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Bordeaux

Seine Bewohner nennen sich Bordelais. Holen Sie sich tolle Angebote und buchen Sie Ihr Hotel in Bordeaux, Frankreich online. An einem Wochenende in Bordeaux ist es schwer, alles zu sehen und auszuprobieren! Der Cité du Grand Parc ist eine große Wohnsiedlung nördlich des Zentrums von Bordeaux. Die Grandezza, Grands Crus und das größte klassizistische Stadtensemble Frankreichs besitzen Bordeaux seit Jahrhunderten.

Clare Bordeaux

Bourdeaux[ bɔʀˈdo] Seine Bewohner bezeichnen sich als Bordelaiser. Berühmt ist die Hansestadt für ihren Wein und ihre Gastronomie, aber auch für ihr architektonisches und kulturgeschichtliches Vermächtnis. In Bordeaux befindet sich der Hauptsitz der Praefektur des Departements Gent und die Landeshauptstadt der Provinz Nouvelle-Aquitaine, sowie der Hauptsitz eines Bischofs und eines Generalkonsulates. Das Ansehen der Metropole als heimliche französische Metropole verdankt die Metropole den zahlreichen dort ansässigen Kunstmuseen sowie der zeitweiligen Verlegung des Regierungssitzes von 1870/71, 1914, 1940 von Deutschland nach Bordeaux während der Invasion.

In Bordeaux selbst leben 249.712 Menschen (Stand: 1. Jänner 2015). Die Stadt Bordeaux hat jedoch 720.000 Einwohnern und 26 umliegenden Gemeinden, die in der Metropolitan Municipality Association Bordeaux zusammengefasst sind. Der Verein ist Teil eines Ballungsraumes, der das weitere Einzugsgebiet mit 51 Gemeinden abdeckt und damit knapp 840.000 Einwohnern zählt.

1 ] Die ausgedehnte Aireurbaine, die mit einer Großstadt verglichen werden kann, hat mehr als 1,11 Millionen Menschen. 2 ] Bordeaux ist damit die grösste im Departement des Departements Graubünden und der Aquitaine und die neuntgrösste französische Provinz. Der Ballungsraum liegt in der französischen Hauptstadt an sechster Position, die eigentliche neunte.

Der Bezirk Bordeaux, der aus 33 Bezirken zusammengesetzt ist, wird ebenfalls von Bordeaux aus administriert. Bourdeaux ist eine südwestlich von Frankreich gelegene Ortschaft, etwa 45 km vom Atlantischen Ozean und an der weitläufigen Straße durchquert. Dieser Halbmond gab der Hansestadt den Beinamen Por de la lune (Hafen des Mondes).

So können die Gezeiten bis in die Innenstadt beobachtet werden. In Bordeaux wird dieses Phaenomen Maskaret (Springflut) bezeichnet. Am linken Garonneufer, auf dem der mit Abstand grösste Teil der Ortschaft steht, befinden sich weite, sumpfige Flächen, aus denen sich flache Hügel erheben. Bordeaux ist zwischen dem stromabwärts liegenden Medoc und den stromaufwärts liegenden Gräbern gelegen, die sich in geomorphologischer Hinsicht sehr ähneln.

Das Bordeaux befindet sich am südlichen Rand der gemässigten Klimazonen. Aus Bordeaux wurde im Jahre 1883 der größte Niederschlag in der Geschichte Frankreichs innerhalb einer knappen Viertelstunde verzeichnet. Im Jahresdurchschnitt beträgt die Temperatur etwa 12,8 Grad Celsius, im Jänner mindestens 5,9 Grad Celsius und im Juni maximal 20,2 Grad Celsius. Das Stadtbild ist von hoher Sonnenstrahlung geprägt.

Bordeaux übersteigt mit Ausnahmen des Mittelmeeres und einiger Atlantikküsten die meisten Gebiete Frankreichs um mehr als 000 Stunden Sonnenschein pro Jahr. Das Mikroklima von Bordeaux und seiner näheren und weiteren Umgebung ist ausschlaggebend für die ausgezeichneten Weinbaubedingungen: Der Ort und die umgebenden Anbauflächen sind durch einen weiten Kiefernwald (Wald des Landes) vor den Meereswinden abgeschirmt.

