Wein

Leichte Weine für den Sommer

„Sommerwein“ ist keine offizielle Weinkategorie, sondern ein Name für Weine, die bei warmen Temperaturen gut trinken. Entscheidend sind drei Punkte: wenig Alkohol, frische Säure und eine gute Kühlung. Wer an heißen Tagen ein Glas trinken möchte, ohne dass der Wein schwer und müde wirkt, sollte genau darauf achten.

Was einen Sommerwein ausmacht

Der wichtigste Faktor ist der Alkoholgehalt. Bei Hitze wirkt ein Wein mit viel Alkohol schnell schwer und ermüdend. Empfehlenswert sind Weine mit unter 12 Volumenprozent, gerne auch unter 11. Die Säure sorgt für den erfrischenden Effekt und macht den Wein lebendig. Ein guter Sommerwein ist trocken, frisch, leicht und elegant. Süße Weine oder schwere, holzbetonte Tropfen passen weniger gut zu warmen Tagen.

Die besten Weißweine für warme Tage

Unter den Weißweinen sind einige Sorten Klassiker. Sauvignon Blanc bringt frische, grasige Noten und eine lebendige Säure mit. Riesling ist ebenfalls eine gute Wahl, besonders die trockenen Ausbaustufen, die mit ihrer Säure und ihren fruchtigen Aromen überzeugen. Chenin Blanc bietet je nach Ausbau entweder frische, mineralische oder etwas reifere, aber dennoch elegante Stile. Alle drei Sorten finden Sie in vielen Regionen, von Deutschland über Frankreich bis nach Südafrika.

Rosé als Klassiker

Rosé ist der Klassiker unter den Sommerweinen. Die besten Beispiele kommen aus der Provence, aus Bandol und aus Tavel. Diese Weine sind meist trocken, haben wenig Alkohol und eine angenehme Säure. Sie passen gut zu leichten Gerichten, Salaten oder einfach für sich allein. Achten Sie beim Kauf auf trockene Rosés, denn manche günstige Varianten sind halbtrocken oder lieblich.

Leichter Rotwein für den Sommer

Wer lieber Rotwein trinkt, muss im Sommer nicht verzichten. Entscheidend ist, dass der Wein wenig Tannin und wenig Alkohol hat. Leichte Rotweine mit niedrigem Alkoholgehalt schmecken auch bei warmen Temperaturen erfrischend. Geeignet sind zum Beispiel junge, fruchtige Rotweine, die nicht im Holzfass ausgebaut wurden. Schwere, tanninreiche Rotweine sind dagegen eher etwas für kühlere Abende.

Die richtige Trinktemperatur

Die Serviertemperatur entscheidet über den Genuss. Weißwein und Rosé sollten gut gekühlt serviert werden, damit Säure und Frische zur Geltung kommen. Ein leichtes Rotweinchen verträgt ebenfalls eine etwas kühlere Temperatur als üblich. Stellen Sie die Flasche rechtzeitig in den Kühlschrank oder nutzen Sie einen Kühleimer. Übertreiben Sie es aber nicht, denn bei zu niedriger Temperatur verschwinden die Aromen.

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