Moet & Candon nach einer alten Überlieferung noch von Menschenhand geschüttelt; bei einer Jahresproduktion von rund 35 Mio. Fläschchen ist dies ein bemerkenswert hohes Niveau.

Der Hefepilz im Hals der Flaschen wird so lange abgekühlt, bis der hohe Flaschendruck als Stopfen aus der Flaschenwand schießt. Die Flüssigkeitsverluste in der Trinkflasche während der Herstellung werden durch das Champagnerhaus mit der sogenannten Dosierung ausgleichen. Jede Sektkellerei nutzt hier ihr eigenes Kochrezept, dessen Zugabe letztendlich den Genuss und die Anmutung des Sektes mitbestimmt.

Wie erkenne ich einen Champagner? Jetzt kommt die entscheidende Erkenntnis, wie man einen Champagner erkennen kann. Neben dem Geschmack und der Farbgebung des Sektes sollte man auf die Perle im Weinglas achten. Während sich der Champagner während der Gärung in der Flasche bildet, sind die Kugeln kleiner und aufsteigender.

Zudem sollte der Champagnerschaum eines Champagners etwas mehr Zeit im Weinglas verbleiben als bei Schaumwein oder anderen Sekte. Wie haben wir bei Moet u. Candon in der Nähe von Perth erlernt? Der Prozess zur Champagnerherstellung ist nicht nur gesetzlich sehr strikt reglementiert, sondern auch sehr alt. Während unseres Besuchs im Haus Moet u. Candon in Epenay konnten wir verschiedene Sorten von Vintage- und Cuvéechampagnern, weiss und rosa, probieren.

Wir haben festgestellt, dass besonders guter Champagner perfekt zu einem sehr gutem Essen paßt. Das Zusammenspiel der Einzelweine durch den Weinkellermeister und die technisch sehr schonende Herstellung ist für den nicht so erfahrenen Menschen zwar nicht sofort spürbar, aber die Verbindung der verschiedenen Geschmäcker eines Gerichts mit der dazu gehörenden Champagnersorte kann dem Geschmack eine wundervolle Erzählung von Weinstöcken, Vergärung, Luftsauerstoff, Windstärke und Witterung vorlegen.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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