Die Stadt Bordeaux ist administrativ in acht Stadtteile untergliedert. Weil hier das Historische meist nicht beachtet wird, hat dies dazu beigetragen, dass sich die Einwohner nicht mit ihren Arrangements identifizierten – wie zum Beispiel in Pars. Bordeaux gehört seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe unter dem Namen Historischer Stadtkern von Bordeaux („Hafen des Mondes“).

Der Bereich innerhalb der einstigen Stadtbefestigung ist das Herz Bordeaux. In Nord-Süd-Richtung erstreckt sich die mittlerweile komplett in eine Fussgängerzone verwandelte Strasse über einen halben Meter vom Platz des Grossen Theaters bis zum Platz der Victoire, wo sich die antiken Universitätsgebäude befinden. Im Westen und hier befindet sich das Gewerbegebiet von Bordeaux mit Schwerpunkt Handel und Dienstleistungen, im Osten der zum Teil sehr altmodischen Wohnsiedlung am Rande der Stadt.

Das Goldene Triangel (Triangle d’or), ein nahezu gleichschenkliges dreieckiges Gebäude, das aus drei Straßen besteht und als Musterbeispiel für das schöne Bordeaux angesehen wird. Die Bezirke Chartons und Grandpark befinden sich entlang der nördlichen Grenze der Region. Der erste ist Wohnsitz vieler Winzer und Bourgeoisie, der zweite ist eine große Siedlung für Niedrigeinkommensschichten.

Im nordwestlichen Bereich des Gallienpalastes befindet sich der Stadtteil Saint-Seurin, eine hochwertige Wohngegend und Heimat vieler Botschaften. Das erste Projekt war die Umwandlung des ehemaligen Bahnhofes Gare d’Orléans in ein Multiplex-Kino und die Inbetriebnahme des Jardinbotanischen Gartens von Bordeaux im Jahr 2003. Hinter dem Boulevard im nördlichen Teil befindet sich das Quartier La Côte d’Azur ohne bedeutende Bebauung.

Westlich davon liegt der 1964 gegründete Ortsteil Kaudéran mit losen Gebäuden und einigen typischen Einfamilienhäusern. Das ist der Park Bordellais, die grösste Grünanlage der ganzen Welt. Bordeaux ist, wie in nahezu allen Metropolen Frankreichs, von einem Band unabhängiger Gemeinden umschlossen, die unzertrennlich mit ihm zusammengewachsen, aber nicht integriert sind.

Bordeaux verlor im 20. Jh. Einwohner, doch diese Vorstädte haben sich zum Teil verzehnfacht. Besonders erwähnenswert ist das Ausmaß der Ballung am rechten Garonneufer: Seit mehreren Dekaden hat sich die Großstadt buchstäblich in den umliegenden Kiefernwald gefressen und immer wieder einen Riemen von derzeit bevorzugten peripheren Wohngebieten vor sich hergeschoben.

Das dicht besiedelte Gebiet des Ballungsraums befindet sich innerhalb der Ringstraße. Sie sind keine klare Grenze zwischen Bordeaux und den Vororten, sondern aufgrund ihrer Verkehrssituation zu kleinen sekundären Zentren des Stadtzentrums geworden, von denen die eine in Bordeaux und die andere teilweise bereits in den Nachbargemeinden liegen, die ebenfalls eigene Stadtteile haben.

Ausserhalb dieser Orte oder auf der anderen Seite des Autobahnringes wird der Bau locker, die Bevölkerungsdichte sinkt und das durchschnittliche Einkommen der Bevölkerung steigt. In den Gemeinden dieses Außengürtels leben zwischen 5.000 und 25.000 Einheimische. Die städtische Umgebung ist auf nahezu 90 % der Gesamtfläche so dicht, dass es keinen Raum für Naturräume gibt.

Vor allem Bordeaux hat ein großes Probleme mit seiner Rattenbevölkerung, die die Gemeinde seit Jahren durch eine bessere Abfallentsorgung und eine bessere Steuerung der Gastronomie zu bekämpfen weiß. Die Weinberge formen ihr eigenes biologisches Gebiet, sind aber im städtischen Gebiet von Bordeaux untergegangen. Bordeaux hat eine fast 2300-jährige Tradition.

