Rebsorten und Regionen

Cabernet Sauvignon: Merkmale und Essensempfehlungen

Cabernet Sauvignon ist eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Rotweinsorten der Welt. Die Rebsorte stammt aus Bordeaux und wächst heute in vielen Weinbauländern. Der Wein hat kräftige Tannine, eine dunkle Farbe und ein beachtliches Reifepotenzial.

Herkunft und Anbau

Die Rebsorte ist eine natürliche Kreuzung aus Cabernet Franc und Sauvignon Blanc. Sie wächst in vielen Weinregionen, von Bordeaux bis Napa Valley, außerdem in Italien, Chile und Australien. Die Erträge sind gering, dafür sind die Aromen konzentriert. Die Reben mögen ein gemäßigtes Klima und vertragen unterschiedliche Böden.

Geschmack und Aromen

Cabernet Sauvignon schmeckt intensiv nach schwarzen Johannisbeeren, dunklen Kirschen und Brombeeren. Oft kommen Noten von Pflaumen dazu, manchmal ein Hauch von Paprika oder Kräutern. Das gilt besonders für Weine aus kühleren Lagen. Die Tannine sind markant und geben dem Wein eine feste, griffige Struktur. Junge Weine wirken dadurch etwas streng. Sie brauchen Zeit im Glas oder einige Jahre im Keller, um sich zu öffnen.

Passende Speisen

Dank seiner kräftigen Struktur passt Cabernet Sauvignon super zu gegrilltem oder geschmortem Rindfleisch, Lamm und Wildgerichten. Auch kräftige Käsesorten wie alter Gouda oder Bergkäse passen gut. Bei vegetarischen Gerichten eignen sich Pilzrisotto oder ein herzhafter Linseneintopf. Die kräftigen Tannine schneiden durch fettreiche Speisen und mildern so die Bitterkeit. So entsteht eine ausgewogene Kombination.

Servierempfehlung

Am besten trinkst du ihn leicht gekühlt. Vor dem Servieren dekantiere den Wein oder lass ihn mindestens 30 Minuten atmen. So kommen die Aromen besser zur Geltung und die Tannine werden weicher. Eine geöffnete Flasche hält gut verschlossen ein paar Tage. Auch am nächsten Tag schmeckt er noch gut.