Bordeaux gehörte seit der Hälfte des 15. Jh. ohne Unterbrechung zu den französischen Inseln. Über die Jahrzehnte hinweg erlebte die Hansestadt drei wirtschaftliche Höhepunkte, die vor allem auf die strategisch günstige Verkehrsanbindung zurueckgehen. Jh. v. Chr., die unter den alten römischen Herrschern als“ Burdigala“ bezeichnet wurde und zur Provinzhauptstadt von Aquitanien wurde.

Zu dieser Zeit erlebt Bordeaux seine erste Hochblütezeit, die mehrere hundert Jahre dauert; sowohl der damals schon betriebene Weinanbau als auch die vorteilhafte Seehafenlage sind die Gründe dafür. Weil die nähere Umgebung morastig war – das Wasser steht für Moor – und durch Schadstoffe wie z. B. Schadstoffe kontaminiert schien, ist Bordeaux aus reinen Strategiegründen ein Beispiel für eine Stadtstiftung.

Über die Aquitanienstraße wurde Bordeaux über Tokio mit dem Ort verbunden, die alte über die Straße über den Fluss La Palma mit dem Ort Lion und dort mit den Ortschaften Augustas, der Kolonie La Palma und Massilien. Die Stadtlandschaft des alten Burdigalas muss eindrucksvoll gewesen sein; in Reiseberichten von römischen Schriftstellern wurde sie als reich und prächtig bezeichnet.

Auch während des Untergangs des Westrom behielt die Großstadt einen bestimmten Standard in ihren Befestigungsanlagen, bevor eine Serie von Raubüberfällen und Zerstörungen durch die Völkerwanderungen dem Aufschwung ein Ende setzte. Im Jahre 732 zerstörte er während seiner Kampagne die Welt. Nachdem die arabischen Truppen in Pitiers besiegt worden waren, wurden sie hinter die pyrenäischen Gebiete zurückgeworfen, aber im neunten Jh. drangen die normannischen Truppen in die Städte ein und raubten sie wieder aus.

Dann erst erholte sich Bordeaux. Bordeaux war vom 12. bis zum 15. Jh. unter der Regierung der englischen Eroberer. Es wurde eine neue Mauer errichtet und die römische Kapelle durch ein gotisches Gebäude, die St.-André-Kathedrale, abgelöst.

In Bordeaux war der Bischofssitz und die Landeshauptstadt des Prinzen von Guayenne, die englische Adaption des franz. Bordeaux war von 1462 bis 1790 Parlamentssitz von Bordeaux, das für das Departement verantwortlich war und im Namen der Königskrone gesetzgebende, gerichtliche und vollziehende Gewalt hatte. Jahrhundertelang konkurrierte das Parlament von Bordeaux mit dem Parlament von Tulouse, vor allem in Streitigkeiten über Zuständigkeit und Prioritäten.

Verglichen mit anderen französichen Bundesländern war der Wohlstand in und um Bordeaux hoch. Das Nahrungsangebot war groß genug und die Hansestadt profitiert von einem Handelsnetzwerk, über das der lokale Weinexport und der Import englischer Fertigprodukte möglich ist. Der Hundertjährige Krieg ermöglichte es den Engländern, in Bordeaux zu bleiben, erst nach der Völkerschlacht von Kastillon mussten sie die Region für immer verlassen.

Erst am 19. Oktober 1453 drangen die Soldaten von Karl VII. in die Innenstadt ein. Sie wurde 1441 in Bordeaux errichtet. Bordeaux erlebt nach einem vorübergehenden Rückgang seine dritte Blüte im 18. Jh. durch den regen maritimen Handel, vor allem mit den antiken Inseln. Damals wurden einige kompetente Regisseure in die Hauptstadt geschickt, die der ganzen Welt ein ganz anderes Antlitz gaben.

Aus dieser Zeit stammt auch die Prachtbauten am Kai. Eine Meisterleistung der Handelsarchitektur ist das Börsenpalais, der Börsensitz. Dieser Wandel von Bordeaux im Sinn des aufzuklärenden Totalismus prägte den jugendlichen Georges-Eugène-Hausmann und mag beispielhaft für die Transformation von Berlin unter Napoleon III. geworden sein.

Während der Französichen Republik wurde Bordeaux die Haupstadt des Departements für Regionalentwicklung. In Bordeaux hat sich die Wirtschaftslage ebenfalls wieder verschlechtert. In der Zeit der Kaiserkriege wurden riesige Mengen an Kontingenten nach Südspanien transferiert, darunter auch Bordeaux. Die Stadt Bordeaux wuchs mit ihren benachbarten Städten zusammen. In den Jahren 1870/71 und während des Ersten und Zweiten Weltkriegs zogen sich die Franzosen von Frankreich nach Bordeaux zurück, bevor sich die deutsche Truppe näherte.

Bordeaux wurde vom I. Juli 1940 bis zum I. September 1944 von deutscher Armee eingenommen, die hier einen bedeutenden U-Boot-Hafen errichtete und ab 1942 ein Marinekrankenhaus unterhielt. Ungeachtet dieser Tatsachen und der ausgesetzten Position nahe der atlantischen Küste, die von den Germanen zu einem „Atlantikwall“ entwickelt und auf ihrer gesamten Strecke mit Bunkerbefestigungen versehen wurde, ist Bordeaux intakt.

Jahrhundert. Die Ölraffinerien im nördlichen Bordeaux wurden im September 1940 aus der Vogelperspektive zerschlagen. In dieser Zeit war die Hansestadt wie ganz Südwestfrankreich eine Festung des Widerstandes. So wurden am 22. 10. 1941 in New York 48 und am 24. 10. 1941 in Bordeaux 50 Häftlinge von der Besatzermacht getötet.

Erst 1997 wurde er als einer der letzen Repräsentanten der Zusammenarbeit in Bordeaux wegen seiner willkürlichen Herrschaft und seiner Mitverantwortlichkeit für den Holocaust inhaftiert. Bordeaux erlebte in der zweiten Jahreshälfte des 20. Jh. einen tiefgreifenden Umstrukturierung.

Die Seehafenanlage, die sich früher unmittelbar in der Innenstadt befand, wurde verlassen und durch ein Hafengebäude in der Nähe von La Verdon-sur-Mer an der Mündung der Girondes abgelöst, das über die notwendige Tiefe und die notwendige Umschlagkapazität für die Containerschifffahrt verfügt. Nachdem es 1968 zu den Ausschreitungen im Maikrieg kam, wurde die Uni Bordeaux auf einen neuen Standort im Ortsteil Thalence verlegt, um die Studierenden auf Abstand zu bringen.

Dies wurde auch durch den Zusammenschluß von Bordeaux und seinen benachbarten Gemeinden zu Bordeaux-Metropole ermöglicht, einem Gemeindeverband, der die interkommunalen Aufgabenstellungen wie z. B. Infrastrukturpolitik, ÖPNV sowie Ver- und Entsorgungsfragen reguliert. In den 90er Jahren wurde sich Bordeaux seines geschichtlichen Erbgutes voll bewußt. Im Jahr 1994 wurde ein großes Stadterneuerungsprojekt mit dem Ziel der Wiedervereinigung der Metropole mit der Garnonne präsentiert.

Die Sprachengrenze zwischen der Langa d’oïl und der Langa d’oc erstreckt sich direkt in der Umgebung von Bordeaux, das hier eine breite Wölbung nach Süden hat. Im Mittelalter erreichte die Öllangue d’oil das nur 30 km von Bordeaux entfernte Blaye. 2. In Bordeaux wurde im Alltagsleben zunächst ein Okzitanisch mit gaskognitivem Einschlag ausgesprochen, während die rechte Hälfte der Garnonne bereits unter dem Einschlag der Auvergnatic, von Limousin aus Limousin, war.

Im Bordeaux verschwanden die alten Herren besonders früh: Das lag an der städtischen Ordnung, wurde aber durch die Tatsache untermauert, dass selbst im Stadtgebiet unterschiedliche Herren und Damen ausgesprochen wurden, die kaum zu verstehen waren. Im Jahr 2005 bezifferte das Statistische Amt Frankreichs das Bevölkerungswachstum von Bordeaux auf rund 230.000 Personen, was einem Zuwachs von über 14.000 Personen seit der Volkszählung entspricht – mehr als das Zweifache des Durchschnitts in Frankreich.

Das ist eine klare Trendwende, da die Einwohnerzahl in der Stadt seit 1900 seit beinahe hundert Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist. Während zu Beginn des 20. Jh. noch mehr als 260.000 Menschen lebten, bestand auch nach der Gründung von Kaudéran in den 60er Jahren – um 1980 – die Gefahr, dass die Einwohnerzahl unter die 200.000 Einwohnergrenze fallen würde.

Im Ballungsraum ist das Bevölkerungswachstum mit 754.000 Menschen bei der jüngsten Erhebung im Jahr 1999 ungebremst. Im Jahr 2010 hatte das Zentrum 720.000 Bewohner. Durch die Zurückhaltung der französischen Gemeinden hat das Ballungsgebiet von Bordeaux eine bestimmte Bevölkerungsgrenze durchbrochen. Mit mehr als 4.000 Menschen pro km ist die Einwohnerdichte außergewöhnlich hoch und höher als in vergleichbaren Städten im deutschen Sprachraum – zum Teil sogar deutlich höher im innerstädtischen Einzugsgebiet.

Im Gegensatz dazu hat der Kubus 1.200 Bewohner pro km², die Ballung nur 713 und verfügt noch über erhebliche Rücklagen für die Wohnungsbauflächen. In Bordeaux gibt es eine allgemein gute Einwohnerstruktur. Vor allem die Bildungsinstitutionen und in geringem Umfang auch die neuen Wirtschaftssektoren haben dazu geführt, dass die Bevölkerung im Alter unter- und im Landesvergleich weit über dem Durchschnitt liegt.

Jahrhundertelang wurde Bordeaux als Kontaktstelle für die portugiesischen und spanischen Vertriebenen angesehen, vor allem für politische Vertriebene und sephardische jüdische Menschen, die in ihrem Heimatland unter Vergeltungsmaßnahmen litten. Dies ist auch der Grund, warum sich später eine überdurchschnittliche Anzahl von portugiesischen Gastarbeitern in Bordeaux niederließ, die hier eine blühende Gemeinschaft aufbauten. Auch Immigranten aus dem Mittelmeerraum, heute vorwiegend französische Staatsbürger, nehmen eine wichtige Stellung ein, allerdings bei weitem nicht so groß wie in den Ballungsräumen der Städte Frankreich, Spanien und Frankreich.

In Bordeaux herrscht seit jeher religiöse Duldung. In den Religionskriegen, die in der unmittelbaren Umgebung verheerende Auswirkungen hatten, nahm die Hansestadt freiwillig auf. Anders als die meisten nord- und osteuropäischen Städte helfen Immigranten, die katholische Bevölkerung, die in Bordeaux hauptsächlich aus dem Süden Europas kommt, zu festigen.

Weil in Deutschland keine offizielle Statistik über die religiöse Zugehörigkeit existiert, ist es auch nicht möglich, genaue Angaben über Bordeaux zu machen. Bezogen auf den Durchschnitt Frankreichs (60% katholisch, 8% muslimisch, 2% protestantisch, 1% jüdisch, 1% andere Gemeinden, 28% ohne Religion),[8][9] unterscheidet sich Bordeaux leicht von diesen Wert.

Sonderfaktoren wie die generell weit über dem Durchschnitt liegende Zahl der Muslime in den Großstädten, die weit über dem Durchschnitt liegende Zahl der Evangelischen in Frankreich und die weit über dem Durchschnitt liegende Vertretung des Judentums in Bordeaux deuten darauf hin, dass die Zahl der katholischen Bevölkerung unter 60% ist. In Bordeaux und seiner näheren Umgebung lebte im vierten Jh. der Poet Dezimius Mag usonius, Autor der bekannten lateinischen Mosel, und der später verstorbene Mons. Paulus von Neapel.

Bevor er 1305 zum Heiligen Vater ernannt wurde, war Clemens V. erster Bischof der Gemeinde. Zwischen 1557 und 1570 war der Denker Michael de Monteigne Oberbürgermeister von Bordeaux. In Bordeaux lebte der Künstler Franz de Goja seine letzte Zeit und starb dort 1828, darunter bekannte Künstler aus Bordeaux:

Die Stadt Bordeaux ist traditionsgemäß eine der Hochburgen des französischen Liberalen. Bordeaux ist dieser Überlieferung trotz einiger Veränderungen in der Politik mehrheitlich gerecht geworden: Obwohl Aquitaine und insbesondere das Departement L’Gironde eine Festung der Sozialdemokraten ist, hat sich Bordeaux selbst seit der Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert für die bürgerlichen Mehrheiten des Rates ausgesprochen und seine Oberbürgermeister stets aus den Reihen der Liberalen oder konservativer Abgeordneter auserwählt.

Die folgenden Oberbürgermeister haben die Stadtverwaltung seit dem zwanzigsten Jahrundert inne:: Berühmtester Oberbürgermeister von Bordeaux war der Autor und Pionier des Geistes wissenschaftlers im 16. Jh. Michel van Mönigne. Im Schildkopf symbolisieren die blauen Seerosen das Königsreich, der rote Hintergrund der Goldleopard das Fürstentum Guayenne und das Schloss das damalige Bordeaux, das in der heute nicht mehr vorhandenen Stadtburg zuhause war.

Der Halbmond in den Flußwellen verweist auf den Titel Hafen von La Rune und betont damit die Bedeutung der Hafenstadt für den Warenverkehr. Die Symbolanordnung verdeutlicht den französichen Stadtund Landschaftsanspruch und spiegelt sich im Motto der Großstadt wider. Das Sprichwort steht in einem Banner unter dem Wappen; über dem Wappen steht eine Zinnenkrone mit sieben Wehrgängen – manchmal durch eine Grafenkrone abgelöst – und links und rechts wird sie von zwei kleinen Fahnenhalten.

Der Halbmond hat als Sinnbild für Bordeaux im Laufe der Zeit eine ganz spezielle Rolle gespielt. Bordeaux war schon immer eng mit dem Thema Wasser und Portwein verknüpft. Bordeaux hingegen wurde erst im Spätstadium und kurz darauf in eine strukturelle Krise gestürzt. Dennoch ist die Arbeitslosenrate in der gesamten Stadt mit 11,2% im Arbeitsamtsbezirk und besorgniserregenden 19,7% im Stadtteil am höchsten.

Bordeaux verarbeitet sechs Mio. hl pro Jahr von 14.000 Produzenten über 400 Vertragshändler, was einem jährlichen Umsatz von 14,5 Mrd. EUR entsprich. Außerhalb des Weinhandels konzentriert sich die wirtschaftliche Produktion des Bordelais auch auf den tertiären Sektor, der nahezu 90 % seiner wirtschaftlichen Produktion ausmacht. Sie ist das Zentrum der Verwaltung der Region und des Departements und besitzt eine gute Verwaltungsposition.

Dazu kommen die Hochschule und Institutionen wie das Önologische Seminar. Bordeaux hat sich seit den 70er Jahren als Messeplatz etabliert. Als strategische Standortprioritäten hat Bordeaux fünf Industriezweige definiert: Luftfahrt mit 20.000 direkt Beschäftigten an 30 Orten, Elektrotechnik, Chemie und Pharmazie, Automobiltechnik, zum Beispiel den Autohersteller Fords, der hier seine Getriebefertigung weltweit aufgebaut hat, und Baustoffe.

Bordeaux bietet ein breites und abwechslungsreiches Ausbildungsangebot. Alleine 70.000 Studierende sind auf die vier UniversitÃ?ten verteilt, die zusammen als UniversitÃ?t von Bordeaux fungieren, aber formell unabhÃ?ngig sind. Außer der Hochschule verfügt die Hansestadt über acht Ingenieurschulen, vier Business Schools, das Institute d’études politiques de Bordeaux und fünf weitere Unis, darunter die für das Gesundheitssystem der Navy.

Bordeaux ist Sitz der Ecole national du magistrature (ENM), dem französischen Ausbildungszentrum für Juristen und Ankläger. Die Schule Saint-Joseph ist eine der traditionsreichsten der ganzen Welt. In Bordeaux beheimatet ist die Süd Ouest-Media-Gruppe, die die regionale Zeitung Süd Ost und ihre Sonntagszeitung sowie zahlreiche Reiseführer, Zeitschriften und Bildbände auflegt.

Bordeaux hat eine lange Tradition im Buchverlag, weshalb die Hansestadt auch eine Messe veranstaltet. Darüber hinaus haben hier auch die Fernseh- und Radiostationen, z.B. Frankreich 3, regionale Büros in Bordeaux und der Lokalsender Fernsehen 7 Bordeaux ihren Hauptsitz. In Bordeaux gibt es auch einige Privatradios. In Bordeaux zeichnet sich die Metropole nicht durch ihre herausragenden Einzelbauwerke aus, sondern durch den grandiosen, nahezu komplett erhaltenen Komplex der Großstadt, der bis heute sein geschichtliches Image bewahrt hat.

Der Grundriss der Stadt ließ Viktor Hu ugo bemerken, dass Bordeaux eine Mixtur aus dem Versailler und dem Antwerpener Stadtteil war, d.h. eine palastartige Bau- und Geschäftsstadt am Fluß. Darin ist die grösste Organ von Dominikanerinnen. Jenseits der Straße liegt die Grabstätte von Bordeaux, der Große Bordeauxfriedhof mit vielen Grabmälern, Grabkammern und anderen kunstvoll angelegten Gräbern.

Zwischen 1773 und 1780 wurde das Große Theatre de Bordeaux von Viktor Ludwig im Stile des italienischen Altertums erbaut. Es ist eines der wichtigsten Bauwerke von Bordeaux und gilt nach seiner Vollendung als das größte und schönste von ganz Frankreich, in dem die berühmtesten Formationen auftraten. Das Glöckchen ist ein weiteres Merkmal von Bordeaux, das auch im Wappen der Stadt zu finden ist (→Lage).

Die Plaza du parlementa ist ein rechtwinkliger Ort mit geschlossenen klassizistischen Gebäuden aus der ersten Hälfte zum Markt. Das erste Brückenbauwerk der Innenstadt, die so genannte Pionierbrücke, wurde von napoleonischer Seite in Auftrag gegeben, später aber erbaut. Bordeaux samt seiner kulturellen Ausstattung wird durch eine Vielzahl namhafter Kunstmuseen untermauert.

Die bewegte Historie des maritimen Handels in Bordeaux wird hier vor allem gezeigt. In den Bordeauxer Kunstmuseen spielt die Malerei eine wichtige Rolle. Die große Sammlung, vor allem der klassischen Malerei, ist in der Gallerie des Beaux-Arts und im Museum des Beaux-Arts untergebracht, das im hinteren Flügel des Stadthauses erbaut wurde.

Das Museum des Art Decoratifs liegt in der näheren Umgebung. Die Stadt Bordeaux ist bekannt für ihre vielfältige und ausgezeichnete Gastronomie. Hier gibt es viele Speisen à la Bordeaux: Dazu gibt es – meist roten – Bordeaux-Wein, oft auch mit Schalotte, dessen Einsatz in der französischsprachigen Südwestküche die Zwiebel oder den Bärlauch weitestgehend ersetzt hat.

Ein Schlangenfisch, dessen Rotblut zusammen mit Wein zu einer raffinierten Soße veredelt wird, ist besonders gefragt und daher kostspielig. Durch die Verbindung mit der portugiesischen Küste ist der Fischbestand auch in Bordeaux sehr populär geworden. Im Bordeaux wird Rotfleisch, besonders Rind, allen anderen Fleischarten vorgezogen.

Es gibt auch viele Variationen mit Rotweinsoßen, besonders bekannt ist die Entrecote à La Bordelaise, das Rippchen mit vielen Frühlingszwiebeln. Es ist bemerkenswert, dass das Bordelaiser Land die einzigste in Frankreich ist, die keinen eigenen Käsesorten produziert hat. Zusätzlich zu den Produkten aus den Nachbarregionen bevorzugt das Bordelaiser Land den traditionellen holländischen Käsesorten, der vor Jahrhunderten in die Städte gebracht wurde.

Ein echtes Spezialgebiet des Bordelais sind die Canelées. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben sich die Bordeaux-Mädchen, die sechs Mal französische Meister, aber auch eine Handball-Nationalmannschaft sind, zu einem sportlichen Galionsfiguren entwickelt. Doch in den ersten Dekaden des 20. Jh. vertraten der Verband für Sport artenreiche Sportarten (VGA du Medoc und der Verband der Bastidienne) die ganze Schweiz.

Lokale Klubs sind die Klubs Stadé Bordélais und C.A. Bordeaux-Bègles und bilden ein gemeinsames Profi-Team mit dem Namen Unión Bordeaux Bégles. Besonders eng ist die Verbindung zum Fahrrad. Bourdeaux ist eine regelmäßige Bühnenstadt der französischen Meisterschaft und wird neben der Anreise auf den Champs-Elysées in Paris als die renommierteste Anreise für Sportler angesehen.

Längst gab es auch das Tagesrennen Bordeaux-Paris, bei dem die rund 600 Kilometer Straße zwischen den beiden Orten innerhalb eines einzigen Tags überwunden werden mussten. Das Stadion von Bordeaux de Bordeaux ist Austragungsort der UCI-Weltmeisterschaften 1998 und 2006 sowie der Paralympischen Radweltmeisterschaften 2007. In Bordeaux finden außerdem regelmässig Surf Turniere an der atlantischen Küste statt.

Wellenreiter benutzen auch die Flutwelle des Mascarets in der Region. Diese setzt sich unter guten Voraussetzungen in der Innenstadt fort. In Bordeaux fand die Fußball-Europameisterschaft 2016 statt Bisher gab es das Städtchen Bordeaux. Weil das Städtchen nicht erweitert werden konnte, ohne den Art-Deco-Stil zu zerschlagen, wurde ein neuer Bau im Bordeaux-Viertel von Lappland erbaut.

Sie unterzeichnete einen Zweijahresvertrag mit der Gewerkschaft der Mondialen de Pools (UMB). Ein Jahr später war die Hansestadt wieder Schauplatz. Schon immer war Bordeaux eine sehr günstig liegende Großstadt. Der Jakobsweg führt seit dem Hochmittelalter durch Bordeaux, die Turonensisstraße. Das Straßennetz Napoleons hatte auch einen seiner Einmündungen.

In Bordeaux nimmt der Straßentransport eine wichtige Stellung ein, da der grenzüberschreitende Güterverkehr aus dem portugiesischen und nahezu ganzem Land über die Hauptstadt abgewickelt wird. Durch den privaten und gewerblichen Luftverkehr wurde Bordeaux sehr frühzeitig in das franz. Heute überqueren hier die A10 ( „Paris-Bordeaux“), die als N10 nach Süden führt, die A62 (Bordeaux-Toulouse-Narbonne), die A63 (Bordeaux-Arcachon) zum See und die 2007 fertig gestellte A89 (Bordeaux-Lyon).

Der Bahnknotenpunkt Bordeaux ist wichtig. Die 1898 gebaute Bahnstation Bordeaux-Saint-Jean bezeugt die Wichtigkeit der Hansestadt im letzten Jahrtausend. Heute wird Bordeaux von der wichtigen Verkehrsachse Paris-Irun durchquert, die auf ihrer gesamten Strecke vom Hochgeschwindigkeitszug durchfahren wird. Die Strecke zwischen Bordeaux und Frankreich ist eine durchgehende Hochgeschwindigkeitsstrecke.

Auch Bordeaux ist über die Linie mit dem Mittelmeer über Tokio mit dem Zug verbunden. In Bordeaux werden die Verbindungen immer wichtiger. Bordeaux Airport liegt im westlichen Teil des Ballungsraumes in Medignac und kann mit dem Shuttlebus erreichbar. In Bordeaux spielt die Schiffahrt seit jeher eine wichtige Rolle. Deshalb ist es wichtig. Bordeaux liegt mit 16 Schiffen und 13.000 Fahrgästen allein im Jahr 2004 an zweiter Stelle unter den franz.

Heute liegen die Industriehafenanlagen außerhalb des Stadtgebietes in einem Band von Bassen an der Grenze von Bordelais zu dem mehr als 100 Kilometer entfernten Stadtgebiet. Oben an der Garnonne befindet sich der für die Binnenschiffahrt und den Fremdenverkehr wichtige Binnenhafen. Der Entschluss wurde gefasst, als die Omnibusse in einem permanenten Stau standen und der Aufbau einer U-Bahn wegen der Meeresnähe und der niedrigen Position der Innenstadt nicht möglich war.

Nachdem es anfängliche technische Probleme gab, die die Bewohner oft gegen das neue Tramsystem erhoben hatten, arbeitet die Bahn nun zufrieden stellend.

Daniela Papst

Daniela Papst ist Weinliebhaberin und verköstigt Rebensaft aller Couleur. Wie die meisten Deutschen trinkt sie am liebsten heimische Weine, dicht gefolgt von italienischen und französischen. Aber auch die edlen Tropfen aus Down Under haben es ihr angetan. Auf weintrend.com bloggt Daniela über Ihre Erfahrungen und gibt Tipps für Weinliebhaber.

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